Mondphase A. Lange & Söhne Lange 1 und ihre Vorläufer
Die Mondphasen von A. Lange & Söhne

A. Lange & Söhne setzt als anspruchsvolle Uhrenmanufaktur natürlich auch auf Mondkalender-Uhren im Portfolio. Die Lange 1 erhielt als einer der letzten Top-Modelle die Mondphase. Doch es gab ja bereits attraktive Alternativen.

Die Mondphasen von A. Lange & Söhne

Der A. Lange&Söhne Klassiker Lange 1 bietet nun auch Mondphasen

Der Mondaufgang bei bei A. Lange & Söhne

1994 feierten die feinen Uhren von A. Lange & Söhne nach rund 50-jähriger Abstinenz ihr Comeback. Vom Mond war in den ersten Kollektionen noch keine Rede. Der ging erst 1999 in der „1815 Mondphase“ auf. Für das Premierenmodell entwickelten die Techniker einen aufwändigen Zahnrad-Mechanismus, der erst nach 1.058 Jahren einen ganzen Tag von der astronomischen Norm abweicht. Gleiches gilt übrigens auch für die 2010 lancierte „1815 Mondphase Hommage an F. A. Lange“ mit dem „Kaliber L.943.2.

Dritte im immerwährenden 1058-Jahre-Bunde ist die 2014 lancierte „Terraluna“ mit zwei Zifferblättern, je eines vorne und hinten. Spätestens jetzt stellt sich die Frage nach derart hoher Präzision. Mit ihr wollten die Sachsen schlicht und einfach uhrmacherische Kompetenz beweisen. Ansonsten lautet die magische Zahl 122,6. So viele Jahre ziehen –rein theoretisch- durch die Lande, bis die Mondphasenanzeige den meisten der bislang insgesamt 22 Lange-Armbanduhren mit dieser attraktiven Zusatzfunktion auch nur einen ganzen Tag falsch geht. Hier beginnt das Spektrum 2001 mit der „Langematik Perpetual“. Mondphase im Doppelpack brachte das Jahr 2003. Das rotgoldene der beiden Lange 1 „Luna Mundi“-Modelle zeigt den Mondlauf über der südlichen Hemisphäre. Das in kühlerem Weißgold gehaltene bildet, wie weithin üblich, das Geschehen über der Nord-Halbkugel. Jahr 2010 sorgte der „Saxonia Jahreskalender“ für Aufsehen.

Die Mondphase kommt zur Großen Lange 1

Sieben Jahre später geht bon der „Großen Lange 1 Mondphase Lumen“, also dem Pendant der „1815 Jahreskalender“, die gleiche Faszination aus. Es werde Licht zur Erhellung des Mondes, lautete die Devise 2016 bei der Präsentation der Lange 1 Mondphase Lumen mit der mit gläsernen Mondscheibe.
Als gleichermaßen neuartige wie ungewöhnliche Repräsentantin erschien Ende 2016 die „Lange 1 Mondphase Tag/Nacht“ auf der Bildfläche. Wer nach all dem meint, bei A. Lange & Söhne gäbe es keine Mondphasenindikation der einfachen Form, irrt gewaltig. Wie schon die feminin angehauchte „Cabaret Mondphase“ von 2004 verlangt ausgerechnet die komplizierteste aller Lange-Armbanduhren, die 2013 vorgestellte und in einer Auflage von nur sechs Stück gefertigte „A. Lange & Söhne Grand Complication“ alle drei Jahre nach manueller Korrektur des erdnächsten Planeten um einen Tag.

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