Unser Markenkosmos zu
Frédérique Constant
Frederique Constant ist eine vergleichsweise junge Schweizer Uhrenmarke. Dennoch hat sich das Unternehmen innerhalb weniger Jahrzehnte von einem kleinen Familienbetrieb zu einer echten Genfer Manufaktur entwickelt. Charakteristisch ist dabei der Anspruch, klassische Schweizer Uhrmacherei und hochwertige eigene Manufakturwerke zu Preisen anzubieten, die meist unter denen etablierter Genfer Luxusmarken liegen.
Gegründet wurde Frederique Constant 1988 von Aletta und Peter Stas. Vier Jahre später erschien mit der „18th Century Collection“ die erste Kollektion. Bereits 1994 folgte die Frédérique Constant Heart Beat, deren Zifferblatt eine Öffnung zum mechanischen Uhrwerk besaß. Dieses Gestaltungselement wurde zu einem frühen Markenzeichen von Frederique Constant. 1997 zog das Unternehmen nach Genf, seit 2006 befindet sich die Manufaktur in Plan-les-Ouates.
Ein entscheidender Schritt erfolgte 2004 mit dem FC-910, dem ersten eigenen Manufakturkaliber. Seither entwickelte Frederique Constant seine technische Kompetenz kontinuierlich weiter. Bis zum Jahr 2026 entstanden bereits 35 eigene Kaliber, darunter Werke mit Weltzeitfunktion, Flyback-Chronograph, ewigem Kalender und Tourbillon. Bemerkenswert war außerdem das 2021 vorgestellte Monolithic-Konzept mit einem aus einem Stück Silizium gefertigten Regulierorgan und einer Frequenz von 40 Hertz.
Frederique Constant und Citizen
Seit 2016 gehört Frederique Constant zur japanischen Citizen Watch Group. Citizen übernahm damals die Frederique Constant Holding einschließlich der Marken Alpina und Ateliers deMonaco. Entwicklung und Fertigung von Frederique Constant blieben jedoch in Genf. CEO der Frederique Constant Group ist heute Niels Eggerding.
Die wichtigsten Modelle von Frederique Constant
Zu den bekanntesten Uhren gehört die Frédérique Constant Classic Worldtimer Manufacture. Die 2012 eingeführte Weltzeituhr lässt sich vollständig über die Krone bedienen. 2026 erhielt sie mit dem FC-719 ein neues Manufakturwerk mit 72 Stunden Gangreserve und gehört damit zu den technisch wie gestalterisch wichtigsten Modellen der Marke.
Die Highlife bildet die modernere Seite von Frederique Constant. Typisch sind sportlich-elegante Gehäuse, integrierte beziehungsweise schnell wechselbare Armbänder und das Globusmotiv auf dem Zifferblatt. Das Spektrum reicht von der Highlife Automatic COSC über Weltzeitmodelle bis zur technisch aufwendigen Highlife Tourbillon Perpetual Calendar Manufacture mit Tourbillon und ewigem Kalender.
Die klassische Uhrmacherei findet sich vor allem in der Manufacture Classic-Familie. Dazu zählen die Classic Moonphase Date Manufacture, die Classic Perpetual Calendar Manufacture, die Classic Tourbillon Manufacture sowie verschiedene Modelle mit Großdatum und Gangreserve.
Von historischer Bedeutung ist außerdem die Heart Beat, deren sichtbare Unruh Frederique Constant bereits in den 1990er-Jahren bekannt machte. Mit Classics Carrée, Slimline, Runabout und den vom historischen Motorsport inspirierten Vintage Rally-Modellen deckt die Marke darüber hinaus klassische, elegante und sportlich-vintageorientierte Bereiche ab.
Wofür steht Frederique Constant?
Frederique Constant positioniert sich bewusst zwischen klassischer Schweizer Mittelklasse und traditioneller Haute Horlogerie. Die Marke kombiniert zugekaufte Schweizer Basiswerke bei preisgünstigeren Modellen mit einer ungewöhnlich breiten Palette eigener Manufakturkaliber. Gerade Worldtimer, ewiger Kalender und Tourbillon zeigen, dass Frederique Constant technisch weit mehr zu bieten hat, als die vergleichsweise moderaten Preise zunächst vermuten lassen.
Damit ist Frederique Constant heute vor allem für Uhrenkäufer interessant, die klassisches Genfer Design, mechanische Komplikationen und echte Manufakturtechnik suchen, ohne dafür zwangsläufig in die Preisregionen der großen traditionellen Genfer Häuser vorzustoßen.
Mehr Informationen gibt es auf der Seite des Herstellers Frédérique Constant.
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