Frederique Constant Heart Beat Neuauflage

Frederique Constant Classics Heart Beat Automatic: Es geht doch.

Die Citizen-Tochter Frederique Constant hat zwei neue Varianten der Frederique Constant Classics Heart Beat Automatic mit durchbrochenem Zifferblatt lanciert. Technisch solide, hübsch verfeinert und vor allem zu einem Preis, der angenehm überrascht. Auch das kommt also vor.

von | 06.03.2022

Wer hat’s erfunden?

Das man bei der Frederique Constant Classics Heart Beat Automatic von einem ausnehmend interessanten Uhrenmodell sprechen kann, ist für viele Uhrenliebhaber sicher nicht selbstverständlich. Zu „normal“ und heutzutage weit verbreitet, erscheint eine Uhr mit durchbrochenen Zifferblatt wie bei diesem Classics Heart Beat Modell.
Dabei waren es einst Aletta Bax und Peter Stas, die Frederique Constant Gründern, die erstmals im Jahr 1994 durch einen Ausschnitts des Zifferblatts den vorderseitigen Blick auf das Innenleben der Uhr ermöglichten. Es war die Kombination von Skelettierung und klassischem Zifferblattdesign und die Geburtsstunde des Gedankens, die interessanten Abläufe eines Uhrwerks optisch zugänglich zu machen.

Nicht zuletzt machte dieses Beispiel einer gelungen Gestaltung Schule und Uhren mit Zifferblattausschnitt sind heute bei allen Uhrenmarken gang und gäbe. Dass die überprominente, um nicht zu sagen protzige Platzierung von vielen Tourbillons über das gestalterisch-ausgewogene Ziel weit hinausgeschossen ist, wäre an dieser Stelle jedoch auch zu erwähnen.

Frederique Constant Classics Heart Beat Automatic

Das neue 40-mm große und 10,5 mm große Edelstahlmodell der Classic Heart Beat wird von Frederique Constant mit römischen Zahlen und Breguet-Zeigern von Stunde und Minute sehr klassisch gehalten. Diesem Gesamteindruck folgend gibt es auch nur zwei Varianten des Zifferblatts in Schwarz und Silber, bei dem die  Zifferblattmitte im Guilloche-Muster im sanften Kontrast zum mit Sonnenschliff versehenen Stundenring steht.
Schlicht und funktionell ist auch die Zentralsekunde. Zusammen mit den schmalen, schlanken Bandanstößen und dem schlanken Saphirglas entsteht der Eindruck einer sehr dezenten Dresswatch.

Für ein gestalterisches Ausrufezeichen sorgt hingegen der Zifferblattausschnitt bei der 12. Er gibt den Blick aufs Werk frei. Das Werk wird jedoch durch ein Saphirglasfenster vom Zifferblattraum getrennt. Unter diesem Fenster zeigt sich die bewegte Unruh nebst Perlage-verzierter Unruhbrücke und sorgt so dafür, dass die Uhr trotz der klassischen Gestaltung eine aktuelle Anmutung aufweist.

Kaliber FC-310

Für einen klaren Bezug zur Gegenwart sorgt auch das Automatikkaliber FC-310. Dahinter verbirgt sich das weitverbreitete Kaliber Sellita SW200-1. Es ist unter dem Saphirglasboden bestens zu sehen und sorgt zuverlässig bei 4 Hz für eine absolut alltagstaugliche Robustheit und Genauigkeit. Mehr noch. Die Citizen-Tochter sorgt bei der Frederique Constant Classics Heart Beat Automatic durch die Veredlung des Werks mit gebläuten Schrauben, Sonnenschliff-Schraffur bzw. der Genfer Streifen Finissierung des Rotors für eine deutliche optische Aufwertung des Uhrwerks. Einen kleinen Glanzpunkt für die Anhänger klassischer Uhrwerke bildet der zentral platzierte und in klassischer Weise, schön gefasste Stein aus künstlichem Rubin.

Dem Ausgangswerk geschuldet bleibt hingegen die eher unterdurchschnittliche Gangreserve von 38 Stunden. Auch die genannte Wasserdichtigkeit von 50 Meter ermöglicht nur bedingt den Sprung ins Kühle nass, bietet jedoch für nichtsportliche Tätigkeiten einen ausreichenden Schutz vor eindringendem Wasser.

Frederique Constant Classic Heart Beat Automatic Preis

Also Sportuhr ist die Heart Beat Automatik Uhr jedoch auch nicht gemacht, das zeigt bereits die Standardausstattung der Uhr mit einem schwarzen Lederband.
Wer jedoch nun glaubt, dass solch solide Technik und optisch reizvolle Zifferblattgestaltung wie bei manch anderem Schweizer Uhrenlabel gleich die Welt kostet, wird bei der Frederique Constant Classics Heart Beat Automatic angenehm überrascht sein. Denn die sowohl für die Variante in Schwarz wie Silber wird nur ein Preis von 1.295 Euro aufgerufen.

Eine Schweizer Uhr unter 1.300 Euro? Auch wenn man es angsichts der Preisgestaltung einiger Wettbewerber mit gleicher Sellita-Werkausstattung nicht glauben mag – ja, dies ist möglich. Und wie man sieht in attraktiver Form.

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