Der Geophysic Chronometer von Jaeger-LeCoultre
Endlich mal Geo-Physik, die Freude bereitet

Vor 60 Jahren gab es ein Internationales Geophysikalisches Jahr zur Erforschung der Welt. Jaeger-LeCoultre erinnert mit dem Geophysic Chronometer Universal Time an dieses gemeinsame Projekt der großen Nationen. Wie aktuell ist ihr geophysikalisches Wissen darüber?

Endlich mal Geo-Physik, die Freude bereitet

Der Geophysic Chronometer von Jaeger-LeCoultre erinnert an das Internationale Geophysikalische Jahr 1957

Wer in den Annalen von Jaeger-LeCoultre die Biographie der Uhrenlinie „Geophysic“ erkunden möchte, muss zurückblättern bis in die 1950-er Jahre. Unabhängig von den Aktivitäten der Traditionsmanufaktur keimte im ersten Nachkriegs-Jahrzehnt die Idee zu einem neuen Polarjahr. Nicht zuletzt auch wegen der Spannungen zwischen West und Ost wurde das Ganze im Benehmen mit dem Internationalen Wissenschaftsrat zu einer internationalen Angelegenheit erklärt. Somit konnte sich eine Gruppe ambitionierter Wissenschaftler aus aller Welt mit den Vorbereitungen für das Internationale Geophysikalische Jahr (IGJ) beschäftigen. Die vereinbarte Periode des IGJ währte vom 1. Juli 1957 bis zum 31. Dezember 1958. Während dieser Zeit kümmerten sich Naturwissenschaftler im Rahmen unterschiedlichster geophysikalischer Projekte um Unerforschtes bezogen auf Ionosphäre, Geomagnetismus, Gletscher, Ozeanografie, Meteorologie, kosmische Strahlung,  und Seismologie.

Von der Sonne zum Chronometer

Als wichtigster Himmelskörper für die Menschheit spielte die Sonne natürlich auch eine überragende Rolle. All das inspirierte das Management von Jaeger-LeCoultre zur Kreation des offiziell zertifizierten „Geophysic Chronometer“. Das Lancement der Armbanduhr, deren Weicheisen-Innenschale das 28,25 mm große und 4,55 mm hohe Kaliber P 478/BWS/br bis zu 600 Gauss vor Magnetfeldern schützte, erfolgte 1958. Beim genannten Handaufzugswerk handelte es sich um eine besonders edle Version des in Militär-Armbanduhren vielfach bewährten Kalibers 478. Dem russischen Sputnik ähnelte das Etui, in dem die insgesamt nur 800 Exemplare auf den Markt gelangten. Einen der heutzutage in Sammlerkreisen hoch begehrten und deshalb teuer bezahlten Zeitmesser überreichte die Stadt Genf an William R. Anderson. Damit ehrte sie den Kapitän des amerikanischen Atom-Unterseeboots USS Nautilus, welches am 1. August 1958 ausgelaufen war und zwei Tage später den Nordpol auf direkter Route vom Atlantik zum Pazifik erreicht hatte. Die geheime Mission, deren Ziel nur die Besatzung kannte, hatte sich als Erfolg erwiesen. Umso schöner, dass nun der Jaeger-LeCoultre Geophysic Chronometer an diese Tage erinnert.

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