Hamilton Khaki Navy Frogman mit Kaliber H-10
Eine Taucheruhr für echte Froschmänner

Die Hamilton Khaki Navy Frogman Modelle 46mm und 42mm sind ausgewachsene Taucheruhren. Je nach gewünschter Tauchtiefe können Sie Ihr Modell wählen. Ebenso viel Freude wird Ihnen auch die Gangreserve machen. Die hat nämlich Power.

Eine Taucheruhr für echte Froschmänner

Sie können es ein bisschen von Ihrer Tauchtiefe abhängig machen. Denn die „Khaki Navy Frogman von Hamilton ist gleich in zwei Varianten zu haben: Während das 46-Millimeter-Modell dem Druck bis 1.000 Meter unter Wasser widersteht, bringt es die etwas zivilere 42-Millimeter-Version immerhin auf bis zu 30 Meter. Preislich liegen die in Taucherkreisen geschätzten Armbanduhren bei attraktiven 1.345 Euro bzw. 995 Euro.

Das gute dabei ist, dass die Zeit in beiden Fällen durch das exklusive Kaliber Hamilton H-10 mit Fensterdatum gemessen wird. Dieses basiert auf dem Eta C07.111 – und das wiederum auf dem Eta 2824-A2. Das als „Powermatic 80“ bekannte Automatikwerk mit beidseitig wirksamem Rotoraufzug setzen die Uhrmacher aus 143 Komponenten zusammen. Auch 23 funktionale Steine gehören zu dem tickenden Mikrokosmos.

Power

Träger dieser Uhr schätzen nicht nur die Zuverlässigkeit des Werks, sondern auch ein tickendes Kraftpaket am Arm zu haben. Denn 80 Stunden Gangautonomie gehören zu den positiven Besonderheiten des Uhrwerks. Mit viel Detailarbeit und Know-how haben es die  Mitarbeiter der Eta geschafft, die Kraftreserven zum im Jahr 1971 vorgestellten und danach immer wieder optimierten Vorbild, fast zu verdoppeln. Entsprechend schnell hat dieses besondere Werk Nachahmer gefunden und es gibt  inzwischen mehrere Klone wie das Sellita SW 200 oder das STP 1-11 Werk.

Ein weiterer Pluspunkt: Der Gangregler, besonders die Hemmung, verbraucht einen großen Teil der zugeführten Energie. Durch spezielles reibungsarmes Synthetik-Material für die Hemmung konnten die Entwickler den Bedarf an Schmiermitteln deutlich reduzieren. Und machten damit gleich zwei Palettensteine überflüssig.

Fast wie Zauberei: Mit viel Detailarbeit haben es die Mitarbeiter der Eta geschafft, die Kraftreserven des Kalibers zu erhöhen.

Energie sparen erwünscht

Auch Autofahrer wissen es: Wer langsam fährt, verbraucht weniger Sprit. Daher wurde die Unruhfrequenz von vier auf drei Hertz abgesenkt. So oszilliert sie mit stündlich 21.600 Halbschwingungen statt der vorher üblichen 28.800. Damit die Ganggenauigkeit nicht leidet, verwendet Eta eine neue Unruh mit variablem Trägheitsmoment. Diese macht den Rückermechanismus, mit dem die  aktive Länge der Unruhspirale verändern kann, überflüssig. Der Gang wird über eine Hightech-Regulierung kontrolliert. Im Federhaus sitzt eine längere Zugfeder. Möglich macht das ein verringerter Durchmesser der zentralen Welle.

Grundsätzlich besäße das Kaliber H-10 die gleichen Eigenschaften wie das „Powermatic 80“, betonen die Verantwortlichen bei Hamilton. Allerdings wurden hier keine Kunststoff-Komponentenverbaut. Das Uhrwerk besitzt 25 funktionale Steine. Die beiden zusätzlichen Steine finden sich im Anker der Hemmung.

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