LVMH Watch Week 2026 in Mailand

Zenith Defy Skyline und Zenith Defy Revival A3643: Erste interessante Neuheiten in Mailand

Im Rahmen der LVMH Watch Week 2026 fokussiert Zenith die erfolgreiche Zenith Defy Kollektion als Bühne für Technik, Design und historische Substanz. Das bieten Zenith Defy Skyline, Zenith Defy Revival A3643 & Co.

von | 19.01.2026

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Hommage an Defy

Im Zuge der LVMH Watch Week, welche 2026 zum siebten Mal stattfindet, präsentiert Zenith in Mailand erste Neuheiten des soeben begonnenen Jahres. Im Zentrum des Auftritts steht die Defy Kollektion, welche in der strategischen Ausrichtung der Manufaktur mittlerweile eine tragende Rolle spielt. Die Manufaktur nutzt diese traditionsreiche und optisch sehr markante Linie für konsequente Evolutionen und Einbeziehung der bis 1865, also mittlerweile 161 Jahre zurückreichenden Mechanik-Kompetenz.

In diesem Sinne lanciert Zenith mehrere Modelle mit klarer technischer und gestalterischer Differenzierung. Dazu gehören eine Zenith Defy Skyline Skeleton in Schwarz und Gold, ein Zenith Defy Skyline Chronograph aus schwarzer Keramik sowie erstmals ein vollständig skelettiertes Zenith Defy Skyline Tourbillon in Roségold. Hinzu gesellt sich die Zenith Defy Revival A3643 als originalgetreue Neuinterpretation einer historischen Referenz aus dem Defy-Premierenjahr 1969.

Zenith Defy Skyline Modelle Januar 2026

Zenith Defy Skyline, drei neue Modelle Januar 2026 mit Kautschukband: Tourbillon, Skelett und Chronograph

Zenith Defy Revival A3643

Rückkehr nach rund 50 Jahren Pause: Zenith Defy Revival A3643

Das Spektrum dieser Newcomer unterstreicht die bemerkenswerte Bandbreite der Defy: ausdrucksstarke Geometrie, bewusster Einsatz zeitgemäßer Werkstoffe, sichtbare Mechanik sowie eine unmissverständliche urbane Designsprache. Das technisch anspruchsvolle Quartett verknüpft Elemente aus dem historischen Erbe der seit Anbeginn in Le Locle beheimateten Traditionsmanufaktur mit zeitgenössischen Gestaltungscodes faszinierender Metropolen wie zum Beispiel Mailand.

Mit größter Konsequenz verfolgt Zenith dabei den Anspruch, Uhrwerk und Gehäuse als funktionale Einheit ans Handgelenk zu bringen. Eine durchdachte Synthese aus Konstruktion, Proportion und präziser Zeit-Mechanik definiert die Defy zum einen als klassische Sportuhr, andererseits aber auch als technisch geprägtes Designobjekt.

Zenith Defy Skyline Skeleton Gliederband mood

Zenith Defy Skyline Skeleton mit Gliederband

Zenith Defy Skyline Skeleton im Zeichen des Kontrasts: Schwarze Keramik, goldfarbene Mechanik

Mit der neuen Defy Skyline Skeleton in schwarzer Keramik führt Zenith seine 2022 eingeführte Defy-Linie konsequent weiter. Erstmals kombiniert die Referenz 49.9300.3620/07.I001 eine tiefschwarze und natürlich kratzfeste Keramikschale mit goldfarbenem Skelettwerk. Dieser bewusst gewählte Kontrast lenkt Kennerblicke magisch auf sich.

Zenith Kaliber El Primero 3620

Vorder- und Rotorseite des Kalibers Zenith El Primero 3620

Im Inneren des bis zu zehn Bar druckfesten Gehäuses verbaut die Manufaktur das hauseigene Kaliber El Primero 3620 SK. Logischerweise basiert es auf der seit 1969 genutzten 5-Hertz- Philosophie. Allerdings verzichtet das Unternehmen in diesem Fall auf die integrierte Stoppfunktion. Als Besonderheit gibt es bei „6“ eine Zehntelsekunden-Indikation. Unmittelbar angetrieben von der mit Silizium-Komponenten ausgestatteten Hochfrequenz-Hemmung dreht sich der kleine Zeiger alle zehn Sekunden um 360 Grad. Und genau das ist ein Alleinstellungsmerkmal dieses Automatikwerks, dessen Architektur sich am historischen vierzackigen Zenith-Stern orientiert. Praxisgerechte 55 Stunden beträgt die Gangautonomie.

Zenith Defy Skyline Skeleton Kautschuk- und Gliederband

Zenith liefert die Defy Skyline Skeleton mit Kautschuk- und Gliederband zum selber wechseln. Preis: 19.100 Euro

Ganz bewusst zitiert Zenith mit dem augenfälligen Glasrand und dem facettierte Gehäuse die Ende der 1960er-Jahre eingeläutete DefyBiographie. 41 Millimeter Durchmesser stellen den Bezug zur Gegenwart dar. Zum Lieferumfang des mit unverbindlichen 19.100 Euro bepreisten Zeitmessers gehören ein integriertes Keramikarmband mit Doppelfaltschließe sowie ein schwarzes Kautschukband. Ein werkzeugloses Schnellwechselsystem gestattet den Tausch sozusagen im Handumdrehen.

Zenith Defy Skyline Skeleton mit Gliederband am Handgelenk

Die Zenith Defy Skyline Skeleton mit Gliederband am Handgelenk

Zenith Defy Skyline Chronograph Gliederband

Der Zenith Defy Skyline Chronograph mit Gliederband

Schwarze Keramik, schnelle Zehntel: Defy Skyline Chronograph in Monochrom

Mit dem Defy Skyline Chronograph in schwarzer Keramik setzt Zenith bei dieser sportlich-urbanen Linie ein Jahr nach dem Debüt neue Akzente. Die konsequent monochrome Variante rückt Design und Ablesbarkeit ganz bewusst in den Vordergrund. In diesem Fall bestehen das 42 Millimeter messende Sichtboden-Gehäuse und das integrierte Gliederband komplett aus dem leichten, antiallergischen, durchgefärbten und auf dauerhafte Schönheit ausgerichteten Werkstoff. Die Möglichkeiten, Keramik zu bearbeiten, kommen der bewusst kantigen Defy-Optik mit zwölfeckiger Lünette und den klar definierten Facetten sehr zugute. Bis zu zehn Bar Druck reicht die Wasserdichte der mit einer Schraubkrone ausgestatteten Schale.

Zenith Defy Skyline Chronograph - Uhrenkosmos

Unverbindliche 23.400 Euro kostet der monochrome Zenith Defy Skyline Chronograph

Einen dezent grauen Farbverlauf von der Mitte zum Rand zeigt das Zifferblatt. Mit von der Partie ist das Skyline-typische Muster aus vierzackigen Logo-Sternen.  Klar abgegrenzt sind die kreisrunden Felder für die Permanentsekunde und die beiden Zählzeiger. Konsequenterweise besitzt das zur Stoppfunktion gehörende Zeigertrio rote Markierungen. Super-LumiNova unterstützt das Wahrnehmen bei reduzierten Lichtverhältnissen.

Hochpräzise Kurzzeitmessungen gestattet das Manufakturkaliber El Primero 3600 mit Rotoraufzug, Siliziumhemmung, Sekundenstopp und 60 Stunden Gangautonomie. Schaltrad-Steuerung der Stoppfunktion ist Ehrensache. Der zentrale Chronographenzeiger umrundet das Zifferblatt in nur zehn Sekunden.  Bei „3“ rotiert ein 60-Sekunden-Totalisator, bei „6“ ein Zähler, der bis zu 60 Minuten reicht. Die Details zum Kaliber El Primero 3600 finden sich hier im Uhrenkosmos.

Zenith Defy Skyline Chronograph Rückseite

Natürlich besitzt der Zenith Defy Skyline Chronograph einen Sichtboden

Der unverbindliche Publikumspreis von 23.400 Euro beinhaltet ein Keramik-Gliederband mit Doppelfaltschließe sowie ein schwarzes Kautschukband. Ein werkzeugloses Schnellwechselsystem macht den Tausch zum Kinderspiel.

Zenith Defy Skyline Tourbillon mood

Das neue Zenith Defy Skyline Tourbillon ist in Roségold für unverbindliche 102.800 Euro zu haben

Im Zeichen uhrmacherischer Transparenz: Defy Skyline Tourbillon Skeleton

Mit dem neuen Zenith Defy Skyline Tourbillon Skeleton erweitert Zenith diese Uhrenlinie um ein technisch wie gestalterisch anspruchsvolles Spitzenmodell, ausgestattet mit skelettiertem Hochfrequenzwerk und Drehgang zur Kompensation negativer Schwerkrafteinflüsse.

Auch in diesem Fall greift das Roségold-Gehäuse mit 41 Millimetern Durchmesser und bis zu zehn Bar reichender Wasserdichte die charakteristische Defy-Skyline-Optik auf. Abwechselnd satinierte und polierte Flächen unterstreichen das kantige Erscheinungsbild.

Zenith Defy Skyline Tourbillon Glieder- und Kautschukband

Zenith liefert das Defy Skyline Tourbillon mit Glieder- und Kautschukband

Die Anzeige der Stunden, Minuten und Sekunden obliegt dem neuen, nun durchbrochen ausgeführten Automatikkaliber El Primero 3630 SK mit rund 50 Stunden Gangautonomie. Stündlich 36.000 Halbschwingungen vollzieht der im Drehgestell montierte Gangregler. Für das Tourbillon benötigen die Uhrmacher 56 Komponenten. Aus massivem Gold besteht die skelettierte und durch den Sichtboden beobachtbare Schwungmasse. Aus guten Gründen verzichtet Zenith auf ein klassisches Zifferblatt. Orientierung liefern applizierte und mit Leuchtmasse versehene Indizes auf der blauen skelettierten Platine. Auch dieses Goldstück liefert Zenith mit selbst tauschbaren Armbändern. Eines aus Massivgold, das andere aus blauem Kautschuk. Von den insgesamt nur 50 hergestellten Exemplaren kostet jedes unverbindliche 102.800 Euro.

Zenith Defy Skyline Tourbillon Detail Drehgang

Im Detail: der Drehgang des Zenith Defy Skyline Tourbillon

Zenith Defy A 3643 1971 - 2026

Die Zenith Defy A3643 Im Jahr 1971 und das Revival-Modell von 2026

Rückkehr eines Originals: Defy Revival A3643 von 1969

Mit der Defy Revival A3643 setzt Zenith seine historisch fundierte Wiederbelebung der Defy-Linie konsequent fort. Nach der A3642 von 2022, siehe hier im Uhrenkosmos, und der 2023 im Uhrenkosmos ebenfalls sehr ausführlich beschriebenen A3691 erfreut die Traditionsmanufaktur ihre Fans nun durch eine weitere Zeit-Ikone aus dem für die Firmengeschichte bekanntlich immens wichtigen Jahr 1969.

Zenith Defy A 3643 Anzeige 1971

Zenith Defy A 3643 - Anzeige aus dem Jahr 1971

Zenith Defy Vintage Gehäuse

Hart im Nehmen. das Gehäuse der frühen Zenith Defy

Das damalige Spektrum der formalen und funktionalen Eigenschaften gepaart mit nur 37 Millimeter Durchmesser des Stahlgehäuses rechtfertigen bei der Defy Revival A3643 die Sprache von einem gelungenen Retromodell. Bis zu 30 Bar Druck hat das nasse Element keine Chance, ins Schaleninnere vorzudringen. Dort agiert das selbstverständlich hauseigene Automatikkaliber Elite 670 mit vier Hertz Unruhfrequenz und rund 50 Stunden Gangautonomie. Im Unterschied zum historischen Original stattet Zenith die Schale mit einem Saphirglasboden aus, welcher den skelettierten Rotor ins richtige Licht rückt.

Zenith Defy Revival A3643 Detail

Reproduktive Kunstwerke: Zifferblatt und Sekundenzeiger der Zenith Defy Revival A3643

Mittels hochauflösender Scans haben die Designer das silberfarbene Zifferblatt exakt nach dem Vorbild gestaltet. Besonders ins Auge stehen dabei die applizierten Leucht-Indizes. Sie bringen Tiefe und Kontrast. Nachleuchtende Eigenschaften besitzen auch die drei Zeiger für Stunden, Minuten und Sekunden.

Zenith Defy Revival A3643 mood

Zenith Defy Revival A3643 mit so genanntem Leiter-Armband

Als Abrundung des Ensembles dient das charakteristische Leiter-Armband, entwickelt von Gay Frères im Jahr 1969 exklusiv für Zenith. 7.900 Euro lautet die unverbindliche Preisempfehlung.

Alle weiteren IInformationen über die Zenith Defy Skyline und Zenith Defy Revival A3643 wie weitere Zenith Neuheiten finden Sie auf der Seite des Herstellers. 
Eine breite Auswahl an bisherigen Zenith Uhren finden Sie im Zenith Markenkosmos hier auf unserer Uhrenkosmos-Seite. 

Zenith Defy Revival A3643

Unverbindliche 7.900 Euro verlang Zenith für die stählerne Defy Revival A3643

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