Seit 1994 heißt die Armbanduhr-Ikone von A. Lange & Söhne „Lange 1”
25 Jahre und jung wie am ersten Tag

Die „Lange 1“ feiert Geburtstag. Aus diesem Anlass bringt die Glashütter Nobelmanufaktur eine limitierte Weißgold-Edition der uhrmacherischen Stilikone auf den Markt

25 Jahre und jung wie am ersten Tag

Die A. Lange & Söhne Lange 1 von 1994 bis 2019

Weltpremiere im Oktober 1994

Als die deutsche Traditionsmarke A. Lange & Söhne nach 50-jähriger Zwangspause am 24. Oktober 1994 im Dresdner Schloss die Bühne mechanischer Uhrmacherkunst nach rund 50-jähriger Zwangspause wieder betrat, tat sie dies gleich mit vier verschiedenen Armbanduhren.
Den nachhaltigsten Erfolg beweist seitdem die „Lange 1“ Armbanduhr. Seit einem Vierteljahrhundert hat sie sich als Ikone der deutschen Uhr-Kultur fest etabliert. Ebenso konnte sie sich als Preisträgerin vieler Wettbewerbe auszeichnen. Ihr außergewöhnliches Erscheinungsbild mit asymmetrischem Zifferblatt und Großdatum lenkt Blicke magisch auf sich.

Dies Aufmerksamkeit kommt nicht von ungefähr. Das feine Manufaktur-Handaufzugskaliber L.901 bietet Uhrmacherkunst vom Feinsten. Zwei Federhäuser, drei Tage Gangautonomie, neun verschraubte Gold-Chatons, Glashütter Dreiviertelplatine, handgravierter Unruh‑Kloben sowie Schwanenhals-Feinregulierung lässt Uhrmechanik-Herzen höher schlagen. Eine beruhigende Gangautonomie von 72 Stunden gestattet es, den Klassiker während eines zeitlosen oder sportlich aktiven Wochenendes ohne Nachjustieren im Tresor aufzubewahren.

Den Spannungszustand des Zugfeder-Duos stellt eine Gangreserveanzeige dar.

Tickende Evolution

Im Laufe der Jahre hat A. Lange & Söhne den großen Armbanduhren-Klassiker in unterschiedlichen Versionen auf den Markt gebraucht. An den grundsätzlichen Fakten inklusive der charakteristischen Zifferblatt-Architektur sowie dem durchaus moderaten 38,5 Millimeter Gehäusedurchmesser änderte auch das 2015 vorgestellte Manufakturkaliber L121.1 keinen Deut.

Das neue, in drei Jahren entwickelte Uhrwerk mit weiterhin zwei Federhäusern und drei Tagen Gangautonomie leistet einen wichtigen Beitrag zur erfolgreichen Zukunft des Leaders aus Glashütte. Es bringt einige signifikante Änderungen ins runde Gehäuse der Richemont Marke. Beispielsweise springt das Großdatum dank vorgespannter Federn. Pünktlich um Mitternacht erfolgt die Freigabe der angesammelten Kräfte. Neu ist auch die mit drei Hertz oszillierende Unruh. Sie besitzt ein variables Trägheitsmoment. Die Regulierung des Gangs erfolgt durch kleine Exzenter. Durch diese Maßnahme kann die selbst gefertigteUnruhspirale völlig frei schwingen. Der Rückerzeiger mit Schwanenhals-Feinregulierung dient zur Einstellung des Anker-Abfalls, sprich eines gleichmäßigen Tick-Tack.

Limitierte Jubiläums-Edition

Das 25. Jubiläum seiner tickenden Stilikone feiert A. Lange & Söhne während des SIHH 2019 mit einer weißgoldenen „Lange 1“. Die Maße des Weißgoldgehäuses mit Sicht- und darüber liegendem Scharnierboden bleiben logischer Weise unverändert. Zum Geburtstag trägt der selbstverständlich handgravierte und blau ausgelegte Unruhkloben unübersehbar die Zahl 25. Auch die Zifferblatt-Indexierung, das Großdatum und die Zeiger präsentieren sich in augenfälligem Blau. Die 250 Exemplare, das scheint schon jetzt sicher, werden in Kürze ausverkauft sein. Der Preis für ein weißgoldenes A. Lange & Söhne Lange 1 Jubiläums-Exemplar schlägt mit gut 43.700 Euro zu Buche.

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  1. Mechanik in Armbanduhren ist begreifbar, nicht anonym. Dem Takt der Unruh kann man sinnlich folgen. | Uhrenkosmos - […] Hier geht es zur limitierten Jubiläums-Edition der Lange 1 […]

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