Die Armbanduhr zum Fahrzeug
Uhrenkosmos: Der Uhrenmarkt schwächelt im Moment. Bekommt Porsche Design das auch zu spüren?
Gerhard J. Novak: Wir wenden uns mit unserem Angebot an eine klar definierte, spitze Zielgruppe – Porsche Fahrer. Solange Porsche Sportwagen verkauft – und das ist glücklicherweise weiterhin der Fall – machen wir uns keine Sorgen. Im Gegenteil, wir wollen international weiterwachsen.
Uns ist in der Tat aufgefallen, dass sich Porsche Design Uhren seit Jahren positiv entwickeln. Worin ist der Erfolg begründet?
Modellseitig haben wir in den vergangenen Jahren unser Angebot konsequent geschärft und optimiert. Mit einem starken Fokus auf Porsche-Fahrer bzw. -Kunden sprechen wir zudem eine klar definierte, uhren-affine und solvente Zielgruppe an. Insbesondere die hochgradig individualisierbaren custom-built Timepieces und fahrzeugbegleitenden Uhren, welche exklusiv Käufern besonders performanter Sportwagen oder limitierten Sondereditionen vorbehalten sind, bieten wir ein absolutes Alleinstellungsmerkmal für unsere Kernzielgruppe.
Gibt es nachvollziehbare Verbindungen zwischen Porsche Autos und Porsche Design Uhren?
Ferdinand A. Porsche, der Schöpfer des Porsche 911 und Gründer von Porsche Design, hat einmal gesagt „Ich wollte eine Uhr zum Fahrzeuge gestalten“. Entsprechend war die erste Uhr, die er gestaltete, direkt vom Design der Instrumententafel im Cockpit des Porsche 911 abgeleitet. Der Vision von F. A. Porsche sind wir bis heute verpflichtet. Unser Anspruch ist es daher, Sportwagen für das Handgelenk zu schaffen. Seit 2017 ist auch die rechtliche und organisatorische Verbindung von Porsche und Porsche Design in Stein gemeißelt, denn seitdem sind wir eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Porsche AG.

Wie viele Käuferinnen und Käufer entscheiden sich für eine Uhr, die zu ihrem neuen Auto passt?
Gerhard J. Novak: Aktuell bieten wir das Programm ausschließlich für das Modell 911 und ausgewählte Modelle der Baureihe 718 an. Porsche hat im vergangenen Jahr 2024 weltweit rund 40.000 Exemplare vom 911 ausgeliefert, ca. 4.000 Kunden haben eine dazu passende Uhr bestellt. Wir sprechen also von ca. 10 Prozent. Das bisher noch nicht gehobene Potenzial ist entsprechend groß. Allerdings konnten wir dieses bis dato aufgrund unserer begrenzten Produktionskapazität nicht bedienen. Außerdem bieten wir unsere Uhren derzeit noch nicht in allen Märkten an, auf denen Porsche aktiv ist.
Wir investieren daher massiv sowohl in eine neue Manufaktur mit deutlich erhöhter Produktionskapazität als auch in den Roll-Out unseres Angebots in weitere Märkte. Im vergangenen Jahr haben wir beispielsweise Spanien und Portugal sowie Kanada erschlossen, in diesem Jahr folgten Japan und Polen. Weitere Märkte folgen in den kommenden Jahren.
Zählen also Porsche Piloten zu den besten Kunden von Porsche Design Uhren?
Absolut. Ja.

Porsche Design hat gerade den Uhren-Konfigurator aufgewertet. Wie viel Prozent der Kunden machen denn diesem Konfigurator und den dort gebotenen Individualisierungsmöglichkeiten Gebrauch?
Rund 70 Prozent unserer Uhren sind kundenindividuelle Uhren.
Ist bekannt, wie viel Prozent der Porsche-Fahrer unter anderem auf eine Uhr von Porsche Design blicken?
Porsche und Porsche Design haben beide eine lange Geschichte, das können wir für die Vergangenheit nur bedingt rekonstruieren. Die Zahlen für die Gegenwart habe ich eben ausgeführt. Klar ist, dass wir den Anteil in den letzten Jahren kontinuierlich gesteigert haben und weiter erhöhen wollen. Dafür investieren wir gemeinsam mit unserem Mutterkonzern strategisch und langfristig.


Vive la difference!
Die Produktion der Uhren erfolgte in Solothurn und fortan in Grenchen. War es eine bewusste Entscheidung, als deutsche Marke ein Uhren-Stammhaus in der Schweiz einzurichten?
Gerhard J. Novak: Ganz klar ja. Zum einen ist das „Swiss Made“-Label ein bedeutendes Qualitätsmerkmal und daher ein wichtiges Kaufkriterium für Uhrenfans weltweit. Zum anderen finden wir hier in der besagten Region ein dichtes Netz an herausragenden Zulieferern und Fachkräften.
Beim Herstellungsprozesse unterscheidet sich Porsche Design von anderen Uhrenmarken. Warum, und was ist das Besondere?
Wie eingangs erwähnt sind und 70 Prozent unserer Uhren, kundenindividuelle Fertigungen. Das heißt, wenn wir 100 Uhren fertigen, dann sind das nahezu 100 verschiedene Uhren. Eine solche Variantenfertigung erfordert spezifische Prozesse, die wir aus der Sportwagenproduktion in Zuffenhausen übernommen haben. Das Produktionsprinzip von Porsche folgt der Logik der schlanken Produktion und ermöglicht es, völlig verschieden konfigurierte Fahrzeuge nacheinander auf einem Montage-Band zu fertigen. Das bringt gänzlich andere Anforderungen mit sich, als das bei Losgrößenfertigung üblich ist.
Auch Lederbänder von Porsche Design weisen sehr spezifische Merkmale auf …
Korrekt, wir verwenden ausschließlich Leder und Garn, das im Interieur von Porsche Fahrzeugen zum Einsatz kommt. Dabei bieten wir alle Farbvarianten an, die Porsche im Programm hat.


Bei modernen Porsche Design Modellen lassen sich die Armbänder um Handumdrehen selbst wechseln. Spricht das Kundinnen und Kunden in besonderer Weise ab?
Das ist ein Feature, auf das wir stolz sind und das vielen Kunden wichtig ist. Insbesondere bei Modellen mit Lederband wird gerne eine alternatives Titanband dazu bestellt und vice versa. Bei verschiedenen Editionen des Chronograph 1 ist ein zusätzliches Band eine Differenzierungsmöglichkeit. Der schwarze Uhrenkopf des Chronograph 1 wirkt an einem farblichen NATO-Strap völlig anders als an einem schwarzbeschichteten Titanband, das kreiert einen neuen Look. Teilweise bieten wir auch Bänder mit einer anderen Funktion an, so kommen die Editionen für das F.A.T. Ice Race, einem winterlichen Motorsportevent, mit einem speziellen Nylonband, das man über dem Ski- oder Rennanzug tragen kann.
Apropos Kundinnen: Ist bekannt, wie viele Frauen eine Uhr von Porsche Design am Handgelenk tragen?
Unsere Uhren sind per se Unisex-Produkte und richten sich nicht gezielt an Männer. Analog zur Zielgruppe von Porsche überwiegen allerdings männliche Käufer deutlich – auch wenn in beiden Bereichen in den vergangenen beiden Jahrzehnten der Frauenanteil gestiegen ist und auch weiter steigen wird.

Hommage an Ferdinand A. Porsche
2022 feierte Porsche Design das 50. Jubiläum des 1972 von Ferdinand A. Porsche entwickelten Chronograph 1. Hatte das einen Einfluss auf das Wachstum von Porsche Design Uhren?
Ja, einen ganz entscheidenden. Mit dem Chronograph 1 sprechen wir eine erweiterte Zielgruppe an, die nicht oder noch nicht Porsche fährt. Gerade über limitierte Sonder-Editionen begeistern wir zusätzliche Communities, beispielsweise über eine Edition in Kooperation mit der führenden, internationalen Uhrenplattform Hodinkee oder mit der Car Community von Ferdi Porsche rund um das jährliche F.A.T. Ice Race in Zell am See und die F.A.T. Mankei-Hütte auf der Großglockner Hochalpenstraße.
Welchen Stellenwert nimmt der schwarze Oldtimer in der Uhrenkollektion von Porsche Design ein?
Mit dem Chronograph 1 hat 1972 alles angefangen. Er war das erste Produkt von Porsche Design und das erste Produktüberhaupt, das F. A. Porsche außerhalb der Automobilwelt gestaltet hat. Er ist unsere Ikone, er ist die Uhr, an die man denkt, wenn man an Porsche Design Timepieces denkt. Ähnlich wie die Speedmaster für Omega, um ein bekanntes Beispiel zu nennen.
Wie lässt sich die Evolution dieser Ikone bei Porsche Design beschreiben?
Als erste komplett schwarze Armbanduhr brach der Chronograph 1 mit dem damaligen Zeitgeist. Die 70er waren ein „buntes“ Jahrzehnt geprägt von Farben und Glitzer. Uhren waren damals vorrangig Schmuckstücke. Für F. A. Porsche stand hingegen die Funktion als Zeitmesser und die schnelle, intuitive Ablesbarkeit im Zentrum. Das puristische, funktionale Design leitete er von der Gestaltung des Armaturenbretts des Porsche 911 ab. Das damals außergewöhnliche Design wurde anfangs teils skeptisch beäugt. Ein Journalist schrieb, die Uhr könne man nur zu Beerdigungen tragen.
Doch es kam anders und der Chronograph 1 erlangte vor allem unter Rennfahrern und als offizieller Zeitmesser verschiedener Luft- und Seestreitkräfte Kultstatus. U.a. Clay Regazzoni und Mario Andretti waren bekennende Fans und nicht ohne Grund trägt Tom Cruise eine „Military-Version“ des Chronograph 1 im Kult-Film „Top Gun“. Übrigens auch in der Fortsetzung von 2022 – und das ganz ohne bezahltes Product-Placement! 1997 gab es eine erste Sonderedition des Chronograph 1 zu seinem 25-jährigen Jubiläum.
Danach ist er ein wenig in der Versenkung verschwunden, bevor er im Design detailgetrau, aber technisch auf modernstem Stand 2022 zu seinem 50. Geburtstag ein fulminantes Comeback feierte. 2023 haben wir zudem eine limitierte Neuauflage des Military-Chronographen unter dem Namen Chronograph 1 Utility herausgebracht. Man kann also sagen, dass der Chronograph 1 1972 seiner Zeit voraus war und heute eine moderne Design- und Uhrenikone ist, die wir sehr behutsam pflegen und weiterentwickeln werden.

Worüber würde sich Ferdinand A. Porsche, der 2012 verstorbene Gründer von Porsche Design, bei den aktuellen Porsche Design Uhren am meisten freuen, wenn er die Kollektion begutachten könnte?
Als wir den Chronograph 1 zurückgebracht haben, haben wir uns die Frage gestellt, wie unser Gründervater seinen Chronographen mit den heutigen Mitteln gestaltet hätte. Ich glaube, dass er sich sehr freuen würde, dass wir das von ihm geschaffene Design detailgetreu wieder haben aufleben lassen und die Uhr gleichzeitig technisch weiterentwickelt haben. Zudem würde das custom-built Timepieces-Programm schätzen, da es seine ureigene Idee, eine Uhr zum Sportwagen zu schaffen, auf ein neues Level hebt.

Innovatives Titancarbid
Ferdinand A. Porsche ist gestalterischer Vater des weltweit ersten Titan-Chronographen. Daneben verwendet Porsche Design heute auch Titankarbid für Gehäusekalotten. Was sind die Vorteile dieses Werkstoffs?
Titancarbid ist eine Nicht-Oxydkeramik auf Basis von Titan (TI) und Kohlenstoff (C) und besitzt alle positiven Eigenschaften von Titan wie Hautfreundlichkeit, Korrosionsbeständigkeit. Mit einer Dichte von 4,0 kg/dm³ ist etwas leichter als Titan. Vor allem ist es mit einer Härte von bis zu 1900 HV erheblich härter als Titan und besitzt eine extrem hohe Kratzfestigkeit.
Gibt es auch Nachteile?
Die Herstellung ist sehr komplex, aufwändig und daher aktuell noch recht kostenintensiv. Zudem ist das Material aufgrund der hohen Härte spröder als Titan. Aber wir glauben an das Material und dessen Vorteile, weil es die logische Weiterentwicklung von Titan ist.

Was bekommt man bei Porsche Design noch außer Chronographen?
Chronographen sind unser Kerngeschäft, schließt kommt Porsche aus dem Motorsport, wo präzise Zeitmessung eine besondere Rolle spielt. Daneben bieten wir eine Weltzeituhr an, die Anzeige einer zweiten Zeitzone erlaubt. Perspektivisch werden wir auch das Angebot an Drei-Zeiger Modellen erweitern.
Durch die Verwendung exklusiver Uhrwerke ist der Durchschnittspreis der Porsche Design Chronographen nach oben geklettert. Ergibt es Sinn, sich konsequent in höhere Werkesphären zu bewegen?
Das ist eine Frage, die wir sehr genau abwägen. Wir arbeiten mit erfahrenen und hochqualifizierten Partnern sehr vertrauensvoll zusammen und entwickeln gemeinsam hochpräzise, COSC-zertifizierte Uhrwerke, die genau unsere Anforderungen und Wünsche zugeschnitten sind. Wir sind überzeugt, dass wir den Kunden so ein erstklassiges Produkt zu einem attraktiven Preis bieten.

Uhrenaffine Familie
Die aktuellen Mitglieder der Familie Porsche sind sehr uhrenaffin. Wirkt sich das auf die Arbeit des Chefs von Porsche Design Timepieces aus?
Das ist Fluch und Segen zugleich. (lacht) Nein, im Ernst, das ist für uns ein unglaublich wertvoller Umstand. Der Austausch ist sehr bereichernd. Aber klar ist auch, dass sehr genau beobachtet wird, was wir tun. Wir tragen eine hohe Verantwortung, dem einzigartigen Erbe von F. A. Porsche gerecht zu werden. Aber wir sehen das immer als Ansporn, nie als Bürde.
Porsche Design Uhren kooperiert mit FAT, der Firma von Ferdi Porsche. Wie wirkt sich das auf die Modellpalette aus?
Gemeinsam mit Ferdi Porsche, dem Neffen von F. A. Porsche, gestalten wir in jedem Jahr zum F.A.T. Ice Race eine Sonderedition des Chronograph 1, die wir mit vielen liebevollen Details und Easter Eggs versehen. Zudem gibt es zu der Edition ein besonderes Band in Anlehnung an die F.A.T. Mankei-Hütte auf der Großglockner Hochalpenstraße. Die Location ist ein Treffpunkt für die Porsche und Car Community.

USA und Zölle
Nicht angenehm ist es, über die amerikanische Zollpolitik zu sprechen. Aber das Thema ist virulent. Wie treffen die US-Zölle auf Schweizer Exporte Porsche Design Uhren? Welche konkreten Auswirkungen sind kurz- und langfristig zu erwarten?
Die USA sind ein bedeutender Markt für Porsche Design Timepieces. Rund ein Drittel unseres Gesamtabsatzes entfällt auf die USA. Kurzfristig belasten die US-Zölle unsere Marge, da eine vollständige Weitergabe der Mehrkosten aus unserer Sicht keine Option ist. Wir werden uns genau anschauen, inwieweit sich die zusätzlichen Belastungen auf die verschiedenen Handelsstufen umlegen lassen. In jedem Fall bleiben die USA von großer Bedeutung.
Langfristig streben wir an, die geringeren Margen durch ein höheres Volumen zu kompensieren, indem wir unsere Präsenz im Fachhandel erhöhen. Unsere neue Retail-Partnerschaft mit der Watches of Switzerland Group, einem der führenden Fachhändler für Schweizer Luxusuhren, ist hierfür das jüngste Beispiel.
Lassen sich die angesprochenen Verluste durch andere oder neue Märkte auffangen?
Bei Porsche Design haben wir bereits vor einiger Zeit begonnen, unsere Märkte zu diversifizieren. 2024 erfolgte der Markteintritt in Kanada sowie Spanien und Portugal. 2025 sind wir in Japan und Polen an den Start gegangen. Diese Strategie setzen wir fort. Damit werden wir unsere Abhängigkeit von einzelnen Märkten sukzessive verringern.
In den Wochen und Monaten vor der Zoll-Entscheidung gab es teilweise enorme Anstiege bei den Exporten Schweizer Uhren in die USA. Ist Porsche Design den gleichen Weg gegangen wie viele andere Hersteller bzw. Marken?
Zwei Drittel unserer produzierten Uhren sind kundenindividuelle Fertigungen, die nach dem „Made-To-Order“-Prinzip erst nach Konfiguration durch den Kunden und Bestelleingang gefertigt werden. Diese Uhren konnten wir logischerweise nicht vorab in die USA einführen. Bei unseren Serien-Uhren, die rund ein Drittel unseres Absatzes ausmachen, haben wir im Frühjahr einen gewissen Bestand in den USA aufgebaut. Dieser wird in diesem Jahr durch den Fachhandel – Stichwort neue Retail-Partnerschaft mit der Watches of Switzerland Group – gänzlich veräußert.
Gibt es Überlegungen, die Produktion in andere Länder zu verlagern, die nicht bzw. nicht so stark von US-Zöllen betroffen sind?
Wir haben massiv in den Bau einer neuen, größeren Manufaktur in Grenchen, dem Herz der Schweizer Uhrenindustrie, investiert, die wir sehr zeitnah in Betrieb nehmen werden. Damit haben wir ein klares Bekenntnis zum Standort Schweiz abgegeben. Hier finden wir ein dichtes Netz an erstklassigen Zulieferern und Fachkräften. Zudem ist das „Swissmade“-Label Ausdruck von höchster Qualität und daher international ein entscheidendes Kaufkriterium.

Umzug nach Grenchen
Gibt es sonst noch Neuheiten, die der General Manager von Porsche Design Timepieces verkünden kann?
Die Baumaßnahmen an unserer neuen Manufaktur in Grenchen sind planmäßig nahezu vollständig abgeschlossen. Die neuen Räumlichkeiten werden deutlich mehr Uhrmacherplätze bieten und neben der Produktionsfläche die Entwicklung, das Qualitätsmanagement, die After Sales Services sowie Lager- und Logistikflächen umfassen. Hinzu kommen moderne Büro- und Konferenzräume. Zusätzlich wird die neue Manufaktur über eine Ausstellungsfläche im Erdgeschoss und eine Eventfläche verfügen. Der Dank, dass alles so reibungslos verließ, gebührt Rolf Bergmann, dem CEO der Porsche Design Manufaktur und seinem Team. Sie alle haben dafür Sorge getragen, dass der Umbau des ehemaligen Eterna-Gebäudes zeitgerecht und im Rahmen der prognostizierten Kosten erfolgte.
Letzte Frage: Wo sind Porsche Design Uhren erhältlich?
Der wichtigste Vertriebsweg sind die Porsche Zentren. Hinzukommen der Porsche Onlineshop sowie die Porsche Design Stores. Außerdem sind wir bei ausgewählten Fachhändlern vertreten.


Neuer Porsche Design Uhrenkonfigurator
Wer sich unterscheiden möchte, setzt auf Individualität. Das gilt für Autos, wo Online-Konfiguratoren längst zum Alltag gehören. Farbe, Motorisierung und Ausstattung lassen sich im Rahmen vorgegebener Möglichkeiten zusammenstellen. Bei Armbanduhren ist so etwas bislang nicht die Regel. Eine rühmliche Ausnahme bildet Porsche Design Timepieces. Seit der Premiere im Jahr 2020 hat die Porsche Lifestyle Group (PLX) gemeinsam mit der Management- und IT-Beratung MHP – wie die PLX ebenfalls eine Tochtergesellschaft des Sportwagenherstellers aus Zuffenhausen – das gut angenommene Tool konsequent weiterentwickelt.
Nun steht es im Internet zur Verfügung. Mit seiner Hilfe können Enthusiasten eine Uhr entwerfen, welche die Exklusivität und Formensprache des legendären Sportwagens ans Handgelenk bringt. Modernste Visualisierung sorgt dabei für eine deutlich realistischere, bis ins Detail reichende Darstellung der persönlichen Konfiguration.


Zur Auswahl stehen derzeit ein Porsche Design Chronograph mit dem Kaliber WERK 01.100 oder der exklusive Globetimer mit dem WERK 04.110, das durch ein innovatives Zeitzonen-Konzept überzeugt. Beide Modelle besitzen einen Selbstaufzug, und sie sind von der COSC Chronometer zertifiziert. Der Rotor – eine originalgetreue Miniatur der Leichtmetallfelgen des eigenen Porsche 911 – ist durch den Sichtboden zu bewundern. Das Angebot deckt sämtliche 911-Varianten ab, inklusive der jeweiligen Farbwelten, und ermöglicht wahlweise Zentralverschluss oder Radzierdeckel mit Porsche-Wappen.


Für hohen Tragekomfort der Porsche Design Uhren sorgen die Titangehäuse in puristischem Grau oder schwarz beschichtet. Eine Lasergravur auf dem Gehäuseboden setzt die persönliche Signatur. Durch die gelungene Verzahnung mit dem Porsche Fahrzeug-Konfigurator lassen sich weitere Designmerkmale des eigenen Autos unmittelbar auf die Uhr übertragen. So lässt sich der Farbring um das Zifferblatt exakt auf eine der 142 verfügbaren Außenfarben abstimmen. Und auf Wunsch entsteht das Armband aus demselben Leder und mit demselben Garn wie das Fahrzeug-Interieur. Alternativ oder ergänzend können Kunden ein selbst montierbares Titan-Gliederband im passenden Gehäusefinish erwerben. Folglich bleiben angesichts dieser Vielfalt kaum Wünsche offen.
Mehr zur interessanten Porsche Design Geschichte und dem Wirken von Ferdiand A. Porsche finden Sie hier auf Uhrenkosmos.com.







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