Wenn am Donnerstag, den 14. August 2025 das traditionsreiche Stammhaus von Juwelier Hilscher in der Nordendstraße mit Kunden auf den erfolgreichen Umbau und auf die Next Generation bei Juwelier Hilscher anstößt, wird auch ein besonderer Gast zugegen sein. Vor exakt 50 Jahren im Frühjahr 1975 kaufte er hier an gleicher Stätte eine seiner ersten hochwertigen Armbanduhren. Allerdings hätte damals niemand erwartet, dass der junge Münchner Gisbert L. Brunner neben seiner beruflichen Karriere auch als Buchautor und Uhrensammler reüssieren würde.
Noch weniger hätte man einst geahnt, dass Brunner 50 Jahr später an gleicher Adresse sein neues, gleichsam druckfrisches Bild- und Lesewerk „Rolex – Next Generation“ vorstellen würde. Es ist also kein Zufall, dass Juwelier Hilscher anlässlich des eigenen 80-jährigen Jubiläums der Gründung des Juwelier-Geschäfts sowie der laufenden Erweiterung und Modernisierung der Geschäftsräume jedem Gast ein Exemplar des hochwertigen Rolex-Bildbands im Wert von 80 Euro als Geschenk überreichen wird.
Als besondere Aktion wird Uhrenkosmos drei Einladungen zu diesem sicher wunderbaren Abend mit Buch und feiner Verköstigung verlosen. Wer teilnehmen möchte, schreibt bitte ein formloses Mail an, , um danach im Lostopf zu landen. Einsendeschluss ist der 11. August 2025. Die Gewinner werden anschließend unverzüglich informiert. Teilnehmen darf jeder über 18 Jahre, und der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen. Da Uhrenkosmos.com die Privatsphäre wichtig ist, werden Teilnehmeradressen natürlich auch nicht an Dritte weitergegeben.

Juwelier Hilscher: Der Weg zu einem Münchner Traditionshaus
Die Geschichte von Juwelier Hilscher beginnt vor 80 Jahren, im September 1945. Der aus Oberschlesien stammende Uhrmacher Carl Hilscher richtete in einer kleinen Wohnung in der Barerstraße eine Ein-Mann-Werkstatt ein, unterstützt von einem einzigen Kollegen. Wenige Monate später beschäftigt er bereits fünf Mitarbeitende und am 1. Oktober 1947 eröffnete Hilscher sein erstes Ladengeschäft in der Nordend-Straße. Mit dem Wirtschaftsaufschwung der 1950er-Jahre wuchs auch das Team und im Jahr 1949 zählte der Betrieb bereits acht Uhrmacher. Über eine Einkaufsgemeinschaft konnte Hilscher neben der Reparatur und Wartung von Uhren so eine Vielzahl von Marken anbieten.
Einen Meilenstein markierte hingegen das Jahr 1976: Mit der Unterzeichnung des Rolex-Konzessionsvertrags konnte das Familienunternehmen vom bemerkenswerten Aufstieg von Rolex partizipieren. In den Folgejahren kamen mit IWC, Breitling, Omega, Zenith und Girard-Perregaux weitere große Uhrenmarken ins Portfolio des Juweliers.


Next Generation bei Juwelier Hilscher
Im Jahre 1993 war es dann Zeit für den Generationswechsel und Manfred Hilscher übernahm die Geschäftsführung. Gemeinsam mit seiner Frau Brigitte modernisierte er das Stammhaus, führte regelmäßige Sonderausstellungen ein und baute auch die Goldschmiedewerkstatt weiter aus.
Mit dem Erfolg und dem attraktiven Markenangebot kam es auch zu einem Wachstum der Unternehmensstandorte. Im Jahr 2006 eröffnete die Hilscher Boutique am Flughafen München und 2024 folgte eine weitere Hilscher Dependance in der Münchner Motorworld. Hierbei handelt es sich um ein interessantes Projekt, schließlich liegt der Fokus des Angebots trotz der eher männlich orientierten Umgebung der Motorworld im Bereich der Damenuhren.
Dabei soll es aber nicht bleiben und so plant Hilscher in den kommenden Jahren eine zusätzliche Verkaufsfläche für den stark wachsenden Bereich der Vintage und Second Hand Uhren. Auch ausgewählter Vintage-Schmuck soll das Angebot erweitern.

Erfolgreiche Formel
Sucht man nun nach den Gründen für diese erfolgreiche Entwicklung, ist neben der persönlichen, intensiven Betreuung der Kunden sicher das attraktive Sortiment an Uhrenmarken zu erwähnen. Denn abseits der den Uhrenmarkt dominierenden Marke mit der Krone führt Hilscher auch ausgesuchte kleine Marken, die neben den großen Uhrenbrands das Angebot bereichern – was Uhreninteressierten wie einem Uhrenportal wie Uhrenkosmos.com natürlich am Herzen liegt.
Ebenso hatte man bei Hilscher rechtzeitig erkannt, dass neben dem Verkauf der Uhren auch die uhrmacherische Betreuung für Wartungen oder Reparaturen für Kunden große Bedeutung hat. Ein Umstand, dem nicht allerorten die notwendige Bedeutung beigemessen wird. Denn es muss für Uhrenliebhaber nicht unbedingt von Vorteil sein, wenn Uhrenmarken auf Gedeih und Verderb auch kleinste Reparaturen und Wartungsprozesse im eigenen Haus ausführen wollen.
Als weiterer Service sei an dieser Stelle die Anfertigung von Einzel-Schmuckstücken, die Ausstellung von versicherungsfähigen Wertgutachten sowie ein diskreter An- und Verkauf von Uhren zu nennen.

Next Generation bei Juwelier Hilscher
Wenn also Hilscher zusammen mit Gisbert Brunner zur Buchvorstellung von „Rolex – Next Generation“ einladen, ist dies nicht nur ein guter Anlass, um schöne Uhren in Augenschein zu nehmen und mehr über Rolex und die besondere Geschichte der Marke zu erfahren. Vielmehr präsentiert sich mit Juwelier Hilscher ein Münchner Fachgeschäft, das stellvertretend für 80 Jahre „Münchner Geschichten“, Wirtschaftsaufschwung und viele Anekdoten rund um Uhren steht.
Wie die Geschichte vom jugendlichen Uhrensammler, der in Zeiten des Quarzbooms unverdrossen an faszinierende mechanischen Uhren glaubte und sein ganzes Geld in den Kauf dieser Zeitmesser investierte. Nicht die schlechteste Entscheidung, wie man heute weiß. Wer mehr über die Marke und Juwelier Hilscher erfahren sowie ein signiertes Exemplar des neuen Watch Book Rolex Next Generation erhalten möchte, schreibt wie gesagt einfach an . Mit etwas Losglück ist man am Abend des 14. August in Münchendabei.









Schön, dass immer noch inhabergeführte Geschäfte in dieser von grosser Konkurenz geprägten Markenboutiquen und riesigen „Uhrenläden“ Bestand haben, da zahlt sich doch der kundenfreundliche Service aus!
Auch ich habe hier vor vielen Jahren mal eine Eterna erworben.
Das wird sicher ein toller Abend zusammen mit dem „U(h)r-Gestein“ und „Platzhirschen“ Gisbert, kenne ich ihn doch auch schon seit über 25 Jahren…