Höchst exklusiv
Für 80.000 Euro gibt es bekanntlich schon recht respektable Armbanduhren aus der Schweiz. Allesamt mit einem mechanischen Uhrwerk. Casio verlangt diesen Betrag für eine digitale G-Shock mit elektronischem Innenleben. Genauer gesagt für die MRG-D5000-BDR aus dem sogenannten Casio G-Shock Blue Rose Project.


Wer das für vollkommen verrückt hält, sollte sich erst einmal näher mit dieser Armbanduhr und ihrer Genese befassen. Hinter dem ambitionierten Projekt steckt nämlich deutlich mehr als der Versuch, mit einem ungewöhnlichen Material und einem ebenso außergewöhnlichen Preis Aufmerksamkeit zu erregen. Weltweit wird es nur 20 Exemplare dieses blauen Wunders geben. Die teuerste G-Shock aller Zeiten präsentiert sich als bemerkenswertes Zeugnis japanischer Ingenieurskunst.

G-Shock DW-5000C: Vom günstigen Zeitmesser zum Luxusobjekt
Mit der hier im Uhrenkosmos geschilderten G-Shock-Biographie verknüpft sich eine klare Produkt-Philosophie. Kikuo Ibe wollte eine Armbanduhr entwickeln, die Stürze möglichst unbeschadet übersteht. Daraus entstand 1983 die erste G-Shock DW-5000C. Das seinerzeit formulierte Triple-Ten-Konzept sah zehn Meter Sturzhöhe, zehn Bar Wasserdichtigkeit und zehn Jahre Batterielebensdauer vor. Robustheit stand über allem. Luxus spielte keine Rolle.
Das änderte sich schrittweise. 1996 brachte Casio die ersten MR-G-Modelle mit Metallgehäusen auf den Markt. Mit ihnen begann eine Entwicklung, die immer anspruchsvollere Materialien, aufwendigere Oberflächenbearbeitungen und traditionelles japanisches Kunsthandwerk in den Mittelpunkt rückte.

Drei beredte Beispiele verdeutlichen die Dimensionen dieser Strategie.
2017 erschien die auf 500 Exemplare limitierte MRG-G2000HT, Preis circa 7.400 Euro. Der Metallkünstler Bihou Asano bearbeitete Lünette und Glieder des Titanbands von Hand. Mit der traditionellen Tsuiki-Hammertechnik erzeugte er das Kasumi-Tsuchime-Muster. Die Hammerschläge verliehen jeder Uhr eine eigenständige Oberflächenstruktur. Hinzu kamen spezielle Härteverfahren und eine indigoblaue Beschichtung.

2020 folgte zum gleichen Preis die MRG-B2000SH Shougeki-Maru. Ihre Gestaltung orientierte sich an einem eigens für Casio angefertigten Samurai-Helm. Der Metallkünstler Masao Kobayashi gravierte auf jeder der 400 Lünetten einen aufsteigenden Drachen. Gehäuse und Band erhielten eine an gealterten Stahl erinnernde Struktur. Hier traf moderne Elektronik auf jahrhundertealte Metallbearbeitung.

2024 erreichte die Entwicklung mit der Casio MRG-B2000JS Juryoku-Maru: San eine weitere Stufe. Ihre Lünette aus rekristallisiertem Hybrid-Titan erinnert an die Härtelinie einer japanischen Schwertklinge. Der Schwertschmied Teruhira Kamiyama gravierte auf jedem der 800 Gehäuseböden das japanische Schriftzeichen für San. Bei der Gestaltung des Metallbands griff Casio auf traditionelle, mit Perlmutt dekorierte Lackarbeiten zurück. Die unverbindliche Preisempfehlung betrug 8.000 Euro.
Diese und weitere Kreationen sind keine gewöhnlichen Sondermodelle mit anderen Zifferblattfarben. Casio verbindet industrielle Präzision mit handwerklicher Individualität. Genau darin liegt ein wesentlicher Teil des zunehmenden Anspruchs der MR-G-Kollektion.

Eine eingeschworene Fangemeinde
Wer kauft eigentlich solche G-Shocks? Hinter der Marke und ihren mehr oder minder exklusiven Produkten steht eine internationale, bestens vernetzte Community eingeschworener Enthusiasten. Man darf sie durchaus als G-Shock-Nerds bezeichnen. Viele sammeln seit Jahrzehnten, kennen die zahllosen Referenzen, Sondereditionen und technischen Besonderheiten bis ins kleinste Detail. In einschlägigen Internetforen und sozialen Netzwerken diskutieren sie leidenschaftlich über Materialien, Fertigungstechniken, Limitierungen und winzige gestalterische Unterschiede.
Für diese Liebhaber ist eine G-Shock weit mehr als eine robuste Digitaluhr. Manche sind mit preiswerten Modellen der 1980er- und 1990er-Jahre groß geworden und können sich heute deren luxuriöse Nachfahren leisten. Hinzu kommen vermögende Uhrensammler, die längst eine Rolex, Patek Philippe oder Audemars Piguet besitzen und in den exklusiven MR-G-Modellen eine eigenständige Form japanischer Uhrmacherkunst erkennen.
Allerdings gibt es auch innerhalb der Fangemeinde kontroverse Diskussionen darüber, ob eine Quarzuhr tatsächlich mehrere Tausend Euro kosten muss. Bei 80.000 Euro dürfte selbst manchem hart gesottenen G-Shock-Freak zunächst einmal die Sprache verschlagen.

Casio G-Shock Blue Rose Projekt: Warum ausgerechnet eine blaue Rose?
Die blaue Rose steht sinnbildlich für etwas, das lange als unmöglich galt. Daher gab sie dem neuen Projekt seinen Namen.
Schon 2018 hatte Casio mit dem Dream Project die Grenzen seiner G-Shock-Philosophie ausgelotet. Damals entstanden insgesamt 35 G-Shock G-D5000-9JR aus massivem 18-karätigem Gold zum Preis von je 70.000 US-Dollar.


2023 zum 40-jährigen Jubiläum glänzte das ebenfalls massivgoldene G-Shock-Unikat G-D001. Gleichzeitig präsentierten die Entwickler einen Prototyp mit Saphirgehäuse. Der erfüllte allerdings noch nicht sämtliche Anforderungen an die angestrebte Stoßfestigkeit.
Inzwischen haben die Ingenieure diese Saphir-Hürde ganz offensichtlich überwunden. Der Werkstoff selbst ist keineswegs exotisch. Saphir besteht aus kristallinem Aluminiumoxid, chemisch Al₂O₃. Er gehört zur Mineralgruppe Korund. In synthetisch hergestellter Form besitzt er die gleichen grundlegenden Eigenschaften wie natürlicher Saphir.
Wie ein Saphirgehäuse aus künstlichem Saphir entsteht, kann man hier auf Uhrenksomos.com nachlesen.

Mit Härtegrad neun auf der Mohs-Skala widersteht Saphir Kratzern außerordentlich gut. Lediglich wenige Materialien, darunter Diamant, sind noch härter. Allerdings besitzt die Angelegenheit einen Haken. Härte bedeutet nicht automatisch Bruchfestigkeit. Saphir ist spröde. Bei einem unglücklichen Aufprall auf Stein oder Beton können Kanten absplittern oder Teile brechen. Das widerspricht zunächst genau jener Eigenschaft, welche die G-Shock berühmt gemacht hat.


Cleverer Schutz für ein sprödes Material
Casios Ingenieure entwickelten deshalb eine spezielle Multi-Guard-Konstruktion. Die aus blauem Saphir bestehende Lünette und weitere äußere Gehäuseelemente setzen sich aus mehreren präzise geformten Einzelteilen zusammen. Diese greifen ineinander, ohne dass Schraubenbohrungen das empfindliche Material schwächen. Als Vorbild dienten traditionelle japanische Holzverbindungen.

Titan übernimmt weitere konstruktive Aufgaben. Der verschraubte Gehäuseboden besteht aus einer Titanlegierung und trägt einen zusätzlichen blauen Saphireinsatz. Saphir lässt sich nur mit beträchtlichem Aufwand formen, bearbeiten und polieren. Für die Gehäuseteile wählt Casio daher ausschließlich geeignete Abschnitte der über Monate heranwachsenden synthetischen Kristalle aus.
Die fertige G-Shock MRG-D 5000 misst 51,1 mal 43,2 Millimeter bei 16,5 Millimetern Höhe. Sie wiegt 121 Gramm und widersteht einem Wasserdruck von 20 bar. Beim schwarzen Dura-Soft-Kautschukband sticht das bekannte Ziegelsteinmuster der ursprünglichen G-Shock ins Auge. Eine speziell entwickelte Titanfaltschließe gewährleistet den sicheren Sitz am Handgelenk.

Innen bleibt alles beim Bewährten
So außergewöhnlich die äußere Konstruktion auch ist, im Inneren bleibt sich Casio treu. Das elektronische Quarzmodul besitzt die bewährte Stoßsicherung. Die Gallium-Tough-Solar-Technologie versorgt es mit Energie. Multiband 6 synchronisiert die Zeitanzeige über entsprechende Funksender. Dazu kommen Weltzeit, Stoppuhr, Countdown, Alarme, automatischer Kalender und LED-Beleuchtung. Eine Bluetooth-Verbindung zum Smartphone besitzt das kostspielige Spitzenmodell übrigens nicht. Auch das gehört zu den Besonderheiten dieser Uhr.
Im Übrigen bleibt das elektronische Innenleben quasi unkaputtbar, jedenfalls im Sinne der traditionellen G-Shock-Philosophie. Ob die blaue Saphirhülle jeden denkbaren Absturz ebenso gelassen hinnimmt, steht auf einem anderen Blatt. Allzu viele praktische Erfahrungen dürften ohnehin nicht zusammenkommen.
Wer 80.000 Euro für eine solche Rarität bezahlt, wird wohl kaum versuchen, ihre Belastungsgrenzen auf einem Betonboden zu ermitteln. Vielmehr vermute ich, dass viele Exemplare ihren Platz in sorgfältig gehüteten Sammlungen finden und allenfalls zu besonderen Anlässen ans Handgelenk gelangen.

Casio G-Shock Blue Rose Projekt: Eine Idee, drei Editionen, drei Preise
Casio wäre allerdings nicht Casio, wenn das Blue Rose Project ausschließlich aus der nahezu unerreichbaren Spitzenversion bestünde. Zur Kollektion gehört auch die auf 500 Exemplare limitierte G-Shock MRG-B5000SA-2DR Super Blue.

Ihr Gehäuse besteht im Wesentlichen aus Titan. Für die Lünette findet die besonders harte Cobarion-Legierung Verwendung. Zwei facettierte blaue Saphire setzen bei sechs und zwölf Uhr auffällige Akzente. Die unverbindliche Preisempfehlung beträgt 6.000 Euro.

Noch bodenständiger präsentiert sich die GMW-B5000SB-1A2ER. Vier kleine blaue Saphire schmücken die Front der metallenen Lünette. Das sogenannte One-Shot-Modell gehört zur Vollmetall-Familie, ist nicht limitiert und kostet unverbindliche 699 Euro. Mir gefiel diese Ausführung auf Anhieb so gut, dass ich sie bestellt habe und demnächst ausgiebig für den Uhrenkosmos testen werde.
Erhältlich sind die letztgenannten beiden Modelle ab dem 2. Dezember 2026. Die große blaue Saphir-MR-G soll dagegen erst später zu ihren gerade einmal 20 Besitzern rund um den Globus gelangen.

Drei Exemplare für Europa – und was passiert mit dem Wert?
In der EU ist je ein Exemplar für Deutschland, Frankreich und Spanien vorgesehen. Wer die begehrten Uhren tatsächlich erwerben darf, entscheidet dem Vernehmen nach die Konzernzentrale in Tokio. Das bedeutet: Selbst ein prall gefülltes Bankkonto garantiert noch lange keinen Kauf. Bei lediglich 20 Exemplaren, einer technischen Premiere und dem außergewöhnlichen Gehäusematerial könnte die MRG-D5000 durchaus das Potenzial zu einer lohnenden Kapitalanlage besitzen. Schließlich vereint sie vieles, was Sammler schätzen: extreme Seltenheit, eine eigenständige Geschichte und eine klar identifizierbare Stellung innerhalb der Markenhistorie.
Anders als viele frühere Sondereditionen verkörpert dieser transparente Zeit-Bolide nicht nur künstlerische Veredelung, sondern darüber hinaus eine technische Premiere. Als erste G-Shock mit stoßfest konstruierter Saphirhülle dürfte sie ihren besonderen Platz in der Marken- und Modellgeschichte behalten.
So, wie ich Casio und das japanische Management einschätze, rechne ich auf absehbare Zeit nicht mit einer nur geringfügig modifizierten Neuauflage, welche die Exklusivität dieser 20 Uhren beeinträchtigen könnte. Eine Garantie für steigende Preise ist das freilich nicht. Auch frühere, streng limitierte MR-G-Sondermodelle haben am Zweitmarkt höchst unterschiedliche Entwicklungen genommen. Hohe Angebotspreise sind zudem keineswegs mit tatsächlich erzielten Verkaufserlösen gleichzusetzen. Gerade im exklusiven Sammlermarkt können schon wenige Käufer über erhebliche Preisschwankungen entscheiden.


Casio G-Shock Blue Rose Uhrenkosmos Fazit: Eine G-Shock jenseits aller Konventionen
Fraglos ist die MRG-D5000 eine außergewöhnliche Armbanduhr. Im Uhren-Universum kenne ich kaum eine andere Marke, die den Mut aufbringt, ein derartiges Projekt zu verwirklichen. Zu dieser Courage gesellt sich das notwendige technische Können. Dritter Erfolgsfaktor ist eine eingefleischte Fangemeinde, für die selbst 80.000 Euro keine unüberwindbare Hürde darstellen.
Auf einem anderen Blatt steht die Frage, ob sich mit einer derart exklusiven G-Shock eine nachhaltige Wertsteigerung verbindet. Kurzfristige Spekulationsgewinne sind ebenso denkbar wie spätere Preisrückgänge. Auch seltene Armbanduhren unterliegen den Launen von Angebot und Nachfrage. Allerdings besitzen sie gegenüber vielen anderen Anlageobjekten einen entscheidenden Vorteil: Man kann sie ans Handgelenk legen, auf die Zeit blicken und sich daran erfreuen.
Persönlich würde ich diese G-Shock ausschließlich aus Begeisterung für ihre technische Leistung und außergewöhnliche Stellung in der Casio-Historie erwerben. Nicht wegen einer erhofften Rendite. Eines steht jedenfalls außer Frage: Mit dem Blue Rose Project demonstriert Casio eindrucksvoll, wie weit sich das einstige Konzept einer preisgünstigen, nahezu unzerstörbaren Quarzuhr entwickeln lässt. Kikuo Ibe hätte sich 1983 vermutlich nicht träumen lassen, welche Blüten seine G-Shock-Idee eines Tages treiben würde. Blaue Rosen eingeschlossen.
Weitere Casio-Modelle finden Sie übrigens in unserem Casio Markenkosmos unter diesem Link.


Datenblatt |
Casio G-SHOCK MR-G MRG-D5000 Blue Sapphire |
| Referenz | MRG-D5000-BDR |
| Limitierung | 20 nummerierte Exemplare weltweit (01/20 bis 20/20) |
| Gehäusematerial | Blauer synthetischer Saphir (äußere Gehäuseteile und Lünette), Titan |
| Gehäuselänge | 51,1 mm |
| Gehäusebreite | 43,2 mm |
| Höhe | 16,5 mm |
| Gewicht | 121 g |
| Wasserdichte | bis 20 bar (200 m) |
| Gehäusekonstruktion | Speziell entwickelte Multi-Guard-Struktur; ineinandergreifende Saphirbauteile ohne Schraubbohrungen |
| Gehäuseboden | Schraubboden aus Titan Grade 5 (Ti-6Al-4V) mit blauem Saphireinsatz, Seriennummer und Gravur „DREAM PROJECT“ |
| Lünette | Mehrteilig, aus blauem synthetischen Saphir |
| Glas | Saphirglas, innen entspiegelt |
| Zifferblatt / Display | Digitalanzeige; blau beschichtetes Edelstahl-Ziegelsteinmuster; Beschriftungen in 24-karätigem Gold |
| Beleuchtung | LED-Hintergrundbeleuchtung (Super Illuminator) |
| Armband | Schwarzes Dura-Soft-Kautschukband mit Ziegelsteinrelief |
| Schließe | Titan-Faltschließe mit Drücker |
| Uhrwerk / Modul | Stoßgeschütztes elektronisches Quarzmodul |
| Energieversorgung | Gallium Tough Solar (Lichtenergie) |
| Laufzeit ohne Licht | ca. 11 Monate im Funktionsbetrieb; ca. 22 Monate im Energiesparmodus |
| Zeitsynchronisation | Funkempfang Multiband 6 |
| Smartphone-Anbindung | Keine (kein Bluetooth) |
| Indikationen | Stunden, Minuten, Sekunden, Wochentag, Datum |
| Weltzeit | 38 Städte |
| Stoppuhr | 1/100-Sekunden-Stoppuhr |
| Weitere Funktionen | 24-Stunden-Countdown, fünf Tagesalarme, automatischer Kalender, Energiesparfunktion |
| Stoßfestigkeit | G-SHOCK-Stoßschutz; Multi-Guard-Struktur auf Saphir abgestimmt |
| Limitierung | Weltweit 20 Exemplare |
| UVP | 80.000 Euro |


Datenblatt |
Casio G-SHOCK MR-G MRG-B5000SA-2DR „Super Blue“ |
| Referenz | MRG-B5000SA-2DR |
| Gehäusematerial | Titanlegierung Ti64; Lünette teilweise aus COBARION |
| Gehäuselänge | 49,4 mm |
| Gehäusebreite | 43,2 mm |
| Höhe | 12,9 mm |
| Gewicht | 103 g |
| Wasserdichte | bis 20 bar (200 m) |
| Gehäusekonstruktion | Mehrteilige MR-G-Multi-Guard-Struktur; stoßdämpfende Aufhängung, Silikonpuffer und αGEL zum Schutz der Saphire |
| Gehäuseboden | Schraubboden aus Ti64-Titan mit Seriennummer und Gravur „MR-G 30TH“ |
| Lünette | Mehrteilig; Oberteil aus COBARION, weitere Teile aus Ti64-Titan; einzeln polierte Komponenten |
| Saphirbesatz | Zwei im Labor gezüchtete blaue Saphire, jeweils ca. 2 Karat, achtfach facettiert; bei „12“ und „6“ |
| Glas | Saphirglas, entspiegelt, mit blauer Bedampfung |
| Zifferblatt / Display | Digitalanzeige mit blauen Designakzenten |
| Oberflächenbehandlung | Blaue AIP-Beschichtung der Lünette, blaue IP-Beschichtung der Aufhängung; DLC-Beschichtung an Metallteilen |
| Beleuchtung | Vollautomatische LED-Hintergrundbeleuchtung (Super Illuminator) |
| Armband | Dura-Soft-Band aus Fluorkautschuk |
| Schließe | Sicherheits-Faltschließe mit Drücker aus Ti64-Titan |
| Uhrwerk / Modul | Stoßgeschütztes elektronisches Quarzmodul |
| Energieversorgung | Tough Solar (Solarenergie) |
| Laufzeit ohne Licht | ca. 10 Monate bei normalem Betrieb; ca. 22 Monate im Energiesparmodus |
| Zeitsynchronisation | Multiband 6 (Funkempfang) und Bluetooth®-Zeitsynchronisation |
| Smartphone-Anbindung | Bluetooth |
| Indikationen | Stunden, Minuten, Sekunden, Wochentag, Datum, Monat |
| Weltzeit | 5 Weltzeiten; 39 Zeitzonen (39 Städte und UTC); per App ca. 300 Städte |
| Stoppuhr | 1/100-Sekunden-Stoppuhr; Messbereich bis 24 Stunden |
| Weitere Funktionen | 24-Stunden-Countdown, 5 Tagesalarme (davon 1 Schlummeralarm), Stundensignal, vollautomatischer Kalender bis 2099, Energiesparfunktion |
| Markteinführung | Mittwoch, 2. Dezember 2026 |
| Limitierung | Weltweit 500 Exemplare |
| Preis | 6.000 Euro |

Datenblatt |
Casio G-SHOCK GMW-B5000SB-1A2ER „One Shot Edition“ |
| Referenz | GMW-B5000SB-1A2ER |
| Gehäusematerial | Edelstahl; Lünette aus Edelstahl, schwarz ionenplattiert (IP) |
| Gehäuselänge | 49,3 mm |
| Gehäusebreite | 43,2 mm |
| Höhe | 13,0 mm |
| Gewicht | 98 g |
| Wasserdichte | bis 20 bar (200 m) |
| Gehäusekonstruktion | Stoßgeschützte Vollmetall-Gehäusekonstruktion mit Kunstharz-Pufferelementen |
| Gehäuseboden | Verschraubter Edelstahl-Schraubboden |
| Lünette | Edelstahl, schwarz IP-beschichtet; vier Einfassungen für blaue Saphire |
| Saphirbesatz | Vier im Labor gezüchtete blaue Saphire im runden Brillantschliff, einzeln mit Gummipuffern und Edelstahlsockeln gelagert |
| Glas | Mineralglas |
| Zifferblatt / Display | Digitalanzeige mit negativem LCD, Ziegelsteinmuster und blauen Akzenten |
| Oberflächenbehandlung | Schwarze Ionenplattierung (IP) der Lünette; polierte und satinierte Edelstahlflächen |
| Beleuchtung | Vollautomatische LED-Hintergrundbeleuchtung (Super Illuminator), weiß |
| Armband | Schwarzes, weiches Urethan-/Kunstharzband |
| Uhrwerk / Modul | Stoßgeschütztes elektronisches Quarzmodul |
| Energieversorgung | Tough Solar (Solarenergie) |
| Laufzeit ohne Licht | ca. 10 Monate im Normalbetrieb; ca. 22 Monate im Energiesparmodus |
| Zeitsynchronisation | Multiband 6 (Funkempfang) sowie Bluetooth-Synchronisation |
| Smartphone-Anbindung | Bluetooth |
| Indikationen | Stunden, Minuten, Sekunden, Wochentag, Datum, Monat; 12-/24-Stunden-Anzeige |
| Weltzeit | 5 Zonenzeiten, 39 Zeitzonen (39 Städte und UTC); über App ca. 300 Städte |
| Stoppuhr | 1/100-Sekunden-Stoppuhr; Messbereich bis 24 Stunden |
| Countdown | Bis zu 24 Stunden; einstellbar in Sekunden-, Minuten- und Stundenschritten |
| Alarme | 5 Tagesalarme (davon 1 Schlummeralarm), Stundensignal |
| Kalender | Vollautomatischer Kalender bis 2099; Datums- und Monatsanzeige umschaltbar |
| Ganggenauigkeit | ±15 Sekunden pro Monat ohne Funkempfang/Bluetooth®-Synchronisation |
| Markteinführung | 2. Dezember 2026 (Deutschland) |
| Limitierung | keine, One-Shot-Modell |
| Preis | 699 Euro |







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