Mit der Rolex Padellone erweitert Rolex seine Kollektion um eine außergewöhnliche, komplett neue Modellreihe. Die Rolex-Neuheit verbindet einen Jahreskalender mit Mond-Indikation, das neue automatische Kaliber 7190 und deutliche gestalterische Bezüge zur legendären Rolex Referenz 8171. Gleichzeitig zeigt die Padellone, welchen wichtigen Stellenwert klassische und technisch anspruchsvollere Uhrmacherei künftig bei Rolex einnehmen könnte.
Hier sind die 10 wichtigsten Punkte zur neuen Rolex Perpetual Padellone:

Rolex Padellone – die komplizierteste mechanische Rolex
Das neue Perpetual Padellone ist die bislang komplizierteste mechanische Uhr der Manufaktur-Rolex. Sie kombiniert Stunden, Minuten und Sekunden mit Jahreskalender, Wochentag, Datum, Monat und Mond-Indikation.
Trotz dieser Vielzahl an Funktionen folgt Rolex einem bekannten Grundsatz: Komplikationen sollen nützlich sein und sich möglichst unkompliziert bedienen lassen.

Historisches Vorbild ist die Rolex Referenz 8171 „Padellone“
Die neue Modellreihe knüpft an eine der begehrtesten historischen Rolex-Uhren an: die Referenz 8171 aus den frühen 1950er-Jahren. Der Spitzname Padellone stammt von italienischen Sammlern und bedeutet sinngemäß „große Pfanne“. Mit damals außergewöhnlichen 38 Millimetern Durchmesser war die Rolex 8171 auffallend groß.
Zwei Kalenderfenster bei zwölf Uhr, ein zentrales Zeigerdatum und die Mondphasenanzeige bei sechs Uhr prägen auch das Gesicht der neuen Rolex. Eine reine Retro-Uhr ist sie deshalb jedoch nicht.


Gehäuse in 39 Millimeter und aus Everose-Gold oder Platin
Das Gehäuse der Rolex Perpetual Padellone misst 39 Millimeter und fällt damit nur einen Millimeter größer aus als das historische Vorbild.
Rolex bietet die Uhr in Everose-Gold und Platin an. Hinzu kommen bombiertes Saphirglas, ein transparenter Gehäuseboden und eine Wasserdichtigkeit bis 50 Meter. Damit positioniert Rolex die Padellone klar als elegante Dresswatch und nicht als weiteres Modell der sportlichen Oyster-Welt.


Der neue Rolex Jahreskalender braucht nur eine Korrektur pro Jahr
Eine der wichtigsten Neuerungen ist der Jahreskalender der Rolex Perpetual Padellone. Die Mechanik unterscheidet selbstständig zwischen Monaten mit 30 und 31 Tagen. Nach den Monaten April, Juni, September und November springt das Datum automatisch vom 30. auf den 1. des Folgemonats. Gleichzeitig wechselt die Monatsanzeige. Lediglich beim Übergang von Februar auf März muss der Besitzer den Kalender einmal manuell korrigieren.

Das neue Rolex Haplos-System vereinfacht den Jahreskalender
Rolex bezeichnet die neue Kalendermechanik als Haplos-System. Der Begriff leitet sich vom griechischen Wort für Einfachheit ab. Genau darin liegt die technische Idee: Mit vergleichsweise wenig zusätzlicher Mechanik erkennt der Jahreskalender die unterschiedlichen Monatslängen. Besonders interessant ist die Doppelfunktion der Monatsscheibe. Sie zeigt nicht nur den aktuellen Monat an, sondern fungiert gleichzeitig als mechanisches Jahresgedächtnis. Im Unterschied dazu zeigen die meisten Mondanzeigen lediglich einen Monat – haben jedoch zwei Monde auf der Scheibe, bilden also meist 2 Mondzyklen ab. Mehr dazu hier auf Uhrenkosmos.com.


Datum, Wochentag und Monat springen augenblicklich
Eine weitere technische Besonderheit der neuen Rolex Pandellone betrifft den Kalenderwechsel um Mitternacht. Hier findet kein schleichender Übergang statt. Stattdessen wechseln Datum, Wochentag und gegebenenfalls Monat gleichzeitig und augenblicklich. Die dafür benötigte Energie wird während des Tages in einem Federsystem gespeichert und beim Schaltvorgang freigesetzt. Nach einem Monat mit lediglich 30 Tagen führt der zentrale Datumszeiger dabei sogar zwei unmittelbar aufeinanderfolgende Sprünge aus.

Rolex interpretiert die Mondphase neu
Bei sechs Uhr sitzt eine der optisch ungewöhnlichsten Funktionen der Rolex Perpetual Padellone. Rolex bezeichnet sie als Mondphase, technisch handelt es sich jedoch eher um eine neuartige Mond-Indikation. Eine vollständig sichtbare, blau emaillierte Scheibe dreht sich innerhalb von 29,53 Tagen einmal um ihre Achse. Darauf befinden sich zwei Monde aus Meteorit. Einer stellt die beleuchtete, der andere mit dunkelblauer PVD-Beschichtung die unbeleuchtete Phase dar. Steht der helle Mond genau oben, bedeutet dies Vollmond. Die rechnerische Abweichung der Mondanzeige beträgt lediglich rund einen Tag in 122 Jahren. Beide Monde tragen zudem kleine Gesichter – eine charmante Reminiszenz an die historische Rolex 8171.

Der Kalender lässt sich jederzeit korrigieren
Komplizierte Kalenderuhren besitzen häufig eine Zeitspanne von rund einer Stunde rund um Mitternacht, in der Korrekturen vermieden werden müssen, weil Teile der Mechanik bereits miteinander im Eingriff stehen. Bei der neuen Rolex ist das anders. Vier in das Gehäuse eingelassene Korrekturdrücker erlauben es, die Kalenderanzeigen zu jeder Tages- und Nachtzeit einzustellen, ohne die Mechanik zu gefährden. Bei regelmäßigem Tragen bleibt ohnehin nur eine notwendige Korrektur pro Jahr: Ende Februar.

Das neue Rolex Kaliber 7190 arbeitet mit fünf Hertz
Im Inneren der Perpetual Padellone arbeitet das neue automatische Rolex Kaliber 7190. Es basiert auf der modernen Werkegeneration, die Rolex bereits mit der Land-Dweller eingeführt hat, und arbeitet mit 36.000 Halbschwingungen pro Stunde beziehungsweise fünf Hertz.
Zu den technischen Merkmalen der Padellone gehören die Dynapulse-Hemmung, die Syloxi-Spirale aus Silizium und eine Unruhwelle aus Keramik – wie sie bereits bei der Rolex Land-Dweller zu sehen war – alle Details zum Werk hier auf Uhrenkosmos.com.
Trotz des zusätzlichen Jahreskalenders erreicht das Kaliber 7190 eine Gangreserve von rund 66 Stunden. Für die bereits ins Gehäuse eingebaute Uhr gilt weiterhin die Rolex-Toleranz von minus zwei bis plus zwei Sekunden pro Tag. Die Details der Rolex Superlative Chronometer-Garantie gibt es hier zu lesen.

Die Padellone zeigt eine neue Richtung für Rolex
Die vielleicht wichtigste Botschaft der Rolex Perpetual Padellone betrifft nicht nur diese eine Uhr. Ebenso war die 2023 vorgestellte Rolex Perpetual 1908 definitiv kein Experiment. Vielmehr baut Rolex nach und nach außerhalb seiner bekannten Oyster-Modelle eine eigenständige Welt klassischer Uhrmacherei und mit anspruchsvollen Komplikationen auf. Die Rolex Padellone ist das technisch bisher anspruchsvollere nächste Kapitel. So begleiten rund 30 Patentanmeldungen die Technik der Uhr. Rolex knüpft mit dem neuen Modell an eine fast vergessene eigene Modellreihe an, übersetzt sie technisch aber konsequent ins 21. Jahrhundert. Die Perpetual Padellone zeigt damit auch, dass Rolex jenseits der bekannten Oyster-Welt mehr Raum für klassische Komplikationen schafft und deutlich höhere Preisregionen abdecken will. Angesichts der technischen Perfektion wie unkomplizierten Bedienung der Uhr, dürfte dieser Schritt gelingen. Eine sehr profunde und detailreiche Vorstellung der Uhr mit allen wichtigen Aspekten sowie einer Erklärung der Technik finden Sie ebenfalls hier auf Uhrenkosmos.com.


Rolex Oyster Perpetual Padellone
Datenblatt
| Angaben | |
| Gehäusematerial | Everose-Gold oder Platin |
| Durchmesser | 39 mm |
| Höhe | 12,2 mm |
| Glas | bombiertes Saphirglas, antireflexbeschichtet |
| Gehäuseboden | Sichtboden mit antireflexbeschichtetem transparentem Bereich |
| Wasserdichte | 5 bar |
| Uhrwerk | Manufakturkaliber 7190, auf Basis Kaliber 7135 |
| Aufzug | Automatik, durchbrochene Schwungmasse aus Gelbgold |
| Gangautonomie | rund 66 Stunden |
| Frequenz | 36.000 Halbschwingungen/Stunde (5 Hz) |
| Oszillator | Unruh mit variabler Trägheit |
| Spirale | Syloxi-Spirale aus themisch stabilisiertem Silizium |
| Unruhwelle | Hochleistungskeramik, unempfindlich gegen Magnetfelder |
| Stoßsicherung | optimierte Paraflex-Stoßsicherung |
| Hemmung | Dynapulse, sequentielle Verteilungshemmung aus Silizium |
| Werkdurchmesser | 28,5 Millimeter |
| Werkhöhe | 5,86 mm |
| Funktionale Steine | 35 |
| Sekundenstopp | ja |
| Zifferblatt | innen dezent strukturier |
| Datumsskala | äußerer Ring fein satiniert, 31 Datumszahlen |
| Zeiger | zentrale Stunden-, Minuten- und Sekundenzeiger; blauer Datumszeiger mit Mondsichelspitze |
| Jahreskalender | Haplos-System; automatische Unterscheidung zwischen Monaten mit 30 und 31 Tagen |
| Datum | Zentrales Zeigerdatum; an kurzen Monatsenden Sprung vom 30. auf den 1. |
| Wochentag und Monat | zwei nebeneinanderliegende Fenster bei „12“, englische Anzeigen |
| Kalenderschaltung | gleichzeitiger, augenblicklicher Sprung um Mitternacht; Monat zum Monatswechsel |
| Kalenderkorrektur | einmal jährlich beim Übergang von Februar auf März |
| Bedienung | vier versenkte Korrekturdrücker im Gehäusemittelteil; Korrekturen jederzeit möglich |
| Mond-Indikation | bei „6“; vollständig sichtbare, blau emaillierte Scheibe mit Sternen |
| Mondzyklus | eine Umdrehung in 29,53 Tagen. Fehlweisung ein Tag in 122 Jahren |
| Mond-Darstellung | zwei Monde mit aufgedruckten Gesichtern. Vollmond Meteorit, Neumond dunkelblau PVD-beschichtet |
| Zertifizierung | Superlative Chronometer |
| Maximale Gangabweichung | −2 bis +2 Sekunden pro Tag für die eingeschalte Uhr |
| Werkdekoration | Rolex-Genfer-Streifen |
| Armband Everose | braunes Alligatorleder oder siebenreihiges Settimo-Metallband |
| Armband Platin | mattschwarzes Alligatorleder |
| Schließe Lederband | doppelte Dualclasp-Faltschließe Everose oder Platin |
| Schließe Settimo | verdeckte Crownclasp |
| Referenz Everose | 53505 |
| Referenz Platin | 53506 |
| Lieferumfang | Luxusetui und farblich passender Korrekturstift |
| Preise Everose: | ca. 56.700 Euro Lederband, ca. 69.600 Euro Settimo-Armband |
| Preis Platin: | ca. 63.800 Euro |








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