Will man über die neue Doxa SUB 750T schreiben, muss man mit dem Wichtigsten beginnen – den reinen Äußerlichkeiten. Denn wie bei der Lancierung eines neuen Porsche 911 freut man sich zwar auf das neue Modell, wünscht sich aber gleichzeitig, dass möglichst wenig verändert wird. Genau dies ist bei der neuen Doxa SUB 750T der Fall. Entsprechend gut gelaunt betrachtet man die neue Uhr. Um sogleich festzustellen, dass sich die Uhr irgendwie verändert hat.
Nun ist der Aufbau des kissenförmigen Stahlgehäuses oder die charakteristische, kantige Lünette gleich geblieben. Ebenso wenig lässt das Zifferblatt eine Veränderung erkennen, vielmehr entsprechen die Zifferblattfarben der bekannten Doxa-Farbskala. Und doch wirkt die neue SUB 750T eleganter und gefälliger.
Schnell wird klar, dass es an den Proportionen liegen muss und spätestens beim direkten Vergleich mit einer Doxa SUB 750T der Vergangenheit springt es ins Auge: Die neue Doxa SUB 750T des Jahres 2025 ist mit 11,95 Millimeter rund 2 Millimeter flacher. Mögen 2 Millimeter zunächst nach wenig klingen, bedeutet die verringerte Bauhöhe doch eine Reduzierung um knapp 15 %: Was man ahnt, wenn man die neue SUB 750T sieht, konkret spürt, hat man die neue Taucheruhr am Handgelenk und im Wasser beruhigt zur Kenntnis nimmt, bleibt doch auch beim neuen Modell die professionellen Anforderungen genügende Wasserdichtheit von 750 Meter Wassertiefe.


Professionelle Taucheruhr
Für die genannte Wasserdichtigkeit von 750 Meter sorgt zum einen das 45 mm mal 47 mm kissenförmige Gehäuse aus rostfreiem Edelstahl, bzw. die verschraubte massive Krone bei 3 Uhr. Für Taucher unabdingbar ist auch die einseitig drehbare Lünette, die über 120 Einrastpunkte verfügt und so präzise gestellt werden kann. Sie weist die bekannte Doxa No-Decompression-Skala auf, die nicht nur seit knapp 60 Jahren ein Markenzeichen von Doxa ist, sondern dem Verständigen auch die Möglichkeit bietet, anhand der Skalen und Tauchzeit direkt die richtige Dekompressionzeit abzulesen und einzuhalten. Der gezackte Rand der Lünette ist überdies so geformt, dass er auch das Drehen der Lünette mit Handschuhen ermöglicht.
Von noch größerer Bedeutung unter Wasser ist eine gute Ablesbarkeit des Zifferblatts. Hier bleibt Doxa seiner Linie treu und stattet die Zeiger und Indizes großflächig mit Leuchtmasse aus. Dass Stunden- und Minutenzeiger bewusst differenziert gestaltet sind, um Verwechslungen zu vermeiden, bzw. auch der Sekundenzeiger eine unter Wasser gut sichtbare Leuchtfläche aufweist, muss wohl nicht extra erwähnt werden.
Die Datumsanzeige dürfte vorwiegend an der Oberfläche genutzt werden – es sei denn, Sie planen einen mehrtägigen Unterwasseraufenthalt in einer Tauchglocke.


Doxa SUB 750T Farbvarianten
Streng auf Linie und in Tradition bleiben die neuen SUB 750T Taucheruhren in den Zifferblattfarben. Entsprechend startet Doxa mit der vollen Farbpalette aus 8 charakteristischen Doxa-Farben: Professional (Orange), Sharkhunter (Schwarz), Whitepearl (Weiß), Searambler (Silber), Caribbean (Dunkelblau), Divingstar (Gelb), Aquamarine (Türkis) und Sea Emerald (Grün). Am bekanntesten dürfte dabei die Farbvariante Professional Orange sein, die dank des Forschers Jacques Cousteau sowie des amerikanischen Bestsellerautors Clive Cussler zu Weltruhm gelangte.
Da Geschmäcker bekanntlich verschieden sind, können Sie sich nicht nur für eine bestimmte Farbe entscheiden. Vielmehr haben Sie dank der zwei Bandvarianten Reiskorn-Edelstahlband und Kautschukband in Summe 16 Wahlmöglichkeiten.

Uhrwerk und technische Basis
Für den Fortschritt im Äußeren ist dann letztlich doch das Innere der Uhr verantwortlich. Denn in der stählernen Gehäuseschale arbeitet nun ein flacheres 4-Hz-Automatikwerk von Sellita. Bei diesem Kaliber SW300-1 handelt es sich um die schlanke Alternative zum SW200. Mit 25,6 mm Durchmesser und lediglich 3,6 mm Bauhöhe misst es unverändert präzise die Zeit, ermöglicht jedoch den Aufbau der Uhr ohne Verlust an Robustheit und Wasserdichtigkeit um die genannten 2 Millimeter zu reduzieren. Dabei bietet das Werk neben Sekundenstopp, der Möglichkeit zum Handaufzug und dem bidirektional energiegewinnenden Rotor eine Gangreserve von 56 Stunden.


Doxa SUB 750T Preis
Je nachdem, ob man sich für das traditionelle Doxa Reiskorn-Edelstahlband mit Falt- und Tauchverlängerung oder ein Kautschukband entscheidet, variiert der Preis. Die Preise betragen für die Edelstahlband-Version 2.690 Euro, respektive 2.490 CHF. Wer sich für das Kautschukband entscheidet, hat 2.650 Euro, respektive 2.450 CHF zu berappen.
Die ersten Exemplare der Doxa SUB 750T werden Ende September im Handel sein. Dann können auch Sie den Test machen und sehen, ob Ihnen diese Äußerlichkeiten ins Auge springen.






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