Mühle Glashütte S.A.R Rescue Timer Lumen setzt auf Leuchtkraft

Mit der Marine-Fliegeruhr 1 präsentierte Mühle Glashütte ab 1995 den ersten Zeitmesser fürs Handgelenk. In den folgenden Jahren entwickelte sich dieser Geschäftszweig zur tragenden Säule. Weiterhin unangefochtener Leader unter den Uhren Neuheiten von Mühle ist der 2001 vorgestellte Mühle Glashütte S.A.R. Rescue-Timer. Als Grundlage seiner Entwicklung dienten ausgiebige Konsultationen von Einsatzkräften auf Seenot-Rettungskreuzern der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS).

Seitdem bewähren sich diese hoch belastbarenS.A.R Rescue-Timer im Dauer-Einsatz. Wenn erforderlich, fließen die gewonnenen Erkenntnisse in die Glashütter Produktion der bis zu 100 bar Druck wasserdichten Automatik-Armbanduhren ein. Einsätze auf Hoher See finden logischer Weise nicht nur bei Tageslicht, sondern auch in stockfinsterer Nacht statt. Nicht zuletzt deshalb stattet Mühle Glashütte die Zifferblätter und Zeiger dieser Zeitmesser seit Anbeginn großzügig mit Super-LumiNova aus. Auf diese Weise lassen sich Einsätze auch bei schlechten Sichtverhältnissen exakt protokollieren.

Noch bessere Ablesbarkeit in finsteren Stunden gewährleistet nun der neue Mühle Glashütte S.A.R. Rescue-Timer LUMEN. Bei ihm trägt die ganze Fläche des cremefarbenen Zifferblatts das nicht radioaktive Leuchtmittel. Infolge ihrer schwarzen und zugleich auch durchbrochenen Gestalt heben sich die davor rotierenden Zeiger bei Tag und Nacht deutlich ab. Als Antrieb dient das bewährte, von den Uhrmachern auf ein tägliches Delta von null bis plus acht Sekunden regulierte Automatikkaliber Sellita SW200-1 mit patentierte Spechthals-Feinregulierung, Stoppsekunde und etwa 38 Stunden Gangautonomie. 42 Millimeter misst die Edelstahlschale mit Schraubkrone und kratzfestem Saphirglas. Mit Textil- oder Kautschukband werden für den Newcomer 1.850 und mit Lederband 1.950 Euro fällig.

Nomos Tangente Neomatik 41 update

Normalerweite kommen klassische Datumsanzeigen höchstens 92 Tage ohne manuelle Korrektur aus. Und zwar vom 1. Juli bis zum 30. September. Zwischen dem 1. Dezember und Ende Februar sind es 90 oder in Schaltjahren 91 Tage. Ansonsten heißt es in allen Monaten mit weniger als 31 Tagen manuell nachbessern. Etwas Nachhilfe braucht es auch dann, wenn die Armbanduhr stehen geblieben ist. In solchen Fällen hilft eine Schnellschaltung, die quasi im Handumdrehen korrekte Datumsverhältnisse schafft. Und eine solche haben die Konstrukteure der Nomos Glashütte Tangente Neomatik 41 Update und ihrem Kaliber DUW 6101 mit auf den Weg gegeben.

Die Schnellschaltung wirkt in beiden Richtungen, was das Einstellen der Datumsindikation beträchtlich erleichtert. Im Gegensatz zu einseitig wirkenden Mechanismen ist bei dieser Manufaktur-Automatik mit ca. 42 Stunden Gangautonomie höchstens ein halber Monat von Hand zu überwinden. Möglich macht’s eine von A bis Z durchdachte Kadratur mit ausgeklügelter Programmscheibe. Dieses platzsparende Bauteil ähnelt einem Dreieck mit geschwungenen Kanten und kooperiert mit einem kleineren Datumsrad bei „10“. Letzteres rotiert während 24 Stunden vier Mal um seine Achse, lässt den großzügig dimensionierten Datumsring trotzdem aber nur um eine Position weiterwandern.

Beim Gestalten der Anzeige gewährte Nomos Glashütte den Designern viel Spielraum. Den neuen Modellen Tangente neomatik 41 Update nachtblau und Metro neomatik 41 Update ist ein außergewöhnliches Ringdatum zu eigen. Erkennbar an unübersehbaren neon-orangen Farbtupfern in den rund ums Zifferblatt angeordneten Fenstern. Beide Armbanduhren besitzen 40,5 Millimeter Stahlgehäuse, deren Wasserdichte bis zu fünf bar Druck reicht. Die Preise liegen bei 3.200 bzw. 3.500 Euro.

NOMOS Tangente neomatik 41 Update nachtblau 2

Markanter Farbtupfer am Handgelenk: Nomos Tangente neomatik 41 Update nachtblau

Tutima M2 Seven Seas

2016 gaben bei Tutima Glashütte die neuen Armbanduhren der Tutima Linie M2 Seven Seas ihren Einstand. Ihr Gehäuse aus reinem Titan widersteht dem Druck des nassen Elements bis zu 50 bar. Folglich könnte man mit der 44 Millimeter großen, nach der Deutschen Industrie Norm DIN zertifizierten Armbanduhr rein theoretisch bis zu 500 Meter in die Tiefen des Meeres abtauchen.

Das verbaute Automatikkaliber Tutima 330 basiert auf dem Eta 2836-2 mit ca. 38 Stunden Gangautonomie sowie Datums- und Wochentagsindikation. Tutima Glashütte stattet es mit einem so genannten Goldsiegel-Rotor aus. Die beiden neuesten Repräsentantinnen dieser Taucheruhren-Linie stechen durch das leuchtende Orange oder Gelb ihres Zifferblatts förmlich ins Auge. Beim Segeln, Surfen, Schwimmen, Tauchen und dem Aufenthalt an Land sorgen beide Signalfarben für maximale Aufmerksamkeit. Erstmals besteht nun auch die Möglichkeit, das 44 Millimeter große Schraubkronen-Gehäuse mit Hilfe eines Zwei-Schichten-Bands aus widerstandsfähigem Kevlar-Gewebe und Kautschuk-Innenseite ans Handgelenk zu schnallen.

Natürlich lässt sich die griffige Tauchzeit-Drehlünette aus Sicherheitsgründen nur ein einer Richtung verstellen. Jeweils 1.670 Euro kosten die Tutima M2 Seven Seas Signal Yellow und Tutima M2 Seven Seas Signal Orange. Wer beim Reintitan-Gliederarmband bleiben möchte, kann das natürlich auch tun. In diesem Fall kostet jedes der beiden Modelle 1.890 Euro. 

Uhren Neuheiten

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Sinn 144 St S Jubiläum II
A. Lange & Söhne Triple Split,
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Patek Philippe Nautilus,
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Montblanc Heritage Pythagore Small Second 148,
Vacheron Constantin Historiques American 1921