Die Geschichte zur Geschichte

Wer die Biographie der mechanischen Uhrmacherei bis zu ihren Anfängen zurückverfolgen möchte, muss sich ins 13. Jahrhundert begeben. Dann versteht man auch die Idee einer Einzeigeruhr wie der MeisterSinger Bell Hora. Das, was die Zeit durch laut vernehmliches Ticken bewahrte und darstellte, besaß in der Regel einen Zeiger. Und der widmete sich den Stunden des Tages oder natürlich auch jenen der Nacht. An diesem Faktum änderte sich bis ins 17. Jahrhundert herzlich wenig. Auf die Minuten oder gar die Sekunden kam es in jener entschleunigten Epoche herzlich wenig an. Doch schon in der Mitte des 14. Jahrhunderts beschäftigten sich die Uhrmacher mit Schlagwerken, welche, angetrieben vom Uhrwerk, deutlich vernehmbar an das kontinuierliche Verstreichen der gleichwohl kostbaren Zeit erinnerten.

1798 griff Abraham-Louis Breguet bei der vorzubestellenden und dabei auch sofort anzuzahlenden Montre Souscription das Ein-Zeiger-Prinzip wieder auf. Dem im 18. Jahrhundert von Neuchâtel nach Paris ausgewanderten Meister-Uhrmacher ist übrigens auch eine nachhaltige Optimierung der Schlagwerke in Taschenuhren zu verdanken. Er verwendete eine Tonfeder, auch Gong genannt. 

Breguet Montre de Souscription No 246

Mit dem Modell Breguet Montre de Souscription No 246 hatte der Uhrmacher Breguet großen Erfolg

20 Jahre erfolgreich in Münster

Auf eine derart lange Geschichte kann die deutsche Uhrenmarke MeisterSinger nicht zurückblicken. Ihre Geburtsstunde schlug 2001 in Münster. Von Anbeginn war es Manfred Brassler ein Anliegen, die Zeit am Handgelenk auf sehr ursprüngliche Art darzustellen. Mehr als einen markanten pfeilförmigen Zeiger braucht es dazu nicht. Unverzichtbar ist jedoch ein übersichtliches Zifferblatt mit klar strukturierter Indexierung.
Durch das Zusammenspiel der sofort ins Auge stechenden Elemente, zu denen auch die mittlerweile oft nachgeahmten Stundenziffern mit vorangestellter Null gehören, lässt sich die Zeit auch ohne Minutenzeiger so genau ablesen, dass Frau oder Mann definitiv nicht zu spät kommt. Ohnehin ist es sehr viel bequemer und auch beruhigender, fünf Minuten vor einem Termin an Ort und Stelle einzutreffen.
Dieser Philosophie huldigte bereits die erste Kreation des wie seine Uhren höchst unprätentiös auftretenden Firmengründers. Ganz zu Anfang im 21. Jahrhundert von Manfred Brassler gestaltet und auf den Markt gebracht, hat sich die MeisterSinger No 01 zu einem unverkennbaren, erfolgreichen und nachhaltigen Leader entwickelt.

MeisterSinger Bell Hora

Exakt 20 Jahre nach der Firmengründung am Münsteraner Kreativquai setzt MeisterSinger seine erfolgreiche Tradition mit einer mehr als außergewöhnlichen Armbanduhr fort. Das Modell MeisterSinger Bell Hora, so ihr Name, bringt zum Ausdruck, dass dem Glücklichen keine Stunde schlägt. Wer diesen dezent auftretenden Einzeiger-Zeitmesser mit spiralig aufgewundener 24-Stunden-Skala erwirbt, erhält für moderate 3.490 Euro zugleich auch einen bemerkenswerten akustischen Mehrwert.
Die Funktion des kaum zu überhörenden Schlagwerks ist alles andere als Hexerei und geprägt von hoher Zuverlässigkeit: Das unter der Platine angeordnete Automatikwerk liefert ihm die Information, wann genau sechzig Minuten verstrichen sind. Sobald der altbekannte Nadelzeiger auf seinem Weg rund ums Zifferblatt eine der Stundenziffern und -zahlen samt längerem Strichindex erreicht, tritt der Mechanismus deutlich vernehmbar in Aktion. Während der zurückliegenden 60 Minuten hat die ausgeklügelte Mechanik dem mit nur einem Milliardstel PS agierenden Antrieb so viel Kraft abgetrotzt, dass ein intelligent gestalteter Hammer gegen den an einen Bischofstab erinnernden Gong schlägt. Wenn gewünscht, wiederholt sich dieses akustische Geschehen jede Stunde. Auf diese Weise wird das unaufhaltsame Verstreichen der Zeit auch ohne Blick aufs Zifferblatt offenbar.
Wer lieber an Viertel- oder Halbstunden erinnert werden möchte, muss sich nur vertrauensvoll an seinen MeisterSinger-Konzessionär wenden. Der kann den Stundenzeiger mit wenig Aufwand wunschgemäß versetzen.

MeisterSinger Bell Hora

MeisterSinger Bell Hora

Exakt 20 Jahre nach der Firmengründung am Münsteraner Kreativquai setzt MeisterSinger seine erfolgreiche Tradition mit einer mehr als außergewöhnlichen Armbanduhr fort. Das Modell MeisterSinger Bell Hora, so ihr Name, bringt zum Ausdruck, dass dem Glücklichen keine Stunde schlägt. Wer diesen dezent auftretenden Einzeiger-Zeitmesser mit spiralig aufgewundener 24-Stunden-Skala erwirbt, erhält für moderate 3.490 Euro zugleich auch einen bemerkenswerten akustischen Mehrwert.
Die Funktion des kaum zu überhörenden Schlagwerks ist alles andere als Hexerei und geprägt von hoher Zuverlässigkeit: Das unter der Platine angeordnete Automatikwerk liefert ihm die Information, wann genau sechzig Minuten verstrichen sind. Sobald der altbekannte Nadelzeiger auf seinem Weg rund ums Zifferblatt eine der Stundenziffern und -zahlen samt längerem Strichindex erreicht, tritt der Mechanismus deutlich vernehmbar in Aktion. Während der zurückliegenden 60 Minuten hat die ausgeklügelte Mechanik dem mit nur einem Milliardstel PS agierenden Antrieb so viel Kraft abgetrotzt, dass ein intelligent gestalteter Hammer gegen den an einen Bischofstab erinnernden Gong schlägt. Wenn gewünscht, wiederholt sich dieses akustische Geschehen jede Stunde. Auf diese Weise wird das unaufhaltsame Verstreichen der Zeit auch ohne Blick aufs Zifferblatt offenbar.
Wer lieber an Viertel- oder Halbstunden erinnert werden möchte, muss sich nur vertrauensvoll an seinen MeisterSinger-Konzessionär wenden. Der kann den Stundenzeiger mit wenig Aufwand wunschgemäß versetzen.

Schlagwerk der MeisterSinger Bell Hora

Viel Uhr fürs Geld

Der erstaunlich günstige Preis dieser neuen MeisterSinger Armbanduhr legt nahe, dass es sich hierbei nicht um eine Grande Sonnerie oder Petite Sonnerie im altbekannten Sinn handeln kann. Große oder kleine Schlagwerke würden die jeweilige Stunde durch entsprechend viele Schläge kundtun, also die für optimales Klangverhalten gestaltete Tonfeder beispielsweise um neun Uhr auch neun Mal hintereinander erklingen lassen. Solche Uhren verlangen ihren Besitzerinnen und Besitzern also aufmerksames Zählen ab. Die MeisterSinger Bell Hora dagegen lässt stündlich nur einen Ton erklingen. Gleichwohl bietet diese optisch gewohnt schlichte Armbanduhr anspruchsvollen Kundinnen und Kunden eine so genannte Sonnerie au Passage, welche sich traditionsgemäß mit deutlich höherem Investment verknüpft.
Verständlicher Weise gibt es Momente im Leben, in denen man seine liebe Ruhe haben möchte. Zu diesem Zweck gibt es oberhalb der Krone bei „2“ einen Drücker, mit dem sich das Schlagen ab- und irgendwann später natürlich auch wieder anstellen lässt. Dabei lässt eine schwarze Markierung auf einen Blick erkennen, was hinsichtlich der technisch relativ einfachen, klanglich dafür aber umso faszinierenderen Sonnerie au Passage gerade Sache ist.

100% alltagstauglich

Als Motor der MeisterSinger Bell Hora dient ein altbewährtes Automatikwerk mit beidseitig aufziehendem Rotor, ca. 38 Stunden Gangautonomie und vier Hertz Unruhfrequenz. Gemeint ist das SW200 von Sellita. Auf seiner Vorderseite trägt es das aus einem Dutzend Komponenten assemblierte Klang-Modul.
Die Armbanduhr selbst ist mit Zifferblatt in blau oder Elfenbein naturell und darüber einem kratzfestem Saphirglas erhältlich. Ihre Stahlgehäuse mit vierfach verschraubtem Sichtboden misst 43 Millimeter. Dem Druck des nassen Elements widersteht es bis zu fünf bar. Zu haben ist dieser Münsteraner Tonkünstler ab Ende April 2021 für 3.490 Euro beim konzessionierten Fachhandel.