Jaeger-LeCoultre Polaris Memovox Vintage

Memento Memovox – diese Jaeger-LeCoultre Polaris Memovox Vintage Vintage Modelle sind gesucht

Die Memovox und Memovox Solaris von Jaeger-Lecoultre sind Armbanduhren-Klassiker der 50-er und 60-er Jahre. Aber auch die neuen Modelle überzeugen technisch.

von | 23.12.2019

Eine neue Zeit wurde eingeläutet

Jaeger-LeCoultre hat mit dem der Armbanduhr Jaeger-LeCoultre Polaris Memovox Vintage einen echten Klassiker der Armbanduhren im Programm.  Wobei die Uhrenmanufaktur auf reiner Markenebene überhaupt mit das größte Spektrum eigener Kaliber aufbieten kann. Dabei war es nicht nur das unüberhörbare Läuten zum gewünschten Zeitpunkt, durch das die heute sehr gesuchten Vintage-Modelle der Memovox bereits damals auf sich aufmerksam machte.

Die Entwicklungsgeschichte der „Stimme der Erinnerung“ reicht zurück bis ins Jahr . Das öffentliche Debüt mit Handaufzugswerk ging 1951 in Basel über die Bühne. Ab 1956 spannte eine Pendelschwungmasse die Zugfeder des Uhrwerks, während der Wecker weiterhin nach manueller Energiezufuhr verlangte. Im Jahre 1959 folgte dann das Kaliber 825 mit zusätzlichem Fensterdatum. Diese klangvollen Automatikkaliber 815 und 825 beseelten bei Jaeger-LeCoultre ganz unterschiedliche Armbanduhren. Dazu gehörte die klassisch-runde Memovox welche in Stahl und auch in massivem Gold zu haben war. Wirklich sportliche Betätigung schätzte dieser innovative Zeitmesser mangels wasserdichter Schale allerdings nur begrenzt.

Die Jaeger-LeCoultre Polaris Memovox war sportlich

Weil „aktive Männer“ sportliche Betätigung natürlich auch im Wasser schätzen, gelangte 1965 dann das das Jaeger-LeCoultre Polaris Memovox in die Kollektion. Ihr Gehäuse mit dreifachem Boden überzeugte zum einen durch eine nie geahnte Übertragung des erzeugten Alarm-Schalls im nassen Element. Andererseits machte es durch zuverlässige Wasserresistenz infolge eines patentierten Dichtungssystems namens „Piquerez Compressor“ von sich reden. Diesbezüglich verfügte die Schale auch über drei speziell abgedichtete Kronen.

Der Name Polaris wurde von Jaeger-LeCoultre damals nicht von ungefähr gewählt. Er orientierte sich am wichtigen USA-Markt. Die dortigen Streitkräfte hatten damals die „Polaris”-Raketen als wirksames Machtsymbol des Westens im so genannten “Kalten Krieg” vorgestellt. „Polaris“ stand in den 1960-er Jahren aber auch für das Streben nach Aufbruch, neuen Technologien und Innovation. Der Kosmos sollte erobert und die Welt immer schneller durchschritten werden. Die Werbeanzeige von Jaeger-Lecoultre für die Memovox-Uhren mit dem Motiv der gerade zum Erstflug startenden Concorde ist ein eindrucksvolles Beleg hierfür. Bis 1970 entstanden insgesamt 1.714 Exemplare dieser außergewöhnlichen Armbanduhr, welche in der Mitte der drei abgebildeten „Memovox“-Varianten zu sehen ist. Anders als die Concorde ist die Jaeger-LeCoultre Polaris Memovox auch heute noch existent wie im Einsatz und ein beliebtes Vintage Modell von Jaeger-LeCoultre.

Das ist das Jahr 1969

  • Richard Nixon tritt in den USA sein Amt als Präsident an; Willy Brandt wird in der BRD als Bundeskanzler vereidigt.
  • Am 21. Juli, 3 Uhr 56 MEZ setzt Neil Armstrong als erster Mensch seinen Fuß auf die Oberfläche des Mondes. Seine Armbanduhr: Omega „Speedmaster Professional“.
  • Die Entwicklung des Jumbo-Jets Boeing 747 ist abgeschlossen. Erster Testflug des damals weltgrößten Passagierflugzeugs am 9. Februar.
  • Präsentation der ersten kybernetischen Quarzuhr („Ultra-Quarz@ von Longines) sowie der ersten Armbanduhr mit Glasfiber-Gehäuse („Sidéral“ von Tissot).
  • In der Schweiz sind zahlreiche Zusammenschlüsse und/oder Neuorganisationen von Uhrenfirmen zu konstatieren.
  • Zenith, Seiko Breitling, Hamilton und Heuer-Leonidas präsentieren erste Automatik-Chronographen.

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