Mit einer klassisch in der Werksmitte positionierten Schwungmasse hätte Bulgari die Welt-Bestleistung des Bulgari Octo Finissimo Tourbillon Automatik schlichtweg nicht geschafft. Deshalb ist das Tourbillon anders gebaut und der von drei Mikro-Kugellagern gehaltene Rotor bewegt sich außen, sprich, peripher um das Uhrwerk.

42 Millimeter misst die ultraflache Schale aus sandgestrahltem Titan. Wasser kann der darin verbauten Mikro-Mechanik bis zu drei bar Druck ebenfalls nichts anhaben. Angesichts der minimalistischen Bauhöhe verbietet sich folglich auch ein vollflächiger Sichtboden. Ein solcher ist bei diesem filigranen Zeitmesser aber auch nicht wirklich nötig.

Bulgari Octo Finissimo Tourbillon

Das wirbelnde und mit drei Hertz tickende Geschehen spielt sich auf der Vorderseite ab. Ein Guckloch gibt es aber schon. Es zeigt die rückwärtige Lagerung des Octo Tourbillons und besitzt die Form der Eingangstür des Bulgari-Geschäfts an der Via Condotti in Rom. Diese Luxus-Armbanduhr, erhältlich in limitierter Edition von 50 Exemplaren à 125.000 Euro, ist nicht nur außergewöhnlich flach, sondern auch richtig leicht. Inklusive Titan-Gliederband bringt sie gerade einmal 68 Gramm auf die Waage. Am Handgelenk ist sie also kaum zu spüren, allenfalls auf ihrem Bankauszug.