Omega Seamster Modelle

Omega Seamaster: Ein Streifzug von 1948 zur neuen Seamaster Aqua Terra Tokyo

Die Omega Seamaster ist eine der bekanntesten Uhrenmodelle weltweit. Das Sondermodell Omega Seamaster Aqua Terra Tokyo 2020 ist deshalb eine gute Gelegenheit, einen Blick auf die wichtigsten Seamaster Modelle von 1948 bis heute zu werfen.

Omega Seamaster

Es ist kein Zufall, dass Omega im Jahr 2021 den zwei Modellen der Omega Seamaster Aqua Terra Tokyo 2020 seinen Fokus weiter auf die Seamaster Modellreihe legt. Gilt es doch neben dem Uhrenklassiker Omega Speedmaster Moonwatch sein zweites Erfolgsmodell zu pushen. Dabei sind die Anstrengungen gewaltig, schließlich liegt der Fokus des Omega Sponsorings auf dem Modell Seamaster. Nicht zu vergessen ist, dass so Gott will im Herbst auch der Filmstart des neuen James Bond 007 „No time to die“ erfolgt. Und auch hier ist Omega mit der Omega Seamaster Diver 300 M 007 Edition im Rennen. Eine gute Gelegenheit, einen Blick auf Seamaster Kollektion zu werfen.

Um den Erfolg der ersten Omega Seamaster zu verstehen, müsste man streng genommen beim Modell Omega Marine des Jahres Jahr 1932 beginnen. Ihre Besonderheit bestand in einem zweiteiligen Edelstahlgehäuse, dessen Hälften sich ineinander schieben ließen und somit eine offiziell bestätigte Wasserdichtigkeit bis 135 Meter gewährleisteten. Es war der Beginn der tatsächlich wasserdichten Uhren von Omega und die Antwort auf die im Jahr 1926 lancierte, wasser- und staubdichte Rolex Oyster. Allerdings war die Handhabung der Omega Marine in puncto Aufziehen und Einstellen doch das jeweilige Auseinanderziehen der nicht direkt zugänglichen Krone eher aufwendig. Entsprechend hielt sich der Erfolg in Grenzen. 

Omega Marine von 1932

Omega Marine Taucheruhr mit dem patentierten Modellgehäuse von 1932

Erste Omega Seamaster

Entsprechend groß war der Nachhall, als im Jahr 1948 das erste Modell Omega Seamaster Automatic lanciert wurde. Denn diese Uhr war zwar klassisch in ihrem Äußeren, doch durch die Erfahrungen, die Omega mit den bis 1945 ausgelieferten 26.000 Stahluhren des Ausgangsmodells Omega CK2129 an das Britische Militär gemacht hatte, war die Uhr ausnehmend robust und präzise. Die Wasserdichtigkeit der zivilen Version tausendfach bewährter Flieger-Armbanduhren widerstand dem nassen Element dank hermetisch abgedichteter Krone und Ringdichtung, sowie dem stählernen Spannring über dem Uhrenglas bis zu fünf Atmosphären Druck. Die Ausführung mit kleiner Sekunde, auch als offiziell geprüfter Chronometer erhältlich, verfügte über das neue Automatikkaliber 28.10 RA RG – 343. Das Pendant mit mittigem Sekundenzeiger nannte sich 28.10 RA SC – 350.

Im Jahr 1952 kam noch ein weiteres Modell hinzu. Es war das Modell Omega Seamaster Calendar mit Datum bei der 3. Diese Uhren legten durch ihr gutes Preis-Leistungsverhältnis und ihre zertifizierte Präzision den Grundstein zum bis heute währenden Erfolg der Seamaster Reihe.  

Omega CK2129 Britische Luftwaffe

Die zuverlässige Omega CK2129 genoss bei der Royal Air Force hohes Ansehen

Erste Omega Seamaster Automatic 1948

Erste Omega Seamaster Automatic Modelle von 1948 mit kleiner Sekunde und Zentralsekunde

Omega Seamaster Set zu Olympia von 1948

Das Omega Seamaster Set zu den Olympischen Spielen von 1948

Erste Omega Seamaster 300

Im Zuge des aufkommenden Tauchsports wurde 5 Jahre später, im Jahr 1957 die erste Omega Seamaster 300 Taucheruhr vorgestellt. Sie war in ihrer Ausstattung genuin für das nasse Element gemacht und sorgte für eine für damalige Verhältnisse ausgezeichnete Wasserdichtigkeit von bis zu 300 Meter Wassertiefe. Bemerkenswert waren insbesondere der für Taucheruhren obligatorische Drehring, die doppelte Kronendichtung und ein um 200 % stärkeres Uhrglas.
Im Jahre 1966 war es dann wiederum der Omega Seamaster 120 vorbehalten, eine Taucheruhr mit Datumsanzeige anzubieten. Das Modell Seamaster wurde hierfür mit dem Kaliber 565 ausgestattet und sorgte dafür, dass die Taucheruhr auch an Land weitere Seamaster-Liebhaber fand.

Omega Seamaster 300 Original von 1957

Eine Omega Seamaster 300 von 1957

Omega Seamaster 300 der 1950er Jahre

Das Modell Omega Seamaster 300

Omega Seamaster 120 von 1968

Eine Omega Seamaster 120 aus dem Jahr 1968 - einem Jahr voller Umbrüche und des kreativen Aufbruchs

Omega Seamaster Bullhead

Im Jahre 1969 und im Zuge des Trends, dass Uhren auch im Design innovativer und überraschender werden sollten, kam es zur Lancierung der Omega Seamaster Bullhead TaucheruhrDem modischen Trend folgend, hatte die Uhr ein ungewöhnliches, kissenförmiges Stahlgehäuse. In der Referenz ST 146.0011 tickte damals das Handaufzugskaliber 27 CHRO CAL – 930.
Durch die Drehung des Uhrwerks um 90 Grad nach links wanderten dessen Chronographen-Drücker und die Krone und somit auch der 30-Minuten-Zähler in den „Norden“ zur 12. Eine zusätzliche Krone unterhalb der „6“ wiederum wirkte auf den innenliegenden Drehring ein. Damit gewann die Uhr in der Tat ein bulliges Aussehen.

Omega Seamaster Bullhead

Das Modell Omega Seamaster Bullhead mit den typischen "Bullhead" Drückern. Wie leicht erkennbar ergab sich der Spitznae nicht von ungefähr.

Omega Seamaster 600

Bei dem auf das Bullhead folgenden Seamaster 600 Chronometer von 1979 wurde der Schutz vor dem nassen Element weiter ausgebaut – und gleichzeitig ein Ausrufezeichen in Richtung der Wettbewerber gesetzt. Diese Omega Taucheruhr wurde aus Gründen der Härte und Resistenz aus einem Stahlblock gefräst und konnte durch den verschraubten Boden, das gehärtete dicke Uhrglas und die doppelt verschraubte Krone einem Druck von bis zu 600 Metern Tauchtiefe widerstehen. Wer weiß, dass Amateur-Taucher ohne Schutzanzüge jenseits der 50 Meter Tauchtiefe kaum mehr anzutreffen sind, kann sich ausmalen, dass vor allem Berufstaucher gerne zur stählernen Omega Seamaster 600 griffen. Dazu trug auch die verriegelte Taucherlünette und die auf die linke Seite verlegte Krone bei. Durch diese Platzierung war die Krone vor einem leichten Hängenbleiben bei der Arbeit unter Wasser besser geschützt.

Allerdings hatte das in Taucherkreisen Omega Ploprof, von Plongeurs Professionnels also professionelle Taucher, genannte Modell noch kein Heliumventil, sondern setzte auf eine extrem massive Bauweise. Dieser Umstand war unter Wasser bei entsprechendem Auftrieb auch kein allzu großer Nachteil. An Land wiederum wird dem Träger einer Omega Ploprof durchaus bewusst, dass er eine massive Uhr am Handgelenk trägt. Darauf setzte übrigens das Modell Omega Seamaster 1000 noch eins drauf. Diese Taucheruhr aus dem Jahr 1971 war bis unfassbare 1.000 Meter wasserdicht. Hierfür wurde das Modell mit einem 0,5 cm Uhrglas ausgestattet. Das Modell filigran zu nennen, wäre angesichts dieser Ausstattung wohl nicht ganz korrekt, gleichwohl hat dieses markante Modell seine Fans.

Omega Seamaster Ploprof 600 von 1970

Diese Uhr begeisterte Taucher, polarisierte jedoch auch in ihrem Design: Omega Seamaster Ploprof 600 von 1970

Omega Seamaster 1000 Ploprof

Diese original Omega Seamaster 1000 Ploprof wurde vor kurzem bei Catawiki für 6.500 Euro angeboten. Offensichtlich gibt es also auch noch heute Liebhaber dieses besonderen Modells.

Omega Seamaster 120 Quarz

Dem Trend zu Quarzuhren wollte und konnte man sich auch bei Omega natürlich nicht verschließen. Entsprechend lancierte die Bieler Uhrenmanufaktur verschiedenen Modelle mit einem Quarzwerk. Zum einen erfolgte im Jahr 1980 etwa der Start der Omega Seamaster 120 Quarz. Auch mit Zusatzfunktionen suchte man der Konkurrenz aus Asien Paroli zu bieten. Aus diesem Grunde wurde im Jahr 1986 die sehr eigenwillig gestaltete multifunktionale Omega Seamaster Multifunction lanciert, die klassische Zeiger mit einem digitalen Display verband.
Allerdings war diese Uhr eher ein Kuriosum und von keinem anhaltenden Erfolg geprägt.
Dagegen wurde das Modell Omega Seamaster Professional 200 entweder mit dem Automatikkaliber 1111 oder dem Quarzwerk 1441 ausgestattet. Glücklicherweise kamen Ende der 80er Jahre und Anfang der 90er Jahre mechanische Werke jedoch wieder in Mode und Omega konzentrierte sich auf seine Kaliberkompetenz.

Omega Seamaster Multifunction von 1986

Diese ungewöhnliche Omega Seamaster Multifunction von 1986 hatte zwei klassische Zeiger, aber auch ein (zu aktivierendes) Display mit weiteren Funktionen

Omega Seamaster Professional 200 m von 1988

Die heute kaum gesuchte Omega Seamaster Professional 200 aus dem Jahr 1988

Omega Seamaster 300M

Einen echten Quantensprung bedeutete das Modell Omega Seamaster von 1993. Nach den wechselvollen Jahren und den Ausflügen in die Welt der schwingenden Kristalle suchte Omega nun sein Heil wieder mehr über Wasser. Die neue Seamaster 300M sollte junge Männer mit einer sportlichen, robusten wie präzisen Uhr überzeugen, die zwar die Wasserdichtigkeit einer Taucheruhr erreicht, aber deutlich mehr Lifestyle verkörpern würde. Dafür suchte der Swatch Konzern nach einer perfekten Plattform und fand sie in Pierce Brosnan im 1995 erscheinenden James Bond Film „Golden Eye“ mit der neuen Omega Seamaster 300M aus.

Auch wenn die im Handel angebotene neue Seamaster 300 auf die durchaus praktischen Bond-Features von Laser und Fernzünder verzichten musste, brachte die Produktplatzierung im James Bond Blockbuster einen echten Umsatzschub. Dazu kam, dass der Omega Seamaster Professional Chronograph seitens Omega für die sportlicheren Seamaster-Träger ein Heliumventil erhielt und als weltweite erste Uhr bis 300 Meter Wassertiefe dichte Chronographen-Drücker aufbot.

James Bond Uhren Golden Eye Omega Seamaster Professional 300m Quarz

Die 1993 überarbeitete Omega Seamaster Professional 300 war eines der James Bond Gadgets von "Golden Eye" im Jahr 1995

Omega Seamaster Diver mit Heliumventil

Das Heliumventil der Seamaster Modelle ab 1993 ermöglichte den Bau leichterer Gehäuse

Omega Seamaster Planet Ocean 600M GMT

Trotz der weiteren Präsenz in den darauf folgenden Bond-Streifen „Tomorrow Never Dies“ und „Die Another Day“ vergaß Omega nicht, weiter die Taucheruhren-Kompetenz hoch zu halten. Aus diesem Grund wurde im Jahr 2011 das Modell Omega Seamaster 600M Planet Ocean GMT lanciert. Es baute auf der bereits 2005 lancierten Omega Seamaster Planet Ocean Reihe, bot jedoch einen verstärkten Tiefenschutz bis zu einer Wassertiefe von 600 Meter sowie eine zweite GMT Zeitzeige.
Mit dem zertifizierten Omega Co-Axial-Kaliber wurde das Modell auch technisch auf ein neues Niveau gehoben und sorgte für eine Aufwertung der der Omega Seamaster.

Omega Seamaster 600 Planet Ocean GMT

Das Zifferblatt der Omega Seamaster 600 Planet Ocean GMT

Kaliber 9300 Co-Axial

Das Kaliber 9300 mit der Co-Axial Hemmung

Omega Seamaster Planet Ocean Orange Ceramic

Damit sollte jedoch nicht das Ende der Innovationen erreicht sein, denn im Jahr 2014 wurde die Planet Ocean Orange Ceramic lanciert. Mit dem Einsatz der orangefarben eingefärbten, patentierten Keramiklünette setzte Omega ein Ausrufezeichen und setzte massiv auf die Verwendung des extrem harten und abriebfesten Materials Keramik. So besteht das Lünetten- Inlay aus orangefarbener Keramik und die Indexierung aus „Liquidmetal“-Platin mit einem Feingehalt von 850/1000.

Das Manufaktur-Rotorkaliber 8615 mit Silizium-Unruhspirale und Zeitzonen-Dispositiv zeigt sich durch den Sichtboden. Dank beidseitig verstellbarem Glasrand mit 24-Stunden-GMT-Skala ist diese farblich sehr markante Armbanduhr in insgesamt drei Zeitzonen zu Hause. Der normale, unabhängig verstellbare Weissgold-Stundenzeiger zeigt die jeweilige Lokalzeit an. Ein weiterer, in oranger Farbe ausgeführter Stundenzeiger rotiert täglich einmal um seine Achse und zeigt die Referenzzeit. Die dritte Zonenzeit lässt sich durch Einstellen des Keramik-Drehrings ablesen.

Omega Seamaster Orange Ceramic

Das Kaliber 9300 mit der Co-Axial Hemmung

Omega Seamaster Bullhead Rio 2016

Im Jahr 2015 kehrte das ungewöhnliche  Design der Seamaster Bullhead in Gestalt der Seamaster Bullhead Rio 2016 Limited Edition zurück. Die Nähte in Gelb, Grün, Rot und Schwarz und das Blau des Lederbands greifen die Farben der Olympischen Ringe auf. Dieses Farbschema findet sich auch auf dem wiederum innen liegenden Drehring.
Omega fertigte von der Bullhead-Neuauflage lediglich 316 Exemplare. Die technische Ausstattung erfolgte in Gestalt des hauseigenen Co-Axial Kaliber 3113 mit Rotor-Selbstaufzug und Schaltrad-Chronographen. 

Omega Seamaster Bullhead 2015

Die Bullhead-Sonderedition von 2015: Omega Seamaster Bullhead Rio 2016 Limited Edition

Omega Seamaster Ploprof Titan

Weiter mit jungen Materialmix ging es im Jahr 2015. Dabei erhielt die Neuauflage der Seamaster Ploprof ein Titangehäuse und sorgte dafür, dass das Gewicht der Ploprof massiv abnahm, ohne dass ein Verlust an Stabilität oder Wasserdichtigkeit eintrat. Mit dem hochwertigen Co-Axial Master Chronometer Kaliber 8912 wurde im Inneren der Uhr ebenfalls ein neues, METAS-zertifiziertes Niveau erreicht. 

Omega Seamaster Ploprof Titan

Omega Seamaster Ploprof Titan

Omega METAS Kaliber 8912

Das METAS zertifizierte Omega Kaliber 8912

Omega Seamaster Aqua Terra Tokyo 2020

Bei der Verbindung von Omega und den Olympischen Spielen handelt es sich um alte Bekannte. Schließlich ist die Uhrenmarke bereits seit 1932 als Sponsor und offizieller Zeitnehmen dabei. Entsprechend lang ist die Liste der „Sondermodelle“ der Seamaster und Speedmaster Uhren, die zu Olympia lanciert wurden. Allerdings waren das alles Jahre ohne Corona. Dieser Virus umrundete im Jahr 2020 den Erdball schneller, als jedes Olympische Feuer und sorgte dafür, dass Produktlancierungen von Omega neu geplant werden mussten.
Dies gilt auch für die zwei Sondermodelle der Omega Seamaster Aqua Terra Tokyo 2020 und ihre Goldghäuse von 38mm und 41mm Größe. Diese Uhren unterscheiden sich mit ihrem blauen, geflaggten Zifferblatt aus Keramik und dem Goldgehäuse recht deutlich, von den bisherigen Olympia Modellen Omega Seamaster Aqua Terra, die bislang zu den olympischen Spielen von Tokyo lanciert wurden.

Unter dem Saphirglasboden mit dem ein gravierten Logo der Olympischen Spiele arbeiten zwei unterschiedliche Omega Master Chronometer-Kaliber. Die 41-mm-Version wird vom hochpräzisen Automatikkaliber 8901 angetrieben, das bei 25.200 Halbschwingungen pro Stunde dank Doppelfederhaus auf eine Gangreserve von 60 Stunden kommt. Die 38-mm-Version ist mit dem Kaliber 8801 ausgestattet, arbeitet ebenfalls bei einer Frequenz von 25.200 A/ und bietet eine Gangreserve von 55 Stunden bietet. Wasserdicht sind beide Seamaster Modelle bis 150 Meter Wassertiefe. Ausgeliefert werden die beiden Seamaster Olympia-Modelle mit Alligatorarmband und Goldschließe.
Der Preis der Omega Seamaster Aqua Terra Tokyo 2020 in 41 mm liegt bei 18.200Euro, die 38 mm Version kostet 17.500 Euro. 

Omega Seamaster

Olympia lässt grüßen: Omega Seamaster Aqua Terra Terra Tokyo in 41mm

Omega Seamaster Aqua Terra Tokyo 38mm Calibre 8801

Das kleinere 38 mm Kaliber 8801 der Omega Seamaster Aqua Terra Tokyo

Omega Seamaster

Und wer es sportlicher mag, für den gibt es die Omega Seamaster Diver 300M Tokyo 2020 ref. 522.30.42.20.04.001 zum Preis von 5.500 Euro

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