Chrono Sapiens Jean-Claude Biver

Jean-Claude Biver: „Ich möchte etwas zurückgeben“

Wenn sich Jean-Claude Biver zum Uhrenkosmos-Gespräch mit Gisbert Brunner trifft, geht es um mehr als nur Uhren. Ein sehenswertes Interview über die Liebe zu Uhren, zum Leben und warum das Miteinander entscheidend ist.

 Ein Mann, der die Uhrenindustrie der letzten 40 Jahre prägte

Es wäre Eulen nach Athen getragen, Jean-Claude Biver vorzustellen. Dafür hat er als Unternehmer wie als Botschafter der Schweizer Uhrenindustrie in den letzten 40 die Uhrenbranche viel zu sehr geprägt.
Zunächst im Dienste von Blancpain und später Omega zeigte er seine Fähigkeit, Marken zu beleben, prägnante Uhren zu schaffen, bzw. mit Geschichten und Innovationen diesen Uhren Leben  einzuhauchen.
Mit der Übernahme der Uhrenmarke Hublot und deren kometenhaftem Aufstieg zeigt er, dass man auch heutzutage durch Visionen, Kreativität, technische Innovation und spektakuläres Marketing weltweiten Erfolg schaffen kann. Kein Wunder, dass nach dem Verkauf der Marke an den LVMH Konzern dieser sich die Dienste des Top-Managers und Machers für den Einsatz bei Zenith und TAG Heuer sicherte.

Im Gespräch mit Uhrenkosmos und seinem Co-Founder wie Uhrenexperten Gisbert Brunner, spricht Jean-Claude Biver über Erfolg, Arbeitsethos, Härte wie die Notwendigkeit, Fehler zu akzeptieren.
Ebenso wichtig ist dem zu Glück und Wohlstand gekommenem Unternehmer jedoch der Aspekt des Teilens und Zurückgebens.

 

Jean-Claude Biver
Ein Interview das überrascht und berührt.

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Kommentare zu diesem Beitrag

2 Kommentare

  1. Michael Steffen

    Lieber Gisbert Brunner. Gratulation zu diesem tollen Interview mit einer Legende. Lang ist‘s her, dass wir uns in meiner Zeit bei Junghans kennengelernt haben. Ich habe nette Erinnerungen an unsere Treffen. Alles Gute für Sie. Herzlichst, Michael Steffen

    Antworten
    • Gisbert L. Brunner

      Lieber Michael Steffen,
      schön von Ihnen zu hören. Das ist ja nun wirklich einige Zeit her. Wünsche Ihnen alles Gute und bis vielleicht bald einmal irgendwo.
      Herzlich
      Gisbert Brunner

      Antworten

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