Zurück in die Zukunft

Hublot Classic Fusion Original im Retrolook

In drei unterschiedlichen Größen bringt Hublot die Classic Fusion Original auf den Markt: 42, 38 und 33 mm. Erhältlich sind die unlimitiert aufgelegten Armbanduhren in Titan, Keramik und Gelbgold. In den beiden größeren Versionen tickt ein Automatikwerk. Das kleine Modell gibt es mit Quarz-Elektronik.

von | 14.01.2023

Creation Carlo Crocco

Heute, im Jahr 2023 ist ein Uhrenmodell wie die Hublot Classic Fusion Original ein gesuchter Uhrenklassiker. Mitte der 1970-er Jahre allerdings, als Carlo Crocco sein eigenes Uhrenbusiness startete, durchlitt die Schweizer Uhrenindustrie, ausgelöst durch die Revolution schwingender Quarze, eine ihrer schwersten Krisen überhaupt.

Gleichwohl gründete der wohlhabende Spross einer Mailänder Uhrendynastie im jugendlichen Altern von 32 Jahren die Firma MDM Genève. Die Wahl der drei Buchstaben im Jahr 1976 kam natürlich nicht von ungefähr. Zunächst bezogen sie sich auf die Vornamen seiner Ehefrau Marie Danielle. Das zweite M hingegen stand für Montres, also Uhren. Später mutierte das Kürzel zu Montre des Montres, also Uhr unter den Uhren. Darunter verstand der Italiener sportlich-elegante Zeitmesser mit Kautschukband, welche es bis dahin noch nicht gegeben hatte.

MDM Hublot 1980 und Carlo Crocco

Carlo Crocco und seine MDM-Hublot-Armbanduhren 1980

Speziell die Entwicklung des Armbands verzögerte die Lancierung erster Modelle bis zur Basler Uhrenmesse 1980. Eingewebte Stahlfasern bewirkten eine hohe Reißfestigkeit und in die Nase stieg ein ausgeprägter Vanillegeruch. Auch die Gehäuseschale stand im Zeichen der Idee, zeitbewahrende Dinge schlichtweg anders zu machen.
Grundsätzlich neu war das Bullaugen-Design nicht. Gérald Genta hatte es 1972 schon für die Royal Oak von Audemars Piguet und vier Jahre später für die Patek Philippe Nautilus realisiert. Aber mit diesem Design hatte Croccos Kreation wenig zu tun. Hublot, zu Deutsch Bullauge, war folglich ein nur allzu logischer Name.

3 Materialien und 3 Größen: Hublot Classic Fusion Original 2023

Drei Gehäusematerialien und drei Gehäusegrößen: Hublot Classic Fusion Original des Jahres 2023

Comeback

Kundschaft ließ nicht lange auf sich warten. Der spanische König Juan Carlos und andere Mitglieder des internationalen Hochadels fanden Gefallen am zeitbewahrenden Newcomer. Deswegen war dem philanthropisch gesinnten Firmengründer das Geschaffene absolut heilig. In seinen Augen hatte Carlo Crocco eine klassische, modischen Einflüssen nachhaltig widerstehende Armbanduhr geschaffen.

Dieses Selbstvertrauen trübte den Blick dafür, dass zum Wesen der Zeit der permanente Wandel gehört. In diesem Sinne besitzen auch Monolithen ihre Halbwertszeit. Weil zudem der Mitbewerb niemals schläft, gerieten MDM und Hublot nach der Jahrtausendwende zunehmend ins chronometrische Abseits. Den damit verbundenen Umsatzrückgängen und Defiziten begegnete schließlich Jean-Claude Biver durch die gründliche Sanierung des Unternehmens und startete einen fulminanten Neubeginn. Ab 2005 griff sein ausgeklügeltes Fusions-Konzept zunächst beim markanten Dauerbrenner Hublot Big Bang.

Die Hublot Big Bang aus dem jahre 2005 mit Kautschuk-Armband

Hublot Big Bang von 2005

Hublot Classic Fusion Original

Keramik, Gelbgold und Titan: Hublot Classic Fusion Original mit 42 mm Gehäusedurchmesser

Hublot Classic Fusion Original

Inzwischen hat in der Uhrenmanufaktur in Nyon bei Genf Ricardo Guadalupe das Sagen. Der CEO hat das Potenzial des Überlieferten erkannt und bringt in diesem Sinne bei Hublot die Vergangenheit in Gestalt der Classic Fusion Original zurück. Evolution zeigt sich in den Gehäusematerialien Gold, Titan und Keramik, in den Durchmessern 42, 38 und 33 mm sowie im Sichtboden, den es damals noch nicht gab. Liebhaberinnen und Liebhaber eines unverfälschten Retrolooks können also aus dem Vollen schöpfen.

Hublot Classic Fusion Original in 42 mm, drei Versionen mit dem Automatikkaliber MHUB1110, Basis Sellita SW300

Auf dem Sellita SW300 basiert das Automatikkaliber MHUB1110 in der Hublot Classic Fusion Original 42 mm

Modellauswahl, alle unlimitiert

Hublot Classic Fusion Original, Durchmesser 42 mm, Bauhöhe 10 mm, Wasserdichte bis fünf bar, Kautschukband. Um die Zeit kümmert sich das auf dem Sellita SW300 basierende Automatikkaliber MHUB1110 mit beidseitig wirkendem Kugellagerrotor und rund 42 Stunden Gangautonomie. Zusammengefügt wird es aus 63 Komponenten.

Titan-Referenz 542.NX.1270.RX.MDM: 8.600 Euro

Keramik-Referenz 542.CX.1270.RX.MDM: 10.400 Euro

Gelbgold-Referenz 542.VX.1230.RX.MDM: 25.200 Euro

 

Titangehäuse in drei Größen: Hublot Classic Fusion Original

Titangehäuse in drei Größen: Hublot Classic Fusion Original

Classic Fusion Original, Durchmesser 38 mm, Bauhöhe 9,85 mm. Wasserdichte und Uhrwerk gleich wie bei der 42 mm Version.

Titan-Referenz 565.NX.1270.RX.MDM: 8.200 Euro

Keramik-Referenz 565.CX.1270.RX.MDM: 8.900 Euro

Gelbgold-Referenz 565.VX.1230.RX.MDM: 21.400 Euro

In drei Größen erhältlich ist auch die Hublot Classic Fusion Original Keramik Black Magic

Ebenfalls in drei Größen erhältlich: Hublot Classic Fusion Original Keramik Black Magic

Mini mit Quarzwerk

Classic Fusion Original, Durchmesser 33 mm, Bauhöhe 8,5 mm, Wasserdichte bis fünf bar, Quarzwerk, 38 Komponenten

Titan-Referenz 581.NX.1270.RX.MDM: 6.800 Euro

Keramik-Referenz 81.CX.1270.RX.MDM: 7.600 Euro

Gelbgold-Referenz: 581.VX.1230.RX.MDM: 16.900 Euro

3 Ausführungen der Hublot Classic Fusion Original  in  Gelbgold

Schließlich gibt es auch drei Ausführungen der Hublot Classic Fusion Original in Gelbgold

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