Das Material Bronze findet als Grundstoff für Gehäuse beim Bau von Uhren gerne Verwendung. Bronze ist jedoch kein reines Metall, sondern eine schlichte Legierung aus Kupfer und Zinn. Je nach Anforderung und gewünschter Optik wird den beiden Metallen noch ein breites Spektrum anderer Metalle und Elemente wie Aluminium, Blei, Mangan, Silizium, Beryllium, Phosphor, Magnesium oder auch Cadmium hinzu gegeben.

Je nach Mix lassen sich so die Materialeigenschaften signifikant verändern. Die wichtigsten Kriterien von Bronze beim Bau von Uhren-Gehäusen haben dabei Festigkeit, Verarbeitungsfähigkeit, Hautverträglichkeit und natürlich Korrosionsbeständigkeit. Denn Patina ist bei Bronzeuhren erwünscht. Die oxidationsbedingte Farbveränderung der Bronze-Gehäuse soll aber nur bedingt über ein gewünschtes Maß hinausgehen. Was aber nicht schlimm ist. Denn ist die Patina zu stark, lässt sich diese Bronze-Oxidation leicht entfernen. Durch ein Bad des Gehäuse in einem Gemisch von Wasser und Zitronensaft oder auch verdünnter Essigessenz verschwindet die Patina schnell wieder und das Material hat seinen warmen Metall-Farbton wieder.

Auch auf den Meeren dieser Welt hat sich Bronze als schönes wie widerstandsfähiges Material in vielfältiger Form bewährt. Entsprechend trotzen Schiffsschrauben, Beschläge oder nautische Geräte aus dieser Legierung seit Jahrhunderten Wind und Wetter wie dem aggressiven Salzwasser.
Diese Eigenschaften lassen Liebhaber von Taucheruhren verstärkt nach Bronzemodellen greifen. Sie schätzen bei den Bronze-Modellen Optik und Haptik der Metall-Legierung und nehmen hierfür auch ein erhöhtes Gewicht in Kauf. Schönheit hat eben ihren Preis.