Kundendienst Uhr

Rolex Service: Das bietet und kostet ein Rolex Kundendienst

Wer auch immer sich eine Rolex ans Handgelenk legt erwartet nichts Geringeres, als dass dieser Zeitmesser seine Funktion über viele Jahre in allen Lebenslagen sicher, zuverlässig und zudem höchst präzise versieht. Deshalb unterhält Rolex ein weltweit einmaliges Servicenetz mit 23 Tochtergesellschaften und vielen offiziellen Konzessionäre. Rund um den Globus kümmern sich mehr als 900 kompetente Werkstätten um optimale Servicequalität und höchste Kundenzufriedenheit des Rolex Service.

REGELMÄSSIGER SERVICE ERHÄLT DIE FREUDe

Im Zusammenhang mit Servicebedarf von Rolex-Uhren bzw. dem Ablauf  eines Rolex Service kursieren seit Jahren teilweise kuriose Ideen. Eine davon besagt, dass sich die Intervalle wegen der rundum dichten Oyster-Schale auf zehn oder noch mehr Jahre ausdehnen lassen. Manche prahlen, dass ihre Rolex seit zwei Jahrzehnten noch keine Werkstatt gesehen habe und immer noch einwandfrei läuft. Das mag alles sein. Aber wer so denkt und handelt, spart bei der Inspektion einer klassischen Rolex Datejust kurzfristig etwa 650 €, bei einer Rolex GMT-Master II etwa 700 €, bei einem Rolex Daytona-Chronographen circa 800 € und bei den technisch anspruchsvollsten Modellen wie Rolex Yacht-Master II und Rolex Sky Dweller rund 950 €. Das sind die gegenwärtigen Preise einer offiziellen Rolex Inspektion.

Preise Rolex Revision moderne Uhren 2021 2

Hier sind weitere aktualisierte Service-Preise für derzeit angebotene Rolex-Armbanduhren

Wer sich regelmäßigen Service spart, spart definitiv an der falschen Stelle. Dann nämlich wird die Angelegenheit auf längere Sicht deutlich teurer als jenes Pflegequantum, welches man einer mechanischen Uhr Im Zuge eines regelmäßigen Service gegen angemessene Bezahlung zugestehen sollte. Im Extremfall kann es bei nicht erfolgter Inspektion und Wartung nämlich zum Totalschaden einer Uhr kommen, der im Extremfall auch den Kauf einer neuen Uhr verlangen kann.

Kundendienst

Beim Automobil gehören Ölwechsel und Servicearbeiten in genau definierten und vom Bordcomputer angezeigten Abständen zu den unumstößlichen Selbstverständlichkeiten und werden nicht hinterfragt. Dabei sind Uhren im Gegensatz zum Auto, welches die meiste Zeit irgendwo parkend verbringt, ununterbrochen für ihre Besitzerinnen und Besitzer im Betrieb. Ihr Schwing- und Hemmungssystem leistet echte Schwerstarbeit. Bei Rolex sind bei einem Uhrwerk stündlich 28.800 Unruh-Halbschwingungen seit langem als Standard. Ergo vollzieht das Räderwerk einer Uhr Tag für Tag 691.200 kleine Schritte.

 

Bereits nach vier Jahren ist die Milliardengrenze überschritten. Trotzdem liegt die Ganggenauigkeit einer Rolex Uhr im Allgemeinen jenseits der 99,99 Prozent.

 

Rolex Service

Eines der weltweiten, aufs das Modernste ausgestattete Rolex Serviceatelier findet sich in Köln. Dort residiert auch die Deutschland-Dependance der 1905 von Hans Wilsdorf gegründeten Traditionsmanufaktur. Und deren extreme Qualitätsansprüche gleichen in der Stadt am Rhein denen im Stammsitz an der Rhône oder beispielsweise in New York, Toronto, Mexico City, Buenos Aires, Caracas, Sao Paulo, Athen, Brüssel, Paris, London, Lissabon, Madrid, Mailand, Johannesburg, Melbourne, Hong Kong, Bombay, Seoul, Singapur, Tokio, Nassau quasi wie ein Ei dem anderen. Im Zusammenhang mit der Wartung von Rolex-Armbanduhren lautet das Rolex Motto schlicht und einfach Perfektion. Seit jeher sucht Rolex vom ersten Federstrich bis zur Endkontrolle Vollkommenheit – im Zuge jenes Ganzen, welches mehr ist als die Summe seiner Teile. 

Beanspruchung

Im täglichen Leben dürfen die unterschiedlichen Tragegewohnheiten und die daraus folgende Beanspruchung niemals unter den Tisch gekehrt werden. Ein schonender Umgang am Schreibtisch strapaziert eine Armbanduhr logischer Weise deutlich weniger als das Tragen einer Uhr bei starken Belastungen, etwa dem regelmäßiges Golfspielen. Dank robuster Bauweise und großzügig dimensionierten Werken ist dies zwar nicht zu empfehlen, macht einer Rolex Oyster letztendlich jedoch herzlich wenig aus.  

Hingegen zählt etwa das Downhill mit dem Mountainbike wegen der vielen kleine Stöße hoher Intensität zu den weitaus größeren Torturen für ein mechanisches Uhrwerk. Aber auch hier muss eine Rolex Oyster keineswegs passen. 

Obwohl Rolex unangefochtener Pionier der rundum dichten Armbanduhr ist, setzen Saunabesuche oder Wechselbäder zwischen brennender Sonne und kühlem Nass den Dichtungen selbst einer hochbelastbaren Oyster-Schale erheblich zu. All diese Punkte gilt es zu bedenken, wenn nach einem Zeitraum von ungefähr sechs Jahren ein gründlicher Service ansteht.

SCHULUNG UND QUALIFIKATION 

Rolex betrachtet den Dienst am Kunden übrigens als echte Serviceleistung. Alle Preise sind kostengerecht kalkuliert. Natürlich möchte niemand beim Kundendienst draufzahlen. Andererseits lassen sich mit dieser Art Service aber auch keine großen Gewinne erzielen, denn der Aufwand ist hoch.
Einschließlich der zugehörigen Administration arbeiten im Kölner Serviceatelier von Rolex mehr als siebzig Menschen. Vor ihrem Einsatz am tickenden Objekt haben ausnahmslos alle Uhrmacherinnen und Uhrmacher ein mehrmonatiges Qualifizierungstraining hinter sich gebracht. Die jüngeren unter ihnen konnten vom 2018 eingeweihten Genfer Schulungszentrum profitieren. Dieses versteht sich als zukunfts­orientierte Austausch­plattform, das auf der Grundlage neuester pädagogischer und techno­logischer Errungen­schaften arbeitet. Mit dem so genannten Watchmaking Training offeriert Rolex in seinen weltweiten Niederlassungen eine eineinhalb­jährige Ausbildung.

Während besagter Schulungsmaßnahmen erfahren Uhrmacher alle Details zu den aktuellen, aber auch älteren Kalibern. Sie kennen das breite Spektrum der anerkannten Stärken, wissen aber auch um jene Punkte, denen später ihre besondere Aufmerksamkeit gelten muss. Zum Training gehören natürlich auch detaillierte Informationen, welche Teile grundsätzlich auszutauschen und welche Schmiermittel bei den verschiedenen Kalibern wo zu verwenden sind.

Anschließend können diese Fachkräfte jedes Kaliber reparieren und dabei ohne Einschränkung auf alles zurückgreifen, was es zur Wartung des überschaubaren Spektrums an Rolex-Uhren braucht. Für mindestens 35 Jahre nach der Ausmusterung eines Modells sichert Rolex die Verfügbarkeit von Teilen und Arbeits­leistungen zu. Auf diese Weise leistet das Unternehmen seinen unterstützenden Beitrag zur erwarteten Langlebigkeit.

Rolex Restaurierung

Wer eine betagte Rolex sein Eigen nennt, erfährt in der Genfer Rolex Restaurierungs­werkstatt umfassende Hilfestellung. Die dort tätigen Uhrmacherinnen und Uhrmacher haben sich auf Sammler­stücke spezialisiert. Bei ihrer Arbeit können sie auch auf das Archiv der Manufaktur zurückgreifen.

Sofern es an Ersatzteilen mangelt, können diese originalgetreu angefertigt werden. Die Rückkehr ans Handgelenk erfolgt mit einem speziellen Etui und einer Dokumentation der vollbrachten Leistungen.

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Hier ist Teil 1 der vom Uhrenkosmos aktualisierten Service-Preisliste für klassische Rolex-Armbanduhren, sprich Modelle, welche nicht mehr produziert werden.

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Teil 2 der aktualisierten Service-Preisliste für klassische Rolex-Armbanduhren

Rolex Kundendienst

In jedem der weltweit tätigen Rolex Servicecenter lagern mehr als eine Million Ersatzteile. Langes Suchen gibt es deshalb nicht. Auf Knopfdruck ist das Gesuchte kurzfristig verfügbar. Übrigens denkt die Manufaktur schon bei der Konzeption und Herstellung ihrer Uhren ans Morgen. Will heißen: Die Produktplanung und -steuerung haben stets auch den späteren Service im Auge. So stellt Rolex die bereits genannte Versorgung mit Austausch-Komponenten sicher. Die gewaltige Menge an Kapital bindendem Material, welches die Niederlassungen von der Genfer Mutter beziehen, ergeben in jedem Fall ihren Sinn.

Konkrete Zahlen nennt Rolex traditionsgemäß nicht. Aber angesichts des andauernden Erfolgs der Manufaktur dürfte jährlich eine bemerkenswert große Menge servicebedürftiger und überwiegend mechanische Zeitmesser ihren Weg nach Köln oder in ein anderen Service-Center. Wer will, kann seine Armbanduhr auch direkt beim Empfang zum Beispiel im sechsten Stock der deutschen Rolex-Niederlassung abgeben.

Ein Besuch im eigentlichen Serviceatelier ist dagegen aus mehreren Gründen nicht möglich. Zum einen spielen Sicherheitsaspekte eine wichtige Rolle. Ferner würden Gäste trotz aller Vorsichtsmaßnahmen ein wenig jenen verhassten Staub mit sich bringen, welcher Uhrwerken ungemein schadet. Zudem stören Rundgänge die akribisch geplanten Arbeitsabläufe. Das wiederum führt zwangsläufig zu unerwünschten Verzögerungen. Wer seine Rolex-Armbanduhr zum offiziellen Service gibt, möchte sie logischer Weise möglichst bald zurückhaben.

Unterschiede gibt es bei Rolex übrigens nicht. Es ist schlichtweg egal, auf welchem Weg die Uhren in ein Rolex Service-Center gelangt, oder ob ein zertifizierter Konzessionär die Wartungsarbeiten selber ausführt. In jeden Fall gelten für Überholungsarbeiten die gleich strengen Qualitätsstandards wie bei der Produktion neuer Zeitmesser und dazu die offiziell definierten Preise.

Wissenswertes um den Rolex Service

Bekanntlich finden alle neuen Rolex-Armbanduhren mit einer fünfjährigen Garantie zum weltweiten Kundenkreis. Sollten sich wider Erwarten Fabrikationsmängel eingeschlichen haben, kümmert sich jede offizielle Servicestelle zügig um deren Beseitigung. Voraussetzung ist eine ordnungsgemäß ausgefüllte Garantiekarte. Schon beim Verkauf wird jede Rolex mit ihrer Fabrikationsnummer zentral registriert. Im Zusammenhang mit jedem Kundendienst erfolgt auch eine Prüfung der im Computer gespeicherten Daten. Das kommt im Servicefall solchen Menschen zugute, die ihre Rolex als gestohlen melden mussten. Sollte ein entsprechender Vermerk vorhanden sein, handelt Rolex entsprechend der jeweiligen rechtlichen Situation. Im schlimmsten Fall wird die Uhr bis zur endgültigen Klärung einbehalten.

Schließlich heißt es noch etwas im Zusammenhang mit dem Service an älteren Rolex-Modellen zu wissen: Sofern diese ein Zifferblatt mit radioaktiver Tritium-Leuchtmasse besitzen, muss dieses aus strahlenschutzrechtlichen Gründen zwingend gegen ein zeitgemäßes Super-LumiNova-Exemplar ausgetauscht werden. Derartige Zifferblätter lassen sich beispielsweise am kleinen Buchstaben T neben dem Swiss Made ganz unten bei der „6“ erkennen.
Wer also seine Uhr im Originalzustand erhalten möchte, sollte sie tunlichst einem freien, nicht an Rolex gebundenen Uhrmacher anvertrauen.

Ablauf Rolex Service

Auf die detaillierte Registratur jeder Uhr erfolgt eine erste umfassende Diagnose. Mit geschulten Augen und spezifischer Gerätschaft prüfen die Mitarbeiter den Zustand von Gehäuse, Uhrwerk und Armband auf Herz und Nieren. Dann steht das komplette Zerlegen bis in alle Einzelteile an. Andere, weniger aufwändige Verfahren sind bei Rolex absolut tabu. Nach der Demontage geschieht eine gründliche Reinigung der verschiedenen Komponenten. Was nicht mehr den Vorgaben entspricht, wandert gnadenlos in den Abfall. An ihre Stelle treten beim Zusammenbau neue Teile.

Parallel zur Remontage des Uhrwerks nehmen Spezialisten die Reinigung sowie die Politur von Gehäuse und Band vor. Bei der abschließenden Regulierung des Gangs während insgesamt 24 Stunden nach Vollaufzug agiert der Rolex-Service strenger als es die offizielle Schweizer Chronometerprüfstelle erlauben würde.

Am Ende ist natürlich auch noch eine akribische Prüfung auf Wasserdichte angesagt. Hierzu verfügt alle zugelassenen Servicewerkstätten über einen Gerätepark, welcher den neuesten Stand der Technik repräsentiert.

Dauer Rolex Inspektion

All diese Arbeiten sind natürlich nicht von heute auf morgen zu leisten. Etwa zwanzig Arbeitstage beträgt die durchschnittliche Durchlaufzeit. Für viele sind drei Wochen ohne ihre Rolex reichlich lang. Aber im Vergleich zu anderen Uhrenmarken ist diese Zeitspanne erfreulich kurz.

Rolex Gewährleistung

Und noch etwas sollte abschließend Erwähnung finden: Akkordarbeit ist in den Serviceateliers des Hauses Rolex ein Fremdwort. Jeder Uhrmacher darf so lange brauchen, wie es die gebotene Gewissenhaftigkeit verlangt. Weil sich an jeden Vollservice eine zweijährige Gewährleistung anschließt, erscheint diese hehre Arbeitsphilosophie mehr als gerechtfertigt.

Nach der Rückkehr in einem praktischen Reiseetui können die Kundinnen und Kunden nun wieder bis zur nächsten Rolex Inspektion, also in rund sechs Jahren, zufrieden auf ihre präzise Rolex blicken und sich ganz nebenbei daran erfreuen, dass der Wert ihres Rolex Zeitmessers nicht nur erhalten bleibt, sondern bei entsprechender Pflege erfahrungsgemäß kontinuierlich steigt.

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