Die Magische 7 

Im Februar holte Tom Brady mit seinem neuen Team, den Tampa Bay Buccaneers, seinen siebten Super Bowl-Sieg und stellte mit seiner fünften Auszeichnung als MVP, also wertvollster Spieler des Super Bowls einen weiteren, neuen Rekord auf. Lewis Hamilton sicherte sich Ende letzten Jahres mit seinem Mercedes Team wiederum die siebte Fahrerweltmeisterschaft in der Formel 1. Er hat nun mehr Rennsiege und Polepositions in der Tasche als jeder andere Formel-1-Fahrer in der Geschichte der Formel 1. Beide sind in ihrer Sportart sogenannte GOATs, „Greatest Of All Time“.

In „Talking Big“ hat der britische TV-Star James Corden die beiden IWC-Markenbotschafter zu einem spannenden und inspirierenden Gespräch über ihre Karriere, ähnliche Lebensansichten und die Ziele, die sie noch erreichen möchten, empfangen. Außerdem ließ er sie in einem unterhaltsamen „Wahr oder Falsch“-Spiel gegeneinander antreten um herauszufinden, wie gut sie einander kennen.

James Corden: Ich spreche mit zwei der größten Sportstars der Welt. Dem größten Quarterback aller Zeiten, Tom Brady, und dem größten Formel-1-Rennfahrer aller Zeiten, Lewis Hamilton. Wie geht es euch, meine Herren? Seid ihr euch schon einmal begegnet?

Lewis Hamilton: Ja. Tom und ich haben uns schon mehrfach getroffen und wir stehen seit einigen Jahren in Kontakt. Manchmal schreibe ich ihn an, um mir heimlich ein paar Tipps einzuholen.

Ihr habt so viel gemeinsam und doch sind eure Sportarten völlig verschieden. Welche Gemeinsamkeiten seht ihr bei euch – abgesehen davon, dass ihr eigentlich zu gut ausseht, um Sportler zu sein? Lewis, wenn du dir ansiehst, was Tom macht, erkennst du da irgendwelche Ähnlichkeiten?

Lewis Hamilton: Ja, das tue ich. Ich verfolge sehr genau, was Tom erreicht hat und was er in seinem Training macht. Wie er sich vorbereitet. Wie er sich gegenüber seinem Team verhält. Es gibt so viele Dinge, die man von einem großartigen Athleten wie Tom lernen kann, um selbst ein besserer Sportler zu werden.

Tom, schaust du dir andere Sportler wie Lewis an? Ist er inspirierend? Erkennst du irgendwelche Ähnlichkeiten in seiner Hingabe als Sportler?

Tom Brady: Ja. Lewis war schon als Teenager eines der großen Ausnahmetalente in diesem Sport. Und heute Morgen hat er schon 10, 12 Stunden oder so trainiert. Wie viele andere Leute machen das? Deshalb ist er der größte Formel-1-Champion aller Zeiten.

Das erinnert mich an die Zeit, als Lewis noch jünger war und ein Kart-Turnier gewonnen hatte. Ich glaube, du bist zu Ron Dennis gegangen, der das McLaren-Team leitete, und hast gesagt: „Hi. Ich bin Lewis Hamilton, und ich werde eines Tages für Sie fahren.“ Und du, Tom. Stimmt es, dass du bei der Unterzeichnung deines ersten Profivertrags zum Besitzer des Teams gesagt hast: „Ich werde die beste Entscheidung sein, die Sie je getroffen haben.“ Ist das wahr?

Tom Brady: Das habe ich zu meinem Teamchef gesagt. Er erzählt die Geschichte ein wenig anders, denn ich sagte: „Sie werden es nie bereuen, dass Sie mich genommen haben.“ Ich glaube, er erinnert sich nicht mehr so gut, aber so habe ich es in Erinnerung. Der Punkt ist, dass man ein gewisses Selbstvertrauen haben muss. Ich sage meinen Teamkollegen immer: „Du musst an dich selbst glauben, bevor jemand anderes an dich glaubt“, denn wenn du im Kreis deiner Teamkameraden bist, dann schauen sie dir in die Augen. Und wenn du Selbstvertrauen und den Glauben an dich selbst ausstrahlst, werden sie an dich und auch an sich selbst glauben.

Lewis Hamilton: Als ich jünger war, dachte ich: „Okay. Ich weiß, dass ich das schaffen kann.“ Ich hatte viel trainiert und war vorbereitet, und ich wusste, wenn ich meine Chance bekomme, werde ich sie nutzen. Ich hatte dann das große Glück, kurze Zeit später diese Gelegenheit zu bekommen. Ich weiß nicht, wie es bei dir war, Tom, aber in meinem Leben habe ich mir absolut alles, was passiert ist, vorher vorgestellt oder erträumt. Ich habe einfach alles gegeben, um dort hinzukommen. Natürlich mit einer Menge Hilfe von großartigen Menschen um mich herum. Ich hatte eine klare Vision und den Glauben an mich selbst, der mich in die Lage versetzte, es zu schaffen. Natürlich hätte man sich vor 10, 15 Jahren nicht vorstellen können, dass diese Dinge wirklich wahr werden würden. Und der Boss hat mir 10 Jahre später wirklich einen Vertrag gegeben und ich habe 10 Jahre danach für ihn die Weltmeisterschaft gewonnen. Es ist also verrückt zu hören, dass Tom eine ähnliche Geschichte hat.

Bei euren beiden Sportarten hängt viel vom perfekten Timing ab. Tom, erzähl doch mal, wie wichtig das perfekte Timing in einem Football-Spiel ist.

Tom Brady: Ich denke, wenn das Timing auf deiner Seite ist und der Rhythmus stimmt, musst du dranbleiben und Wege finden, das beizubehalten. Das ist nicht leicht, weil viele äußere Kräfte auf einen einwirken. Denn normalerweise hat man einen Gegner, der das Gleiche versucht. Wenn man den Rhythmus verloren hat und das Timing nicht stimmt, stürmen viele Leute einfach in dem gleichen Tempo weiter. Ich denke immer, dass man in so einer Situation eher das Tempo herausnehmen und sich fragen sollte: Hey, was machen wir hier? Wie können wir die Sache anders angehen? Du gehst in ein Spiel und die erste Hälfte des Spiels läuft nicht so, wie du willst. Nun, dann musst du den Rhythmus verändern. Und wenn man ihn einmal hat, dann behält man ihn.

Lewis Hamilton: Wenn ich mir das Spiel anschaue, Tom, wie du jemanden findest und dann im Bruchteil einer Sekunde eine Entscheidung triffst, dann ist das sehr, sehr ähnlich. Ich kenne auch diese blitzschnellen Entscheidungen, die ich in den Rennen treffen muss. Und es geht darum, in genau diesen Rhythmus zu kommen.

Ich weiß, dass ihr beide Uhrenliebhaber seid. Lewis, was ist es, das du an Uhren so liebst?

Lewis Hamilton: Ich habe mich schon immer für die Mechanik dahinter interessiert. Als Kind habe ich immer alles auseinandergenommen und wieder zusammengebaut. Wenn man sich eine dieser Uhren ansieht und es gibt 500 Teile, die alle von einer Person zusammengesetzt wurden, dann ist diese Handwerkskunst für mich sehr faszinierend. Außerdem sind die Teile natürlich winzig. Ich weiß noch, wie ich meine erste Uhr bekam. Sie war von Argos in England und kostete etwa sechs Pfund. Ich erinnere mich, wie ich für diese Uhr gespart habe. Ich ging zur Schule und war sehr stolz. Ich trug sie immer zu meinem Blazer und dachte, dass das Eindruck macht. (Hier geht es zur von Lewis Hamilton gestalteten IWC)

Was ist mit dir, Tom, wann hast du zum ersten Mal deine Liebe zu Uhren und dem, was sie repräsentieren, entdeckt?

Tom Brady: Wir Männer tragen ja normalerweise nicht so viel Schmuck, und eine Uhr wertet den Look auf, wie Lewis schon richtig sagte. Ich wusste schon im College, dass ich Profi werden würde, und ich hatte dieses Bild einer Uhr als Bildschirmschoner auf meinem wirklich alten Computer. Es war die IWC GST Automatic Alarm aus den späten 90ern. Ich hatte also den Bildschirmschoner und dachte: „Wenn ich jemals ein paar Dollar verdiene, wäre das die Uhr, die ich haben möchte.“ Ich kaufte mir schließlich meine erste Uhr in einem Tourneau-Laden in der 57. Straße in New York. Ich bin da einfach reingegangen und habe eine Uhr gekauft, die ich immer noch habe, diese schöne IWC. (Mehr über die Liebe von Tom Brady zu Uhren und Uhrenmarken gibt es hier)

Mit dem, was ihr beide in den letzten 12 Monaten in eurem Sport erreicht habt, seid ihr endgültig von großen Sportlern zu den größten aller Zeiten geworden. Auf einmal gab es darüber keine Diskussion mehr. Es ist eine Tatsache. Was treibt euch an, einfach weiterzumachen und die Rekorde, die ihr bereits aufgestellt habt, immer wieder zu brechen?

Tom Brady: Zuallererst ist es eine echte Liebe zu dem, was ich tue. Es ist nicht nur ein Job. Ich liebe es wirklich, und diese Liebe habe ich schon vor langer Zeit entdeckt. Lewis liebt, was er tut. Warum sollte man also eine der großen Lieben seines Lebens einfach aufgeben, um andere Dinge zu tun, wenn der Zeitpunkt vielleicht nicht der richtige ist? Ich denke, die Liebe zu dem, was ich tue, und dann die Bereitschaft, weiter zu lernen und mich zu verbessern, ist eigentlich das, was am meisten Spaß macht. Letztendlich habe ich immer versucht, mein Bestes zu geben, nicht der Beste zu sein. Mich hat es immer zufrieden gemacht, wenn ich wusste, dass ich mich so gut wie möglich vorbereitet hatte. Ich habe so viel Emotionen in das gesteckt, was ich tat. Ich habe so viel für meine Teamkollegen gegeben. Ich habe alles gegeben, was ich hatte, und das ist die größte Genugtuung. Selbst wenn man nicht das gewünschte Ergebnis erzielt, ist man in gewisser Weise trotzdem zufrieden. Auch wenn man wahrscheinlich nicht glücklich darüber ist, gibt es eine gewisse Genugtuung, weil man weiß, dass man sein Bestes gegeben hat.

Was ist mit dir, Lewis? Was treibt dich an? Hast du ein bestimmtes Ziel vor Augen? Denkst du: „Gut, ich werde das erreichen und dann werde ich neu nachdenken?“

Lewis Hamilton: Wahrscheinlich gab es, als ich jünger war, unterbewusste Ziele. Der erste Schritt war einfach, in die Formel 1 zu kommen, und das Nächste war dann: „Okay, ich bin hier. Ich würde gerne dorthin kommen.“ Dann habe ich diesen Punkt erreicht, und was kam dann? In dieser frühen Phase geht es um deine Mission. Und es ist im Grunde dein einziges Ziel. Als ich weiter auf meinem Weg war, wurde mir klar, dass ich Teil eines riesigen Teams von über 1.000 Leuten bin. Wie kann man andere Menschen stärken? Wie kann man sie motivieren? Es ist ein seltsamer Prozess: In der Jugend dreht sich alles um den eigenen Erfolg. Später erkennst du dann, dass es um eine größere Gruppe geht.

Lasst uns über das Thema Aberglauben reden. Ich habe noch nie einen Athleten oder Sportstar getroffen, der nicht abergläubisch ist. Erzählt mir von eurem Aberglauben. Habt ihr vor einem Spiel oder Rennen irgendwelche Rituale, von denen ihr glaubt, dass sie euch Glück bringen? Tom, hast du welche?

Tom Brady: Heute hast du zum ersten Mal jemanden getroffen, der nicht abergläubisch ist. Es gibt keine.

Lewis Hamilton: Geht mir genauso. Ich bin überhaupt nicht abergläubisch.

Ihr schnürt euch nicht die Schuhe auf eine bestimmte Weise? Ihr zieht nicht erst einen bestimmten Handschuh an, dann den anderen, gar nichts?

Tom Brady: Also, wenn das der Grund ist, warum wir verlieren, sind wir aufgeschmissen.

Lewis Hamilton: Tom, warst du jemals abergläubisch?

Tom Brady: Noch nie.

Lewis Hamilton: Ich schon. Als ich jünger war, ich muss wohl 10 oder 11 gewesen sein, schenkte mir mein Bruder eine Kastanie. Das war meine Glückskastanie. Also steckte ich sie mir in den Anzug. Ich weiß nicht, was mit dem Ding passiert ist. Es fiel mir aus dem Hosenbein oder so, ich habe diese Kastanie verloren. Dann hatte ich Glücks-Unterhosen. Sie sind meiner Mum eingelaufen. Mit 17 oder 18 Jahren hatte ich dann eine Reihenfolge, wie ich mich anziehen musste … Also zog ich mir erst die rechte, dann die linke Socke an. Das waren alles bestimmte Schritte, die ich gemacht habe. Und ich erinnere mich, wie ich in Deutschland ins Auto eingestiegen bin, um das Rennen zu starten, und mein Helm war nicht zurechtgemacht. Ich habe also ein Element von diesen Schritten vergessen, das für mich entscheidend war, um meine Leistung zu bringen. Ich erinnere mich, dass ich einige Sekunden später einen Crash hatte. Danach dachte ich mir: „Das ist lächerlich. Ich bilde mir das alles nur ein“, und ich befreite mich davon. Heute habe ich, wie Tom, keine Rituale mehr. Ich denke, wir erschaffen diese Dinge wahrscheinlich nur in unserem Kopf. Wie Tom schon sagte, muss man für die psychologischen Herausforderungen, mit denen wir konfrontiert sind, den Kopf frei bekommen und Großes geschehen lassen.

Tom Brady: Es ist interessant, denn an manchen Tagen ist man richtig aufgedreht. Man geht drei Stunden vor dem Spiel ins Stadion, wie beim Super Bowl. Da ist mehr Energie. Man ist mehr unter Strom, richtig? Was muss ich also tun? Ich muss mich selbst auf das richtige Level runterbringen, um mental wirklich da zu sein. An manchen Tagen komme ich ins Stadion und bin müde. Es ist ein Ein-Uhr-Spiel, vielleicht hatte man ein Montagabendspiel, und wie rafft man sich dann auf? Also ich mache mir Musik an. Es geht also oft auch um diese instinktiven Dinge, weshalb ich nie so fixiert und starr sein möchte, dass ich sage: „Oh, ich muss das aber tun.“ Vielleicht brauche ich an diesem bestimmten Tag etwas anderes, denn das Leben ist nicht roboterhaft.

Ihr habt beide einige wichtige Meilensteine erreicht. Tom, gib mir eine Ja- oder Nein-Antwort: Du hast sieben Ringe, bist der Größte aller Zeiten, holst du dir die Nummer acht?

Tom Brady: Ja.

Lewis, sieben Weltmeistertitel und damit die ewige Rekordmarke egalisiert, außerdem die meisten Rennsiege aller Zeiten in einer Mammutsaison: Holst du dir die Nummer acht?

Lewis Hamilton: Ich mach‘s wie Tom. Ja.

Das ist großartig. Was meint ihr, wie ihr euch im Sport des anderen schlagen würdet?

Tom Brady: Ich dachte immer, ich sei ein ziemlich guter Fahrer. Dann habe ich diese Woche per Post das schönste Geschenk bekommen. [er hält einen Lewis-Hamilton-Rennhelm hoch] Und wisst ihr, was ich feststellte? Er passt mir nicht. Wie kann ich da Rennfahrer sein? Wie kann ich ein Rennfahrer sein, wenn mir die Helme nicht passen?!

Das ist mal ein wirklich beeindruckendes Geschenk. Tom, wirst du dich dafür revanchieren? Schickst du Lewis einen NFL-Helm?

Tom Brady: Ich werde ihm einen von meinen schicken. Mal sehen, wie er ihm gefällt. Aber ich denke, wir könnten Lewis für ein paar Spielzüge einsetzen. Ich kenne seine athletischen Fähigkeiten. Er ist in vielen Bereichen sehr talentiert. Ich denke, er könnte ein paar tolle Sachen auf dem Footballfeld anstellen.

Lewis Hamilton: Ich würde in die entgegengesetzte Richtung laufen. Wenn ich diese Spieler sehe, wie groß sie sind! Nein, ich weiß nicht, ob ich das schaffen würde.

Tom Brady: Ich glaube sogar, Lewis, du wärst gut darin, diese Läufe zu machen, weil du so gut Gefahren antizipieren kannst.

Lewis Hamilton: Ich habe kurze Beine. Meine Schrittfrequenz müsste superhoch sein.

Ich möchte ein kurzes „Wahr-oder-Falsch“-Quiz mit euch spielen, okay? Ihr tretet gegeneinander an, okay? Ihr wisst beide, wie ihr eure jeweiligen Sportarten dominieren könnt. Jetzt wollen wir herausfinden, wie gut ihr den anderen kennt. Also, wir stellen die Uhr auf 60 Sekunden.

Tom Brady: Muss ich mein Wettkampfgesicht aufsetzen?

Ja, du brauchst dein Wettkampfgesicht. Das ist es. Das ist ernst. Dies ist der größte Wettkampf, an dem ihr je teilnehmen werdet, okay?! Also, wir stellen die Uhr auf 60 Sekunden. Es ist ein Wissenstest mit einfachen „Wahr“- oder „Falsch“-Antworten. Tom, du fängst an. Diese Fragen drehen sich alle um Lewis Hamilton. Und deine Zeit beginnt jetzt.
Lewis kann während eines einzigen Rennens etwa drei Kilo an Gewicht verlieren.

Tom Brady: Wahr.

Es ist wahr. Das wird meine neue Diät.

Tom Brady: Hey, du vergeudest meine Zeit!

Ich gebe dir drei Sekunden dazu. Lewis hat in seiner Karriere 90 Rennen gewonnen, wahr oder falsch?

Tom Brady: Falsch. Er hat viel mehr gewonnen. Fünfundneunzig.

Richtig. Lewis ernährt sich rein pflanzlich, wahr oder falsch?

Tom Brady: Das stimmt.

Wahr. Wahr oder falsch: Lewis ist auf dem Christina Aguilera-Song „Not Myself Tonight“ zu hören?

Tom Brady: Falsch.

Es ist falsch. Es war „Pipe“ unter dem Pseudonym XNDA. Okay. Wahr oder falsch: Lewis hat einen Gastauftritt in dem Pixar-Film „Cars 2“?

Tom Brady: Wahr. Boom!

„Wahr“ ist richtig. Okay. Lewis war gerade einmal 13 Jahre alt, als er seinen ersten Formel-1-Vertrag erhielt?

Tom Brady: Wahr.

„Wahr“ ist völlig richtig. Seht euch das an. Er hat sechs Fragen richtig beantwortet. Also, Lewis, das Beste, was du hier erreichen kannst, ist, mit Tom Brady gleichzuziehen. Es lastet jetzt eine Menge Druck auf deinen Schultern. Du kannst allenfalls ein Unentschieden erreichen.

Tom Brady: Behalte das im Hinterkopf. Wenn du dein Bestes gibst, kannst du höchstens ein Unentschieden schaffen.

Lewis Hamilton: Er macht mich wahnsinnig.

Das tut er wirklich! Er wollte dich aus dem Konzept bringen. Okay. Los geht‘s. Die Fragen an Lewis. Lewis, wir fangen an, 60 Sekunden auf der Uhr. Diese Fragen drehen sich alle um Tom Brady. Wahr oder falsch: Tom Brady hat noch nie eine Tasse Kaffee getrunken?

Lewis Hamilton: Wahr.

Es ist wahr! Tom, du solltest es mal probieren. Es schmeckt so gut! Okay. Frage zwei. Tom warf in seinem letzten Jahr bei den Ohio State Bucks 2.217 Yards und 16 Touchdowns?

Lewis Hamilton: Falsch.

Falsch. Du hast Recht. Er hat für die Michigan Wolverines gespielt. Wahr oder falsch: Tom war der 89. Pick im NFL Draft 2000?

Lewis Hamilton: Falsch.

Er war der 199. Wahr oder falsch: Tom trinkt mindestens 3,3 Liter Wasser pro Tag? Das sind 14 Gläser, wahr oder falsch?

Lewis Hamilton: Ich sage mal „wahr“.

„Wahr“ ist richtig. Ein professionelles Baseball-Team, die Montreal Expos, wollte Tom 1995 unter Vertrag nehmen, und er lehnte ab: wahr oder falsch?

Lewis Hamilton: Wahr.

Okay, richtig. Tom Brady hatte einen Gastauftritt in der HBO-Serie „Entourage“, wahr oder falsch?

Lewis Hamilton: Wahr.

Und das ist richtig. Seht euch das an. Ein unglaubliches Unentschieden. In euch beiden steckt wahre Größe. Unglaublich. Sieben Super Bowl-Siege, sieben Formel-1-Meisterschaften, und jetzt habt ihr hier auch noch unentschieden gespielt.

James Corden: Tom und Lewis, es ist jedes Mal eine spannende Erfahrung für mich, einen von euch zu treffen. Aber die Gelegenheit zu haben, mit euch beiden zusammen zu sprechen, ist ein absolutes Highlight für mich. Das ist es wirklich. Ich gratuliere euch zu allem, was ihr in eurem Sport erreicht habt und was ihr künftig noch machen werdet. Wir wissen, dass die Diskussion darüber, wer der größte Sprinter, Basketballstar oder Tennisspieler ist, weitergehen wird. Aber es steht außer Frage, dass ihr beide zu den größten Sportlern aller Zeitengehört.

Danke, dass ihr heute hier wart, und danke für das inspirierende und großartige Gespräch. Danke Tom Brady, danke Lewis Hamilton. Viel Glück für die Zukunft, Jungs!

Hier das Originalinterview von Tom Brady, Lewis Hamilton und James Corden für IWC in englischer Sprache