Formex lanciert im Januar 2020 ein Modell in Karbon
Von der Leichtigkeit des chronometrischen Seins: Die Formex Essence Leggera Automatik

Innovatives Karbongehäuse, Keramiklünette und COSC-zertifiziertes Automatikwerk. Das sind die Charakteristika der neuen Formex Automatik Uhr in Karbon

Von der Leichtigkeit des chronometrischen Seins: Die Formex Essence Leggera Automatik

Formex Essence Leggera Automatic Chronometer - das ist die offizielle Bezeichnung des neuen Leichtgewichts

Kleine Karbon-Kunde

Keine Frage: Karbon- oder Kohlefaser ist ein extremer Werkstoff. Wegen seiner mechanischen Qualitäten, seiner chemischen Stabilität, seiner Schlagfestigkeit und seiner besonderen Leichtigkeit eignet er sich vorzüglich für Uhrengehäuse. Herausfordernd sind dabei die richtige Zusammensetzung, werkstoffadäquate Verarbeitungsmethoden und die unverzichtbaren Werkzeuge. Zur Herstellung von Karbon-Uhrenschalen gibt es drei verschiedene Möglichkeiten:

Die erste, siehe oben, besteht darin, den Korpus und andere Gehäuseteile durch viele aufeinander gelegte und untrennbar miteinander verbundene Karbonfaser-Platten zu produzieren. Vereinfacht kann man von Schicht-Karbon sprechen.

Karbon geschmiedet

Aufwändiger gestaltet sich das Schmieden. Hierfür erforderlich sind exakt geformte Matrizen. Diese befüllen Arbeitskräfte mit ein bis zwei Millimeter dicken Karbonfäden. Die wiederum bestehen aus mehreren tausend Fasern von sieben Mikron Stärke. Für untrennbaren Zusammenhalt sorgen Fäden aus Spezialpolymer. Zum Schluss wird das Ganze bei Temperaturen von ca. 240 Grad Celsius mit einem Druck von mehr als 300 kg/cm² komprimiert. Das solcherart erzeugte Teil besteht zu 76 Prozent aus Karbonfaser. Der Rest ist Polyamid.

Die intendierten Formen müssen von Anbeginn scharfe Kanten und perfekte Oberflächen aufweisen. Außerdem lassen sich Werkstücke aus geschmiedetem Karbon hinterher nicht polieren. Das Fräsen oder Anbringen präziser Bohrungen bedingt viel Knowhow und reichlich Werkzeuge, denn der Verschleiß ist beträchtlich.

Karbon eingespritzt

Ein drittes Verfahren lässt sich als Karbon-Composite-Mix bezeichnen. Vereinfacht gesagt werden dabei winzige und auch längere Karbonfasern zusammen mit Harz in eine vorgefertigte Form gespritzt. Auf diese Weise entsteht eine samtige und dadurch haptisch sehr angenehme Oberfläche.

Die schwarze Formex Essence Leggera in Frontalansicht

Karbon, alles andere als teuer

So oder so: Die Verwendung und Bearbeitung von Karbonfaser ist grundsätzlich eine kostspielige Angelegenheit. Dass es auch Ausnahmen von der Regel gibt, beweist Formex. Dort gibt es die nicht zuletzt auch wegen ihres günstigen Preispunkts begehrte „Essence“ in extraleichter Ausführung. Ihre Schale mit Flankenschutz für die aus Keramik gefertigte Krone wiegt lediglich 50 Gramm.

Dabei besteht der Gehäusekorpus aus besagtem Karbon-Composite-Mix. Für das Zifferblatt, welches rund 80 Prozent zum Gesamteindruck einer Uhr beiträgt, verwendet Formex geschmiedetes Karbon. Bedingt durch das aufwändige Herstellungsverfahren kann jedes Exemplar als Unikat gelten. Bleibt der glänzende Glasrand. Dank Hochleistungskeramik ist er leicht, extremhart und deshalb kratzfest. Der Stoß beispielsweise gegen eine Türklinke tut der Schönheit keinen Abbruch. Ganz nebenbei schützt die Lünette auch das entspiegelte Saphirglas.

Der Blick durch den Glasboden der Formex Essence Leggera Automatikuhr

Für hohen Tragekomfort sorgt der vierfach abgefederte Werkscontainer. Durch seinen Sichtboden zeigt sich das Automatikwerk vom Kaliber STP1-11. Dabei handelt es sich um einen Klon des Eta 2824-A2, den die Fossil-Tochter Swiss Technology Production in Manno bei Lugano herstellt. Fossil verbaut die beste Ausführung, welche seine Ganggenauigkeit vor dem Einbau ins Gehäuse 15 Tage lang bei der Offiziellen Schweizer Chronometerkontrolle COSC unter Beweis gestellt hat.

Schlicht in Schwarz - sowohl das Karbongehäuse wie auch das Uhrband

Als weitere Premiere präsentiert sich die neu entwickelte und extrem flach bauende Karbon-Faltschließe. Dank werkzeugfreier Feineinstellung lässt sie sich in wenigen Sekunden anpassen. Der Vorteil zeigt sich insbesondere bei Temperaturwechseln, sportlichen Einsätzen oder am Abend, wenn das Handgelenk womöglich etwas angeschwollen ist.

Das Beste, der Preis kommt zum Schluss. Gegen 200 Euro Anzahlung lassen sich die ersten 150 „Essence Leggera Automatic Chronometer“ sofort auf www.formexwatch.com vorbestellen. Die Lieferung erfolgt ab Januar 2020 zum Gesamtpreis von 1.880 Euro. Darin enthalten sind der weltweite Versand sowie sämtliche Steuern und Zölle. Überdies gewährt Formex ein 30-tägiges Rückgaberecht und beruhigende drei Jahre Garantie.

Formex ging es nicht nur um das Unterbieten bisheriger Preispunkte, sondern auch um die Entwicklung eines gleichermaßen widerstandsfähigen wie auch haptisch optimierten Gehäuses. Mit High-Tech-Materialien und einzigartigen technischen Details will Formex den Tragekomfort weiter verbessern. Dabei reduziert die Karbonschale das Gewicht der Uhr um rund 40%. Vor unschönen Kratzern schützt die harte Keramiklünette.

Raphael Granito

CEO, Formex Watch

Die Formex Essence Leggera macht am Handgelenk eine gute Figur

Uhrenkosmos Modell-Steckbrief 

Hersteller

Formex

Name

Essence Leggera Automatic Chronometer 43 mm

Premiere

Oktober 2019

Uhrwerk

Kaliber STP1-11

Aufzug

automatisch beidseitig wirkend

Gangautonomie

ca. 44 Std

Unruhfrequenz

vier Hertz

Anzeige

Stunden, Minuten, Fensterdatum

Besonderheit

COSC-Zertifikat

Gehäuse

Karbon und Keramik

Durchmesser

43 Millimeter

Höhe

10 Millimeter

Wasserdichte

zehn bar

Armband

Leder/Kautschuk, Karbon-Faltschließe

Preis

1.880 Euro bei 200 Euro Anzahlung

Limitierung

keine

 

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