H. Moser & Cie. Pioneer Centre Seconds Swiss Mad Red

Die H. Moser & Cie. Pioneer Centre Seconds Swiss Mad Red sieht rot!

Mit Fug und Recht kann die neue H. Moser & Cie. Pioneer Centre Seconds Swiss Mad Red am Handgelenk als tickendes Statement gelten. Das verrückt rote Zifferblatt dieser Automatik-Armbanduhr sticht zu jeder Tages- und Nachtzeit ins Auge. Der provozierende Effekt ist voll beabsichtigt.

von | 12.07.2020

Gedanken zum Rot

Neben Blau und Grün ist Rot eine der drei Grundfarben des additiven RGB-Modells. Selbiges beruht auf der Mischung von Lichtfarben. Addiert man besagte drei Farben, ergibt sich Weiß. Wie bei allen anderen Farben auch, ist Rot keineswegs Rot. Vielmehr kennt die Farbenwelt unzählige Nuancen.
Die gesamte Rot-Palette erstreckt sich zwischen Orange und Violett. Bekannte Rottöne sind unter anderem Alarm-, Backstein-, Blut-, Feuer-, Kamin-, Purpur-, Rubin-, Scharlach-, Tomaten- oder Zinnoberrot. Und womöglich bald auch das besondere Rot des H. Moser Zifferblatts der H. Moser & Cie. Pioneer Centre Seconds Swiss Mad Red.

Andere Länder, andere Sitten

 In den Ländern und Kulturkreisen rund um den Globus wird die Farbe Rot durchaus unterschiedlich bewertet. Abseits dessen besitzt die Farbe in ihrer visuellen Wahrnehmung eine die Kulturen überschreitende Bedeutung.

Nicht ohne Grund zeigen die Ampeln überall Rot, wenn man stehenzubleiben hat. Auch bei Warnschildern besitzt Rot wegen der starken Signalwirkung einen herausragenden Stellenwert. 

Rot steht für Feuer, Hitze, Leidenschaft und Liebe, aber auch für die Sünde und den Teufel. In der Kosmetik dienen Rottöne zur Steigerung der Attraktivität. Außerdem soll ein roter Farbton den Eindruck von Gesundheit erwecken.

 H. Moser &Cie. Pioneer Centre Seconds Swiss Mad Red 

Im Uhrendesign sind tiefrote Zeiger speziell bei Chronographen gerne gesehen. Farbige Zifferblätter in Rot kommen eher selten vor, denn Rot besitzt hier fast schon etwas Provozierendes.  Nachdem Edouard Meylan und die von ihm geleitete Manufaktur H. Moser & Cie. durchaus einen gewissen Hang zur Provokation besitzen, kommt die neue Armbanduhr mit dem etwas sperrigen Namen Pioneer Centre Seconds Swiss Mad  nicht ganz von ungefähr.
Natürlich bleibt das kleine aber feine Familienunternehmen dabei dem von ihm geprägten Fumé-Stil treu. Folglich wird man mit diesem augenfälligen Zeitmesser am Handgelenk definitiv auffallen.

Über dem Zifferblatt mit applizierten Indexen, den Super-LumiNova-Leuchtzeigern für Stunden und Minuten sowie der Zentralsekunde wölbt sich ein bombiertes Saphirglas.

Als Antrieb das hauseigene Automatikkaliber HMC 200 mit mindestens 72 Stunden Gangautonomie. Den mit drei Hertz oszillierenden Gangregler steuert die einschlägig erfahrene Schwester Precision Engineering bei.

Bis zu zwölf bar, also einer theoretischen Wasserdichte von beachtlichen 120 Metern, widersteht die knapp 43 Millimeter große Edelstahl-Sichtbodenschale der H. Moser & Cie. Pioneer Centre Seconds Swiss Mad Red dem Druck des nassen Elements.

Sollte das „verrückte“ rote Zifferblatt der mit ca. 12.000 Euro eingepreisten Armbanduhr eines Tages nicht mehr gefallen, dürfte H. Moser & Cie. vermutlich sehr gern den Austausch gegen ein diskreteres oder andersfarbiges Exemplar vornehmen – was die Hemmschwelle für den einen oder anderen Uhrenliebhaber sicher senken dürfte. 

Uhrenkosmos Modell-Steckbrief 

Hersteller

H. Moser & Cie.

Name

Pioneer Centre Seconds Swiss Mad  Red

Referenz

3200-1207

Premiere

Juli 2020

Uhrwerk

Manufakturkaliber HMC 200

Aufzug

automatisch

Durchmesser

32 Millimeter

Bauhöhe

5,5 Millimeter

Unruhfrequenz

drei Hertz (21.600 A/h)

Gangautonomie

mindestens drei Tage

Anzeige

Stunden, Minuten, Sekunden

Zusatzfunktionen

Unruhstopp

Gehäuse

Edelstahl

Durchmesser

42,8 Millimeter

Höhe

10,6 Millimeter

Wasserdichte

zwölf bar

Armband

Kautschuk mit Dornschließe

Preis

Ca. 12.000 Euro

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