Limitiert

Luxus ist in der Regel limitiert und knapp. Gleiches gilt auch für die lediglich 66 Exemplare der Greubel Forsey Signature 1. Und dieses Exemplarmenge teilt sich noch auf in je elf Signature 1 Modelle mit einem Gehäuse aus Platin, Weiß- und Rotgold sowie Edelstahl.
Die schlichte Greubel Forsey Uhr ist das Werk des genialen Uhrmachers Didier J.G. Cretin. Der Designer der exklusiven Manufaktur wollte mit der Signature 1 keinen extrem komplizierten Zeitmesser, sondern eine präzise und schlichte Armbanduhr schaffen.

Greubel Forsey Signature 1

Die Indikation beschränkt sich auf drei Zeiger, je einer für Stunden, Minuten und Sekunden. Auffällig im Süden des Gehäuses oszilliert die speziell konstruierte Unruh mit einem Durchmesser von 12,6 Millimeter, variablem Trägheitsmoment und sechs goldenen Regulierschrauben unter einer langgestreckten, aufs Feinste veredelten Stahlbrücke. Die Unruhspirale verfügt über eine hochgebogene Endkurve nach Professor Philips, und vollzieht stündlich 18.000 Halbschwingungen.

Mit 34,4 Millimetern Durchmesser und 7,4 Millimetern Bauhöhe besitzt das  Handaufzugskaliber GFS1 durchaus beachtliche Dimensionen. Jedes Werk besteht aus 190 Teilen, wovon allein 61 für das Schwing- und Hemmungssystem benötigt werden. Außerdem sind 21 funktionale Steine mit verbaut. Kraft für 54 Stunden Gangautonomie speichert das große Federhaus, in dem der Energiespeicher direkt, also ohne Schleppzaum, befestigt ist. Architektur, Ästhetik und Finissage entsprechen natürlich dem hohen Anspruch, den Greubel-Forsey und die dort beschäftigten Uhrmacher an sich selbst stellen. Absolute Exzellenz dürfen die Kunden bei Preisen ab ca. 150.000 Euro für die Stahl-Version allerdings auch erwarten.
Aber das Besondere hat nun mal seinen Preis.

 

Ungewöhnlich ist auch der Blick ins Werk