Jahreskalender von Montblanc, Omega, Patek, Parmigiani und Rolex
5 luxuriöse Jahreskalender mit aufwendiger Mechanik!

Diese hochwertigen Kalender-Uhren sind nicht nur schön anzusehen. Sie faszinieren auch durch ihre aufwendige Mechanik. So individuell sehen die jeweiligen Modelle der Manufakturmarken Rolex, Patek Philippe, Omega, Parmigiani Fleurier und Montblanc aus.

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Jede der fünf vorgestellten Kalenderuhren fasziniert auf ihre Weise. Die Rolex Sky-Dweller hat sicher mit die einfachste Möglichkeit der Einstellung über Krone und Lünette.

Das Stellen des Datums

Das Jahr 2020 ist ein Schaltjahr. Entsprechend galt es das Datum einer Uhr mit Datum am 29. Februar vorzustellen. Der März ist dann wieder mit 31 Tagen gesegnet, der April mit 30, und so weiter. Will man nun das ständige manuelle Vorrücken der Datumsanzeige vermeiden, bleiben dem Träger einer hochwertigen mechanischen Uhr nur der Kauf einer Uhr mit ewigem Kalender oder als preislich attraktive Variante der Erwerb einer Uhr mit Jahreskalender.  
Diese Jahreskalenderuhren vermeiden das ständige Korrigieren des Datums und reduzieren das Nachjustieren des Kalenders auf einmal im Jahr. Höchste Zeit also, einen Blick auf diese 5 Manufaktur-Marken und ihre schöne Annual-Calender Modelle zu werfen.  

Montblanc Heritage Chronométrie Quantième Annuel Vasco da Gama

Den Jahreskalender „Heritage Chronométrie Quantième Annuel Vasco da Gama“ von Montblanc gibt es seit 2015. Sein Automatikkaliber MB 29.18 ist eine Kombination aus dem bewährten Uhrwerk Eta 2892-2 und einer Unterzifferblatt-Mechanik von Dubois-Dépraz, beheimatet im abgeschiedenen Vallée de Joux.
Neben den Stunden und Minuten stellt diese Edelstahl-Armbanduhr mit 40 Millimetern Durchmesser das Datum, die Wochentage und Monate mit Hilfe von Zeigern dar. Im Fenster bei „6“ sind wiederum die verschiedenen Mondphasen abzulesen. Der Preis dieser Uhr liegt bei circa 11.100 Euro. 

Omega Globemaster Co-Axial Master Annual Calendar

Den „Globemaster Constellation Co-Axial Master Chronometer Annual Calendar“ liefert Omega sogar mit zwei Zertifikaten aus. Zunächst muss das im 41 Millimeter großen Stahlgehäuse mit Wolframkarbid-Lünette verbaute Automatikkaliber 8922 zur Chronometerprüfung bei der COSC.
Dann wartet bei Omega in Biel ein weiterer, deutlich härterer Check nach den Vorgaben der METAS, also des Eidgenössische Institut für Metrologie. Werk und Uhr müssen nun beweisen, dass sie Magnetfeldern bis zu 15.000 Gauss klaglos widerstehen. Am Ende darf der Zeitmesser nicht nach- und täglich höchstens fünf Sekunden vorgehen. Die Gangautonomie des Automatikwerks mit zwei Federhäusern und 3,5 Hertz Unruhfrequenz beträgt 55 Stunden. In Stahl ist die Omega Constellation mit Jahreskalender für 7.900 Euro erhältlich.

Der Jahreskalender Patek Philippe Referenz 5396R

Die Premium Uhrenmanufaktur Patek Philippe zelebriert das 20. Jubiläum ihres Jahreskalenders auf der Basis des Schweizer Patents CH 685585 G vom 1. März 1996. Die Vorzüge der unter dem Zifferblatt agierenden Mechanik bestehen u.a. in präzise gearbeiteten Zahnprofilen, daraus resultierend minimaler Reibung und somit optimaler Kraftübertragung. Ein durchdachter Isolator sorgt überdies für die Fortschaltung der Datumsanzeige beinahe ohne mechanischen Widerstand.
Alles in allem sind beim Patek Philippe Jahreskalender 134 Bauteile für eines der Schaltwerke erforderlich. Das gesamte Automatik-Werk in der neuen Referenz 5396R-012 nennt sich 324 S QU LU 24H/303. Je nach persönlicher Vorliebe bietet Patek den Jahreskalender in Rot- oder Weißgold an. In Roségold liegt der Preis des Patek Philippe Jahreskalenders bei 44.790 Euro. 

Parmigiani Fleurier Tonda Quator Jahreskalender

Im roségoldenen „Tonda Quator“ verbaut von Parmigiani Fleurier das Automatikkaliber PF 339. Wie allgemein üblich, agiert die Kalender-Kadratur unter dem Zifferblatt. Zu den Besonderheiten des Mechanismus gehört ein retrograder Datumszeiger, der am Monatsende blitzschnell zurück zum 1. springt. Vom Zeiger bei „9“ lässt sich der Wochentag ablesen. Das gegenüberliegende Pendant bei der „3“ ist für die Monate zuständig.
Hochpräzise arbeitet verspricht die Mondphasenanzeige, welche dem astronomischen Zyklus von 29 Tagen, 12 Stunden, 44 Minuten und 2,8 Sekunden sehr nahe kommt. Daher ist nur alle 120 Jahre eine kleine manuelle Mondphasenkorrektur erforderlich. Übertriebene Hektik muss also nicht aufkommen. Der Preis dieses retrograden Jahreskalender liegt bei etwa 31.700 Euro.  

Rolex GMT Master Jahreskalender

Die legendäre, vom Firmengründer Hans Wilsdorf entwickelte Rolex „GMT-Master“ kann mit Fug und Recht als echte Uhrenlegende gelten. Die komplexere Steigerung mit klassischem „Oyster“ Gehäuse heißt „Rolex Sky-Dweller“. Zum unabhängig verstellbaren Stundenzeiger und der 24-Stunden-Indikation gesellt sich ein ausgeklügelter und gleich mehrfach patentierter Jahreskalender.
Für die Monatsanzeige haben sich die Techniker dabei etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Hinter jeder Stundenziffer befindet sich ein kleines Fenster. Den aktuellen Monat kennzeichnet wiederum eine farbliche Markierung. Alle Einstellungen der Rolex Sky-Dweller erfolgen über die Schraubkrone, deren Gewinde das bekannte Logo nach dem Verschließen immer senkrecht stehen lässt. Die Vorwahl der Kronenfunktion geschieht vorher mittels Ring-Command-Drehlünette. Die Stahlvariante der Rolex Sky-Dweller kostet 13.850 Euro

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Zusammenfassung Jahreskalender-Uhren müssen nur einmal im Jahr gestellt werden. Entsprechend aufwendig sind die mechanischen Uhrwerke und Kaliber der Uhrenmarken Rolex, Omega, Patek Philippe, Parmigiani Fleurier und Montblanc. Ihre Annual Calender sind wahre Kunstwerke.

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