Chrono Sapiens - Martin Gore, Depeche Mode

Hublot Depeche Mode Charity Aktion: „Etwas zurückgeben“

Schon zum zweiten Mal hat sich Hublot mit der Synth-Rockband Depeche Mode für eine Charity-Aktion zusammengetan. Mit der Hublot Big Bang Depeche Mode „The Singles“ Limited Edition unterstützt Martin Gore die Aktion Charity: water

Hatten Sie vor Ihrer Partnerschaft schon eine Beziehung zu Hublot? Martin Gore: Klar, ich mochte die Marke schon vorher. Und ich besaß auch eine Big Bang. Als ich nach Prag kam, war die neue Hublot Boutique noch gar nicht offiziell eröffnet. Aber die Tür stand offen und so bin ich mit Peter, unserem Keyboard-Player, einfach reingegangen. Und da stand dann Jean-Claude Biver. Was für ein Zufall. Was hat Sie  bewogen, charity: water zu unterstützen? Es gibt so viele Hilfsorganisationen rund um den Globus. Martin Gore: Grundsätzlich denke ich, wenn man im Leben so viel Glück und Erfolg gehabt hat wie wir, sollte man unbedingt etwas zurückgeben – und Menschen ermutigen, das Gleiche zu tun.
Als ich ein Paket mit den Koordinaten, einem Foto des neu gebohrten Brunnens und Bildern, wie die Leute das erste Wasser schöpften, in den Händen hielt, war das ein großartiges Gefühl!
Martin Gore

Depeche Mode

Doch im Grunde war es reiner Zufall, dass wir an charity: water gekommen sind. Genauso wie meine erste Begegnung mit Jean-Claude Biver in Prag. Einige Dinge lenkt das Universum einfach. Vor zehn oder elf Jahren war ich auf einer Geburtstagsparty. Der Freund eines Freundes, den ich dort traf, wollte in der folgenden Woche für charity: water nach Äthiopien fliegen. Nach der Party habe ich charity: water gegoogelt und fand heraus, dass man über die Organisation in Entwicklungsländern Brunnen bohren lassen kann. Diese Mission gefiel mir – ich engagierte mich. 18 Monate später hielt ich ein Paket mit den Koordinaten, einem Foto des neu gebohrten Brunnens und Bildern, wie die Leute das erste Wasser schöpften, in den Händen. Ein großartiges Gefühl!

Gisbert Brunner und Martin Gore

Uhrenkosmos Mit-Gründer Gisbert Brunner und Musiker Martin Gore

Sie haben mit Depeche Mode stolze 55 Singles herausgebracht. Welche ist Ihr Favorit? Martin Gore: Schwierige Frage, auch wenn ich sie schon oft gehört habe. Einen wirklichen Favoriten habe  ich nicht. Vielleicht klingt es arrogant, wenn ich sage, dass alle unsere Singles gut sind. Gerade tragen Sie die Hublot Depeche Mode. Ziehen Sie diese Armbanduhr auch während Ihrer Konzerte an? Martin Gore: Auf der Bühne kann ich die Uhr leider nicht tragen, dazu ist sie zu schwer. Hand aufs Herz: Hören Sie lieber Vinyl-Schallplatte oder CDs? Martin Gore: Wenn Sie mich so fragen: Ich bevorzuge richtige Schallplatten. Keine Ahnung, ob es stimmt, aber wenn man Schallplatten auflegt, so wurde mir einmal gesagt, nimmt man die Musik auf andere Weise wahr. Man nimmt sie ganz anders in sich auf. Lädt man die  Musik dagegen herunter oder schiebt eine CD in den Spieler, neigt man dazu, nebenbei noch andere Sachen zu erledigen. Die Schallplatte ist in meinen Augen ein besseres Hörerlebnis. Mehr zu Hubot, Depeche Mode, Charity: Water und der Big Bang gibt es hier

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