Die goldenen 50er

Die aktuelle Breitling Superocean Heritage ’57 Outerknown trägt die programmatische Aussage des 50er Jahre Styles ja bereits in sich. Damit ist allerdings weniger Breitling Chef Georges Kern mit seinen 55 Jahren und die Surflegende Kelly Slater mit angehenden 50 gemeint. Vielmehr soll in der Zusammenarbeit von Breitling mit dem Fashionlabel Outerknown Bezug auf den lässigen Surf- und Beachstyle der 50 Jahre genommen werden. Im Design der Uhr mit Bezug auf das Breitling Original, allerdings angepasst ans Heut mit moderner Werktechnik, wassersporttauglicher Wasserdichtigkeit und einem nachhaltigen, dem Schutz der Meere verpflichteten Econyl-Nylon Nato-Armband. 
Dies mag diejenigen überraschen die meinen, dass Breitling mit seinem legendären Breitling Navitimer ausschließlich die präferierte Uhr von Piloten und ingenieur-technisch vorbelasteten Personen war.  Dies ist jedoch nicht richtig. Vielmehr hatte sich Breitling als enorm erfolgreiche, sportliche Marke in den 50 Jahren im Zuge des aufkommenden Tauchsports mit verschiedenen Modellen auch im nassen Element erfolgreich positioniert

Die ersten Breitling Superocean

Will man hierfür einen Blick in die Breitling Historie werfen, muss man sich in das Jahr 1957 begeben. Damals brachte die Schweizer Uhrenmarke gleich zwei Taucheruhrenmodelle der Breitling Superocean auf den Markt. Das eine war die Breitling Superocean Timeonly Referenz 1004, das andere die Breitling Superocean Chronograph mit der Referenz 807. Besonders interessant war bei diesen Modellen nicht nur das klare Design und die gute, für echten Tauchsport ausreichende Wasserdichtigkeit von 200 Meter. Breitling überzeugte bei diesen Modellen vielmehr mit einer ausgesprochen guten Ablesbarkeit des Zifferblatts, durch die großen Indexe und Zeiger, sowie die gute Ablesbarkeit im Dunkeln. Dazu gehörte auch eine konkave Lünette, die dem recht flachen Design des für damalige Verhältnisse großen 38 mm Edelstahlgehäuse und seinen verlängerten Bandanstößen etwas Besonderes gab. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten und die Breitling Taucheruhr wurde der Ursprung einer ganzen Reihe von nachfolgenden Breitling Superocean Modellen.

Breitling Superocean Heritage ’57 

In diese Reihe passt auch die Edition Breitling Superocean Heritage ’57 Outerknown. Nicht nur, weil sie in zwei Versionen, nämlich Stahl und einer limitierten 18 Karat Rotgold mit Bronze Version angeboten wird. Vielmehr wurde das Design des Zifferblatts mit den großen, Super-LuminNova ausgestatteten Indexen und pfeilförmigen Zeigern stilistisch nahe an die Superocean Modelle der 50er Jahre herangerückt.
Allerdings ist die Uhr technisch wie kommunikativ im Hier und Jetzt. Dies zeigt der stabile, verschraubte Gehäuseboden der Superocean Heritage 57. Er trägt das Logo der von Kelly Slater gegründeten Fashionmarke Outerknown, die sich zu einem nachhaltigen Umgang mit Ressourcen und einer Schonung der Umwelt verpflichtet. Dazu passt auch das Textilarmband, das aus recycelten, im Meer gesammelten Fischernetzen hergestellt wird. Eine Umweltproblematik, die in den glücklichen 50er Jahren in den Surfspots noch unbekannt war.

Solide moderne Technik liefert dagegen das Uhrwerk der Breitling Superocean. Dieses 25,6 mm große Breitling Automatik Kaliber B10 arbeitet bei 4 Hertz oder 28.800 Schwingungen. Es basiert auf dem ETA Kaliber 2892-A2. Seine Präzision lässt Breitling durch die COSC Chronometer Zertifizierung bei jeder Uhr prüfen und bestätigen. Fortschrittlicher als die erste Breitling Superocean ist auch die kratzfeste und stossfeste Keramik-Lünette des 42 mm großen Edelstahlgehäuses. Sie ist extrem widerstandsfähig gegen Stöße und Kratzer und lässt sich in beide Richtungen verstellen. Die notwendige Orientierung liefert ein zentrale Leuchtpunkt bei 12 Uhr. Damit lässt sich die bis 100 Meter wasserdichte Uhr auch im Halbdunkel gut ablesen.
Nicht im Dunkeln liegen die Preise. Die Rotgoldvariante liegt bei 4.850 Euro und die Stahlvariante wird im Breitling Shop für 3.000 Euro angeboten.
Nun liegt es an Ihnen zu entscheiden, womit Sie am Strand von Waimea Bay auf Hawai wohl einen guten Eindruck machen.