Oris Divers Sixty-Five Momotaro
Die Taucheruhr Oris x Momotaro Divers Sixty-Five kleidet sich in Jeans

Durch die Zusammenarbeit mit dem japanischen Jeanslabel Momotaro stattet Oris seine erfolgreiche Taucheruhr Divers Sixty-Five auch mit einem robusten Armband aus indigoblauem Jeans-Denim an. Mit einem Gehäusedurchmesser von 40 Millimeter bietet die „Oris x Momotaro“ an männlichen wie weiblichen Handgelenken gleichermaßen „bella figura“ und kultigen Lifestyle.

Die Taucheruhr Oris x Momotaro Divers Sixty-Five kleidet sich in Jeans

Oris x Momotaro - die neue Divers Sixty-Five mit robustem Jeans-Armband

Es begann im Jahr 1965

Der Reiz der Zusammenarbeit von Oris mit dem Jeanslabel Momotaro wird klar, wirft man einen näheren Blich auf die Oris „Divers Sixty-Five“ und die Geschichte dieser Taucheruhr.

In den Archiven der Hölsteiner Familienmanufaktur Oris stößt man 1965 auf das Vorbild zu dieser Taucherarmbanduhr. Und genau daher rührt auch der Name “Sixty-Five”.

Einen Tauchgang an der Außenhaut der amerikanischen DSV-1, ausgeschrieben Deep Submergence Vehicle 1 hätte der Zeitmesser definitiv nicht überlebt. Unter Leitung von John B. Mooney Jr. kletterte das besser als „Trieste II“ bekannte Bathyscaph in besagtem Jahr bis auf 6.000 Meter unter den Meeresspiegel hinab.

Der dort herrschende Wasserdruck, immerhin 600 bar, hätte das verchromte Messinggehäuse mit bombiertem Plexiglas plattgepresst wie eine Flunder.

Extreme hatten die Produktverantwortlichen im Hause Oris damals auch gar nicht im Sinn. Ihrer Philosophie entsprechend wollten sie eine gleichermaßen zuverlässige wie präzise und preisgünstige Armbanduhr für Wassersportler und Hobbytaucher auf den Markt bringen. Und genau das gelang ihnen. Dem nassen Element widersetzte sich das Stahlgehäuse bis zu zehn bar Druck. Eine Tauchzeit-Drehlünette war ebenfalls vorhanden. Aus patentrechtlichen Gründen ließ sie sich allerdings noch in beiden Richtungen verstellen. Für sicheren Halt am Handgelenk sorgte ein schwarzes Armband im so genannten „Tropic“-Stil.

Das Divers Sixty-Five Comeback nach 50 Jahren

Pünktlich zum 50. Geburtstag zelebrierte Oris das Comeback dieser hauseigenen Taucheruhren-Ikone. Logischer Weise ließen die Oris-Designer der neuen “Divers Sixty-Five” Armbanduhr das nötige Quantum an Evolution angedeihen. Erhalten blieben Details wie die schlanke Gehäuseform, die schmale Lünette mit 60-Minuten-Skala sowie die trapezförmige Datumsanzeige. Die Wasserdichte reicht bis zu zehn bar Druck. Besonders augenfällig ist das Zifferblatt mit markanten Stundenindexen. Super-LumiNova bringt sie, die Zeiger sowie die Nullpunkt-Markierung auf dem nun einseitig verstellbaren Glasrand bei Dunkelheit zum Leuchten.  

Kein Wunder, dass sich das Retromodell prächtig entwickelte. Seitdem hat Oris nämlich bemerkenswerte Varianten vorgestellt, darunter auch eine limitierte Edition mit Bronzegehäuse zur Ehren des amerikanischen Marinetauchers Carl Brashear.

Der 55. Geburtstag bringt MoMotaro und den Jeanslook

Fünf Jahre nach der Rückkehr verpasst Oris-CEO Rolf Studer dem Erfolgsmodell eine Jeans-Therapie. Die daraus entstandene Armbanduhr gelangt als „Oris x Momotaro“ auf den Markt.

Mit dieser neuen Oris x Momotaro verordnen wir eine Jeans-Therapie

Rolf Studer

CEO, Oris

Jeans-Kenner und -Liebhaber werden beim Namen Momotaro unverzüglich aufhorchen. Die blauen Hosen dieses Labels sind nicht nur in Japan Kult, sondern mittlerweile auch rund um den Globus. 2006 lancierte Hisao Manabe seine Marke Momotaro. Im Land der aufgehenden Sonne ist der „Pfirsichjunge“ eine beliebte Figur des Volksglaubens.

Die Markengeschichte reicht freilich zurück bis 1992, als Manabe in der kleinen japanischen Hafenstadt Kojima eine Textilfabrik ins Leben rief. Zu Beginn beschäftigte der Unternehmer drei Mitarbeiter.

Seine Intention zielte auf kompromisslose Stoffqualität des erzeugten Denim. Hierfür verwendet er ausschließlich langfaserige Baumwolle, gefärbt mit kräftigem Indigo. Alte Webmaschinen sorgen dafür, dass sich der Jeansstoff wie handgemacht anfühlt.

Inzwischen stehen 140 Menschen auf der Gehaltsliste. Alle folgen der Devise „Ohne Kompromisse handgemacht“.

In diesem Sinne findet die neue „Oris x Motomaro“ mit einem robusten in Japan manuell gefertigten Armband aus Jeans-Denim ans Handgelenk.

Die Technik der Oris x Momotaro Divers Sixty-Five

Das 40 Millimeter große Stahlgehäuse besitzt eine Schraubkrone sowie eine einseitig verdrehbare Lünette mit Bronzerand. Besonders augenfällig ist das verlaufend grün gefärbte Zifferblatt mit Leichtindexen. Schutz bietet ein bombiertes Saphirglas. Wie gehabt reicht die Wasserdichte bis zehn bar Druck. Um die Anzeige von Stunden, Minuten, Sekunden und Datum kümmert sich das Automatikkaliber Sellita SW200 mit beidseitig wirksamem Kugellagerrotor, ca. 38 Stunden Gangautonomie und Unruhstopp zum sekundengenauen Einstellen der Uhrzeit.

Im Gegensatz zum Psychiater, der jede Stunde berechnet, verlangt Oris für die lange anhaltende Momotaro Jeans-Therapie einmalig 2.000 Euro. Die Tür zum Therapeuten, sprich Fachhändler steht hierfür ab Mai 2020 offen … falls der neuartige Coronavirus das zulässt.

Ich denke, da gibt es klare Definitionen. In den USA haben Jeans ein simples, aber starkes Image, und die Passform ist zentral. In Europa geht’s um Design und Styling. In Japan achten wir bei Jeans auf Qualität und Details. Jedes Detail entsteht im Hinblick auf den Endverbraucher. Das verstehen wir unter echter Qualität.

Katsu Manabe

Sohn des Firmengründers und Verkaufsleiter , Momotaro

Über den Autor

Gisbert L. Brunner

Uhrensammler seit 1964 Journalistische Tätigkeit in Sachen Uhren seit 1981 Autor und Co-Autor von mehr als 30 Büchern über Armbanduhren und namhafte Uhrenmarken

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Illus

Beliebt

Abonnieren Sie jetzt unseren Newsletter!