Leuchtzifferblatt

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Ein Zifferblatt, das Helligkeit ausstrahlt, sodass sich auch nachts die Zeit ablesen lässt, nennt man Leuchtzifferblatt.

Leuchtzifferblatt

Von der Rolex Submariner lässt sich die Zeit auch bei Dunkelheit ablesen.

Die Ziffern oder Indexe und die Zeiger sind mit einer Leuchtmasse ausgefüllt.

Nachdem 1898 durch Marie und Pierre Curie das Radium entdeckt worden war, dauerte es nur noch sieben Jahre bis die Chininfabrik Büchler & Co., Braunschweig, Leuchtzifferblätter und -zeiger auf den Markt brachte. Wegen der hohen Strahlungsintensität wird reines Radium heute nicht mehr verwendet. Stattdessen kommt zum Beispiel Tritium, ein radioaktives Isotop des Wasserstoffs mit der Massezahl 3, zum Einsatz. Tritium-Leuchtmasse erkennt man zum Beispiel an folgenden Zifferblattaufdruck “Swiss Made – T”.

Zu den aktivierenden  Leuchtmassen zählen ferner Mesothorium oder Radiothorium. Im Gegensatz dazu gibt es die sogenannten phosphorisierenden Leuchtsalze. Dazu gehört das häufig verwendete Zinksulfid. Durch intensive Forschungen stieß der deutsche Physiker und Nobelpreisträger Philipp Lenard (1862 – 1947) auf mehr als 1000 Leuchtstoffe (Silikate, Sulfide oder Wolframate) – diese leuchten in ganz verschiedenen Farbtönen.

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