Keramikuhren
Markante Mechanik, stahlhartes Statement

Sie sind extrem leicht und widerstandsfähig, vor allem aber sind sie ein echtes Statement: Diese drei Keramikmodelle von Hublot, Audemars-Piguet und Girard-Perrgaux sind klassisch wie markant und sollte ein Uhrenfan kennen.

Markante Mechanik, stahlhartes Statement

Opulent: Die „Royal Oak Concept Flying Tourbillon GMT“ von Audemars Piguet ist aus pechschwarzer Keramik.

Opulent und futuristisch: Die „Royal Oak Concept Flying Tourbillon GMT“

Audemars Piguet sorgte 2017 mit einer besonderen Royal Oak Ewiger Kalender für Furore. Sowohl das Gehäuse als auch das Armband bestehen aus tiefschwarzer Keramik.

Während des Genfer Uhrensalons (SIHH) startete die opulente „Royal Oak Concept Flying Tourbillon GMT“ ihre Zeitreise. Eine Premiere für die Familienmanufaktur aus dem Vallée de Joux ist der nur einseitig gelagerte Drehgang. Geblieben sind 237 Stunden Gangautonomie und drei Hertz Unruhfrequenz. Zur Architektur des Handaufzugskalibers 2954 passt eine geänderte Anzeige der Kronenfunktionen H-N-R (Zeigerstellung, Neutral und Aufzug). Bei der „3“ stellt diese Armbanduhr eine zweite Zonenzeit dar. Für den exponierten Glasrand der markanten Titanschale mit 44 Millimetern Durchmesser verwendet Audemars Piguet kratzfeste Keramik.

Gibt den Blick auf ihr mechanisches Herz frei: Die Laureato Skeleton Ceramic von Girard-Perregaux.

Blick ins mechanische Herz: Die „Laureato Skeleton Ceramic“

„Laureato“, der Name eines sportlich-eleganten Klassikers von Girard-Perregaux, geht auf den italienischen Titel des Films „Die Reifeprüfung“ zurück. Das Debüt der Uhr erfolgte bereits im Jahr 1975.

Neu ist dagegen die „Laureato Skeleton Ceramic“. Durch die durchbrochene Oberfläche der  Manufaktur-Automatik GP01800-0006 sind mechanischen Werte dieser Uhr offen sichtbar. Bei 30,6 Millimetern Durchmesser baut das mit vier Hertz tickende Oeuvre nur 4,16 Millimeter hoch. Für ein Exemplar benötigt man 173 Komponenten. Nach Vollaufzug durch den skelettierten Goldrotor stehen rund 54 Stunden Gangautonomie zur Verfügung. Die 42 Millimeter große, bis zehn bar wasserdichte Schale besteht aus Keramik. Vorne und hinten ist sie mit Saphirgläsern bestückt, ein komfortables Gliederband bietet Halt am Handgelenk.

Alles andere als zerbrechlich ist diese Keramikuhr: „Big Bang Unico Red Magic“ von Hublot.

Die mit dem roten Armband

Ein absoluter Hingucker ist die 45 Millimeter große „Big Bang Unico Red Magic“ von Hublot. Vier Jahre lang tüftelte der Hersteller an der Entwicklung einer Keramik in leuchtend roter Farbe. Parallel dazu arbeiteten die Techniker in Nyon an einer Verfahrenstechnologie, um die sichtbaren Gehäusekomponenten aus diesem Werkstoff herzustellen. Die bemerkenswerte Härte des Gehäuses von 1.500 Vickers ist einer ausgeklügelten Fusion aus Druck und Hitze ohne Schädigung der Farbpigmente zu verdanken.

Insgesamt besteht die markante Rote aus 330 Komponenten. Der Rand des Sichtbodens ist aus schwarzer Keramik gefertigt. HUB1242, die Mechanik mit Selbstaufzug, Flyback-Chronograph, Schaltradsteuerung, Silizium-Anker und -Ankerradtrieb sowie 72 Stunden Gangautonomie stammen aus der eigenen Manufaktur. Die Edition des bis zehn bar wasserdichten Stoppers ist auf 500 Exemplare limitiert.

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  1. Bezahlbarer Luxus fürs Handgelenk | Uhrenkosmos - […] feiert der markante Edelstahl-Chronograph seinen 25. Geburtstag. Kein Wunder, dass Audemars Piguet anlässlich des Jubiläums zum Genfer […]

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