Bronze-Uhren Ebel Discovery und Mühle Glashütte Terrasport IV

Mühle Glashütte Terrasport Bronze und Ebel Discovery Bronze

Der Boom der Bronze-Uhren neigt sich langsam dem Ende zu. Wer mit dem archaischen Werkstoff Bronze liebäugelt, sollte den Kauf nicht allzu lange hinausschieben. Uhrenkosmos präsentiert zwei neue Bronze-Uhren von Ebel und Mühle Glashütte.

von | 22.02.2020

Es ist ja nicht so, dass alle nur auf 2 neue Bronze-Uhren gewartet haben. Dafür gibt es zu viele andere Themen. Die Uhrenmarke Ebel sieht ihren 110. Geburtstag auf sich zukommen. Im Jahr 2021 sollen die Feierlichkeiten über die Bühne gehen. Normalerweise steht die 1911 gegründete Marke vor allem beim weiblichen Geschlecht hoch im Kurs und so finden rund 80 Prozent aller Ebel-Uhren an die Handgelenke von Frauen.
Rückblickend kann das auch daran liegen, dass Alice Lévy, welche die Marke zusammen mit ihren Ehemann Eugène Blum ins Leben rief, stets großen Einfluss auf die Kollektion nahm. An diesem Prinzip änderten auch die folgenden Generationen und Eigentümer nichts. Derzeit hat bekanntlich die Movado-Gruppe das Sagen bei Ebel. 

Ebel sieht rot bei der neuen „Discovery Bronze„. Diese Armbanduhr wendet sich an beide Geschlechter und ist ab Oktober 2020 lieferbar.

Späte Einführung der Bronze-Uhr

Unter amerikanischer Ägide debütierte 2019 die erste Ebel Armbanduhr mit Bronzeschale. Von dieser „Discovery“ gab es Im Rahmen der Inhorgenta 2020 eine neue Version mit rotem Zifferblatt zu sehen. Durch den Titan-Sichtboden der 41-Millimeter-Bronzeschale zeigt sich das Automatikkaliber Eta 2824-A2. Wasser bleibt bis zu 20 bar Druck außen vor. Der Preis liegt bei 2.300 Euro.

Ebel bringt Farbe ans Handgelenk: Grün 2019 und Rot 2020

Bronze von Mühle Glashütte aus sächsischen Landen

Für 1.800 Euro offeriert Mühle Glashütte die vorrausichtlich letzten Exemplare der „Terrasport IV“-Serie mit Bronzeschale. 250 Stück wird es mit grünem Zifferblatt geben (siehe Titelfoto).

Mühle Glashütte seitzt bei der „Terrasport IV“ auf Grund und Mokkabraun

Ebenso viele Exemplare gesellen sich in Mokka hinzu. Der Unterschied erstreckt sich freilich nicht nur aufs Zifferblatt, sondern er gilt auch dem zugehörigen Armband. Selbiges besteht aus Leder im derzeit sehr beliebten Vintage-Stil. Damit die Bronzeschließe keine grünen Flecken auf schweißgebadeter Haut hinterlässt, hat sich der Fabrikant eine trennende Lederlasche einfallen lassen. Passend zum Fliegeruhren-Zifferblatt besitzt diese Armbanduhr eine kannelierte Lünette. Sie hält ein doppelseitig entspiegeltes Saphirglas.

Das Automatikkaliber Sellita SW 200-1 in der Mühle Glashütte „Terrasport IV

Das nach Mühle-Spezifikationen hergestellte und in sechs Lagen regulierte Automatikwerk vom Kaliber Sellita SW 200-1 mit Spechthals-Feinregulierung besitzt eine tägliche Ganggenauigkeit im Bereich zwischen null und plus acht Sekunden.       

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