Genfer Uhrenmesse Watches & Wonders

Corona! Genfer Uhrensalon Watches & Wonders 2020 ist abgesagt

Die Entscheidung der Messeabsage der Watches and Wonders war absehbar. Insbesondere, da auch die Basler Uhrenmesse kurz danach abgesagt wurde. Allerdings gibt es erstaunlicherweise mit den Geneva Watch Days individuelle Verkaufs- und Messeaktivitäten einiger hochwertiger Hersteller.

von | 27.02.2020

Was muss, das muss

Zur Entscheidung, die Genfer Uhrenmesse Watches & Wonders, früher SIHH, kann man stehen wie man will. Nach Auffassung des Uhrenkosmos ist sie nur konsequent und absolut richtig. Niemand kann derzeit vorhersagen, wie sich die Corona-Virus-Dinge weiter entwickeln. Auch in der Schweiz hat Sars-CoV-2 mittlerweise Einzug gehalten. Wurde ja in der Zwischenzeit auch die Basler Uhrenmesse Baselworld 2020 abgesagt. Bremsen lassen sich die unerfreulichen Entwicklung also nicht mehr. Nur Eindämmen.
Nach gegenwärtigem Kenntnisstand wären viele der für die Uhrenbranche sehr wichtigen chinesischen und sonstigen fernöstlichen Besucher ohnehin nicht in die malerische Rhônestadt gereist. Immerhin sind viele Flugverbindungen derzeit ausgesetzt. Und wirksame Impfungen stehen ebenfalls noch aus. Ganz abgesehen davon hätten die dennoch aus dem Reich der Mitte,  Südkorea oder Singapur Angereisten womöglich angstbesetzte Skepsis zu spüren bekommen. Leider kommt es ja im Moment bereits zu derlei Auswüchsen. 

SIHH 2019 der Genfer Uhrensalon 2020 fällt wegen des Corina Virus aus Foto C Gisbert Brunner

2020 sollte der Genfer Uhrensalon SIHH eingängiger Watches & Wonders heißen. Nun fällt die Veranstaltung wegen des Corona-Virus aus. Aber dafür soll es Aktivitäten einiger prominenter Uhrenmarken unter dem Namen Geneva Watch Days geben. 

Logische Entscheidung

Daher musste die Genfer Messeleitung handeln. Und zwar so frühzeitig, dass die nun anstehenden Planungen noch revidiert werden konnten. Hätte sich Ende April nur ein Messebesucher mit dem Virus infiziert und womöglich dazu auch noch nachhaltigen Schaden genommen, wären zwangsläufig unüberhörbare Vorwürfe laut geworden. Vorsicht ist also die Mutter der Porzellankiste. Insofern war die Absage durch die Verantwortlichen der Fondation de la Haute Horlogerie nur folgerichtig. Wichtige Uhrenmarken des Richemont-Konzerns wie beispielsweise A. Lange & Söhne, Cartier, IWC, Jaeger-LeCoultre, Montblanc, Panerai oder Vacheron Constantin werden jedoch ihre Neuheiten mit Sicherheit im Rahmen regionaler Veranstaltungen präsentieren. Das gemeinsame Dach dafür wurde auch bereits gefunden. Es lautet Geneva Watch Days 2020. Also so ein bisschen Uhrensalon gibt es also doch, was Uhren- und Schmuckliebhaber freuen wird. 

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