Mühle feiert 2919 den 150. Geburtstag und den 25. Jahrestag der Neugründung
150 Jahre wechselvolle Geschichte – Nautische Instrumente Mühle Glashütte SA.

Eine Vater-Sohn Beziehung, die das Familienerbe „Nautische Instrumente Mühle Glashütte/SA.“ in den Mittelpunkt stellt. Vermutlich auch in der kommenden Generation.

150 Jahre wechselvolle Geschichte – Nautische Instrumente Mühle Glashütte SA.

Hans-Jürgen Mühle und Thilo Mühle mit dem neuen Jubiläumsmodell Robert Mühle

Am Anfang stehen Instrumente

Armbanduhren gab es zwar schon in jenem Jahr 1869, als Robert Mühle seinen kleinen Familienbetrieb gründete. Für ihn selbst waren sie jedoch noch kein wirkliches Thema. Vielmehr bestand der Geschäftszweck in der Entwicklung und Fertigung ausgeklügelter Präzisions-Messinstrumente für die seit 1845 im sächsischen Glashütte ansässige Uhrenindustrie.
Dieses Ziel verfolgte der Unternehmer mit größter Konsequenz. Seine drei Söhne Paul, Alfred und Max Mühle wollten indessen mehr. Also erweiterte Robert Mühle & Sohn das Produktspektrum ab 1925 beispielsweise um Auto-Borduhren, Tachometer und Drehzahlmesser. Dank hoher Kreativität und Qualität gehörte bald große Marken zu seinen Kunden. Darunter wahre Branchengrößen wie BMW Motorräder, DKW, Horch und auch Maybach.

 

Das schöne Gebäude im Müglitztal, in dem 1869 Mühle gegründet wurde

Das Gründerhaus von Mühle Glashütte in dem die Firma 1869 gegründet wurde

Ein Krieg und seine Folgen

Eine Zäsur mit unliebsamen Folgen brachte der Zweite Weltkrieg. Ein Fliegerangriff zerstörte Teile des Deutschen Uhrenmekkas Glashütte. Was dem Bombardement durch die russische Luftwaffe kurz vor Kriegsende im Jahr 1945 nicht zum Opfer fiel, wurde anschließend demontiert und deportiert. Zum Kreis der Betroffenen gehörte auch das Haus Mühle. Tragisch aber wahr – wegen der eher unfreiwilligen Herstellung von Instrumenten für die Deutsche Wehrmacht kam es zu einer Enteignung.

Doch Ingenieur Hans Mühle, der mittlerweile die Geschicke lenkte, ließ sich keineswegs entmutigen. Nach dem Motto „Jetzt erst recht!“ rief er noch im Dezember 1945 eine neue Firma ins Leben. Diese setzte die auf Erfahrung und Kompetenz basierende Messinstrumente-Tradition erfolgreich fort. Zum ursprünglichen Spektrum gesellten sich nun auch noch Druck- und Temperaturmesser. Doch auch diesem Erfolg waren Grenzen gesetzt. Nachdem Mühle hundert Jahre nach der Gründung in Glashütte quasi ein Monopol bei Messuhren und Regeltechnik besaß, erfolgte im Jahr 1972 die zwangsweise Verstaatlichung. Hans-Jürgen-Mühle, der Vater des aktuellen Firmenchefs Thilo Mühle, kann sich noch bestens erinnern: „Bis zum 16. April 1972, war ich in den Augen der Ost-Obrigkeit noch Kapitalist. Einen Tag später um sieben sah die Welt ganz anders aus. Für die Leitung unserer ehemals eigenen Firma musste ich mich ganz normal bewerben.“

Und so geschah es auch. Aus dem Unternehmer wurde ein „Betriebsdirektor der sozialistischen Wirtschaftsführung“. Völlig leer ging Mühle durch die ungewollte Aktion übrigens nicht aus. Allerdings fanden bei der Bewertung des betrieblichen Vermögens nur vollendete Produkte und Projekte angemessene Berücksichtigung. Unter den Tisch fiel hingegen alles, was sich noch im Entstehungsstadium befand und damit auch ein schon begonnener Erweiterungsbau. 1980 erfolgte die Eingliederung in den VEB Glashütter Uhrenbetriebe. Dort stieg Hans-Jürgen Mühle zum Vertriebsleiter auf. Zum Zuständigkeitsbereich gehörte unter anderem der Verkauf von Schiffschronometern mit elektronischen Quarzwerken. Von diesen Präzisionsinstrumenten, welche täglich nur eine Hundertstelsekunde von der Zeit-Norm abwichen, fertigten die GUB im Jahr 1985 immerhin rund 500 Exemplare.

Die wiederhergestellten Produktionsräume und Werkstätten von Mühle in den Fünfziger Jahren

In den Fünfziger Jahren wurde in den Werkstätten von Mühle wieder fleissig produziert

Die Wende dank der Wende

Dann kam das Jahr 1989 und mit ihm die legendäre „Wende“. Mit dem VEB GUB gelangte auch die Mühle’sche Hinterlassenschaft ins Eigentum der Treuhand. Weil eigenes Unternehmertum jedoch zur Familie gehört wie das Salz zum Ozean, startete Hans-Jürgen Mühle befreit von sozialistischen Zwängen im Jahr 1994 mit dem Unternehmen „Mühle-Glashütte GmbH Nautische Instrumente und Feinmechanik“ neu durch. Zur ersten Mannschaft gehörten insgesamt vier Personen: Der Inhaber und Chef kümmerte sich um den Verkauf, darunter – als Beitrag zur Kostendeckung –  auch Schmuck. Zum kleinen Team gehörten ferner ein Konstrukteur aus der alten Firma, eine Uhrmacherin und ein Chronometermacher.

Nicht verwundern mag an dieser Stelle, dass das ambitionierte Start-up in den ersten beiden Jahren zunächst an die einschlägige eigene Vergangenheit anknüpfte. Schon früher besaßen Nautische Gerätschaft schließlich einen hohen Stellenwert. Professionelle Marinechronometer, Schiffsuhren sowie andere Instrumente wie Baro- und Hygrometer ernährten so das kleine Team.
Ungeachtet des schwierigen Neuanfangs schickte Hans-Jürgen Mühle zwei Exemplare seiner neu entwickelten Marine-Chronometer zur Typprüfung in die Hamburger Seewarte. Er erzählt: „Jede der Prüfungen kostete uns 10.000 Mark. Und wir warteten ungefähr vier Wochen mit flauem Magen auf die Resultate.“ Die Antwort auf die Frage, warum dann gleich zwei Stück: „Wir gingen davon aus, dass es einer auf jeden Fall schafft. Aber zu unserer Freude sind beide anstandslos durchgekommen.“

Der Einsatz machte sich bezahlt, denn Mühle avancierte sukzessive zum technischen Weltmarktführer bei GPS-gesteuerten und quarzstabilisierten Uhrenanlagen samt Nebenuhren und intelligenten Schnittstellen beispielsweise für Kreuzfahrtschiffe. So ausgestattet ist die „Aida“-Flotte ebenso mit Mühle-Uhren unterwegs wie das Greenpeace-Schiff oder die „Columbus“. Gleiches gilt für die Superfast-Fähren von Italien nach Griechenland und viele mehr.
Diese jährlich etwa fünf bis sechs Uhrenanlagen bescheren Mühle zwar keine Riesenumsätze, aber bekanntlich macht Kleinvieh auch Mist.

Uhren fürs Handgelenk

In den Jahren 1995/1996 machte Mühle Glashütte erstmals mit einer Armbanduhr von sich reden. Die „Marine-Fliegeruhr 1“ erfreute sich erfreulicherweise spontanen Zuspruchs und in den folgenden Jahren entwickelten sich Zeitmesser fürs Handgelenk zur tragenden Säule. Jährlich rund 9.000 Exemplare entstehen in den traditionsgemäß etwas abseits vom Glashütter Ortskern angesiedelten Ateliers.

Als ein Aushängeschild gilt weiterhin der in Dauererprobung befindliche S.A.R. Rescue-Timer. Seine Entwicklung basiert auf neun Monate Erfahrungen und Diskussionen von Eisatzkräften der Seenotrettungskreuzer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger. Auf 56 Schiffen befinden sich diese hoch belastbaren Zeitmesser im unermüdlichen Einsatz und somit im echten Dauertest. Das Feedback der Kommandanten fließt direkt in die Entwicklung der bis 100 bar druckdichten Automatik-Armbanduhren ein.
Die sehr klassisch gestaltete „Teutonia“-Linie hingegen gibt es in ganz unterschiedlichen Ausführungen mit Handaufzug, Automatik oder Selbstaufzugs-Chronograph. Drei Viertel der Produktion fließt hierbei an deutsche Kunden. Die anderen Exemplare gehen vorwiegend in die wichtigen Exportmärkte USA, England und China.

Streit um die Glashütter Regel

Nicht unbedingt gerne denken Hans-Jürgen und Thilo Mühle ans Jahr 2005 zurück, als ein hitzig ausgetragener Rechtsstreit die Gemüter erhitzte. Nomos Glashütte hatte die Frage aufgeworfen, ob Mühle der so genannte „Glashütter-Regel“ auch bei Uhren mit Schweizer Rohwerken gerecht wird. Gemäß einschlägigem Wettbewerbsrecht dürfen ja nur Zeitmesser mit überwiegend lokalem Wertschöpfungsanteil die Herkunftsbezeichnung „Glashütte“ tragen.

Diese Auseinandersetzung setzte dem Unternehmen schwer zu. Millionenschwere Rücklagen mit Blick auf den ungewissen Ausgang eines Gerichtsverfahrens zwangen das wirtschaftliche grundsätzlich gesunde Familienunternehmen sogar am 4. Juli 2007 wegen drohender Überschuldung in die Insolvenz. An der Fortführung des Geschäftsbetriebs unter Leitung von Thilo Mühle änderte das jedoch nichts. Schließlich konnte das Unternehmen auf einen Stamm hoch motivierter Mitarbeiter, eine vielseitige Kollektion und einen treuen Kundenkreis bauen.

Bereits im März 2008 entließ der Insolvenzverwalter Mühle deshalb aus dem Verfahren. Und es begann ein Neustart mit der legitimen Herkunftsbezeichnung „Glashütte i/Sa“ auf den Zifferblättern. Generell ist die durchwegs sachliche, von bester Ablesbarkeit gekennzeichnete Gestaltung der Zifferblätter vorbildlich. Und so sich der Kreis zum Jahr 1869, als alles ganz bescheiden im abgeschiedenen Müglitztal begann.

Mühle im Zeichen der Manufaktur

Seit dem Jahr 2011 setzt Mühle mit dem ersten selbst konstruierten Handaufzugswerk MU 9411 überdies auch auf eine „eigene Manufaktur“. Die Flaggschiffe sind heute die 2014 vorgestellten Groß-Kaliber RMK 01 bis zum ganz neuen RMK 04 mit 36,6 Millimetern Durchmesser. Sie sollen an den Firmengründer Robert Mühle erinnern.

Rund 80 Prozent aller Teile dieser Eigenkonstruktionen entstehen in Glashütte und näherer Umgebung. Darunter sind auch alle Flachteile wie Grundplatine, Räderwerksplatine, Anker- und Unruhkloben oder Modulplatinen.
Darüber hinaus fertigt Mühle auch Federn, Klinken und Hebel für die Feinregulierung oder das Langloch-Gesperr. Rädersatz, Federhaus und das in Chronometerqualität ausgeführte Assortiment stammen, wie sich beim Blick auf die Werksgeometrie zeigt, vom bewährten Kaliber Eta/Unitas 6498 ab. Das jedoch erkennen in der Tat nur Eingeweihte, denn die Techniker und Handwerker bei Mühle haben ganz im Sinne der hochwertigen Glashütter Uhrmacherei gewirkt. Das zeigt sich u.a. an der Dreifünftel-Platine, drei verschraubten Gold-Chatons, dem Glashütter Langloch-Gesperr, dem separaten Kloben zur Lagerung des Ankerrads, dem gravierten Unruhkloben und eben auch der Spechthals-Feinregulierung.

Mühle Kaliber Daten

Kaliber RMK 01:

Durchmesser 36,6 Millimeter

Bauhöhe 8,35 Millimeter (bedingt durch die modulare Gangreserveanzeige)

145 Komponenten

29 Steine

Glucydur-Unruh, Nivarox-1-Flachspirale

Unruhfrequenz drei Hertz (21.600 A/h)

Gangautonomie 56 Stunden

Modulare Gangreserveindikation

 

Kaliber RMK 02:

Grundsätzlich wie Kaliber RMK 01,

keine Gangreserveanzeige,

daher Bauhöhe nur 6,85 Millimeter,

120 Komponenten

18 Steine

 

Kaliber RMK 03:

Grundsätzlich wie Kaliber RMK 01

180 Komponenten

33 Steine

Module für Gangreserveindikation bei „3“ und Zeigerdatum bei „9“

Einsteiger mit Hang zu exklusiver Mechanik kommen beim Handaufzugskaliber MU 9412 zu ihrem Recht. Das 25,6 mm große und 3,4 mm hohe Werk mit Glashütter Dreiviertelplatine entstammt ebenfalls eigener Entwicklung und Fertigung. Der Gangregler oszilliert dabei mit vier Hertz. Spätestens nach 42 Stunden muss jedoch die Zugfeder manuell über die Krone gespannt werden. Zu den Ausstattungsmerkmalen gehören ferner Zentralsekunde, Sekundenstopp und Fensterdatum mit Möglichkeit der Schnellkorrektur. Dieses schöne Uhrwerk lässt zum Beispiel durch den Sichtboden der stählernen „Teutonia III“ Armbanduhr beobachten

Das Thema Wertschöpfung

Eins wäre noch festzuhalten. Die nicht zuletzt aus Kostengründen weiterhin zugekauften Kaliber aus der Schweiz geben auch gegenwärtig keine Anlass für  jedweder Art von Wertschöpfungskritik. Hauseigene Rotoren für die Automatikwerke, die exklusive „Spechthals“-Feinregulierung für den Rückerzeiger und jede Menge Feinbearbeitung vor Ort setzten unübersehbare Zeichen. Und durch den Einbau einer Dreiviertelplatine modifiziert Mühle das Chronographenkaliber Sellita SW 500 derart stark, dass die eigene Kaliberbezeichnung MU 9408 mit Fug und Recht erfolgt.

Apropos „Spechthals“: Von dem kunstvoll geformten Stahlteil gibt es mittlerweile drei Versionen für die verschiedenen Kaliber. Im Gegensatz zum traditionsreichen Schwanenhals, welcher den Rückerzeiger in der Horizontalen spielfrei hin und her bewegt, geschieht das bei der Mühle-Konstruktion auch in der vertikalen Richtung. Warum, erklärt Thilo Mühle folgendermaßen: „Bei unserem System können sich selbst heftige Stöße nicht auf die Position des Rückerzeigers auswirken. Die Reglage bleibt in jedem Fall erhalten. Für unsere Uhren, welche teilweise härtesten Beanspruchungen standhalten müssen, ist das ein unverzichtbarer Aspekt.“

Nach den existenzbedrohenden Erfahrungen hat Thilo Mühle die Fertigungstiefe konsequent gesteigert. Mit Hilfe von drei modernen Kern Fertigungs– und Bearbeitungszentren, welche bis auf den Tausendstelmillimeter genau arbeiten können, entstehen die Platinen, Brücken und Kloben der eigenen Kaliber unmittelbar vor Ort. Gleiches gilt für die Schwungmassen. Die Produktion kleiner Stahl-Rohteile per Funkenerosion vergibt Mühle hingegen im Lohnauftrag. Überschaubare Quantitäten würden hier in keinem Verhältnis zum Preis eigener Maschinen stehen, Weil die Herstellung beispielsweise des „Spechthals“-Rohlings an anderer Stelle in Glashütte erfolgt, bleibt der Wertschöpfungsfaktor jedoch auch so gewahrt

Dies und das

Nicht nehmen lässt sich Thilo Mühle indes die akribische Kontrolle zugekaufter Komponenten auf Maßhaltigkeit und Qualität. Erst danach geht es an die Feinbearbeitung, also u.a. das Polieren, Anbringen von Schliffen oder Bläuen der Schrauben.
Die Montage der ganzen Uhr, welche bekanntlich immer mehr wert ist als die Summe seinerihrer Teile, erfolgt in Werkstätten, welche Mühle vor wenigen Jahren völlig neu gestaltet hat. In diesem Zusammenhang haben sich Thilo Mühle und sein Team für die Regulierung der mechanischen Kaliber klare Normen auferlegt: sechs Lagen und ausschließlich Vorgehen bis zu acht Sekunden täglich. Die offizielle Chronometernorm gibt zwar höchstens plus sechs Sekunden innerhalb 24 Stunden vor, lässt aber auch minus vier Sekunden zu. Demnach beträgt das Delta insgesamt zehn Sekunden während sich Mühle auf maximal acht Sekunden beschränkt.

Insgesamt stehen bei Mühle in Glashütte derzeit 62 Menschen auf der Gehaltsliste. Dazu gehören natürlich auch Auszubildende.Auch ein Neubau ist derzeit im Entstehen. Ende 2019 soll er bezugsfertig sein und es eilt. „Wir platzen aus allen Nähten.“ betont Hans-Jürgen Mühle beim Rundgang. „Und unser Grundstück ist leider sehr klein.“ Aber durch geschickte Integration des neuen Gebäudetrakts ist es doch gelungen, reichlich Raum beispielsweise für den von großer Akribie und Leidenschaft geprägten Nachverkaufskundendienst zu schaffen.

Limitiertes zum Jubiläum

Natürlich gibt es zum Doppeljubiläum des Jahres 2019, sprich 150 Jahre nach der Gründung und 25 nach dem Neubeginn unter Leitung von Hans-Jürgen Mühle auch Adäquates zum Bemessen der kostbaren Zeit.
Das jeweils 42 Millimeter große Armbanduhren-Trio mit dem Manufaktur-Handaufzugskaliber RMK 04 erinnert an Robert Mühle. Neben den Stunden, Minuten, Sekunden, Datum und Gangreserve lassen sich vom Zifferblatt auch die Lichtphasen des Modes ablesen. Dazu gibt es im Feld der kleinen Sekunde einen Zifferblattausschnitt. Wer genauer hinschaut, wird dessen ungewöhnliche Form erkennen. Sie resultiert aus der Tatsache, dass sich in diesem Fall nicht der kunstvoll gestaltete Mond im Kreis bewegt, sondern zwei kreisrunde Mondschatten-Scheiben, welche den Sternenhimmel abbilden. Das neu entwickelte Modul mit einer Genauigkeit von einem Tag Abweichung in 122 Jahren, besteht dabei aus 22 Bauteilen.

Vorderseitig gesellt es sich zu den gleichfalls modular ausgeführten Baugruppen für die Gangreserveanzeige, lanciert 2014, und das 2016 vorgestellte Zeigerdatum. Zusammengerechnet besteht das 8,35 Millimeter hoch bauende Manufakturkaliber RMK 04 dabei aus 202 Komponenten. Wie gehabt oszilliert die Unruh gleichmäßig bei drei Hertz. Nach manuellem Vollaufzug stehen 56 Stunden Gangautonomie zur Verfügung. Mit von der Partie ein Unruhstopp zum sekundengenauen Einstellen der Uhrzeit, Drücker-Schnellkorrektur für Datum und Mondphasen. Die Qual der Wahl besteht nur beim 42 Millimeter großen, bis zehn bar wasserdichten Gehäuse.
Erhältlich sind hier 25 Exemplare in Platin mit blauem Zifferblatt (25.000 Euro), ebenso viele in Rotgold (18.500 Euro) und 100 Stück in Edelstahl mit blauen Zeigern zu 8.500 Euro. Macht zusammen 150. Der Sichtboden ist natürlich Ehrensache, ebenso ein aufwändig gestaltetes Etui

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