Patek-Philippe-Boutique in Hamburg (2/2)
Im Paradies für Luxusuhren

In bester Lage Am Wall in Hamburg gibt es ein neues Eldorado für Uhrenliebhaber. In der Patek-Philippe-Boutique von Juwelier Wempe breitet sich zwischen edlem Rosenholz und Marmor ein erstaunliches Produktportfolio aus, das der Uhrenfan bei italienischem Kaffee und Champagner bestaunen kann. Bernhard Stoll leitet bei Wempe das Uhren-Business – und öffnet für seinen guten Bekannten, den Uhrenfachmann und –journalist Gisbert L. Brunner, die Pforten der Boutique. Ein exklusiver Einblick ins Eldorado der Uhren.

Im Paradies für Luxusuhren

Jede Patek Philippe ist ein Meisterstück. In der Hamburger Boutique sind auch besonders seltene Expemplare zu finden.

Hallo Bernhard, kannst du uns bitte ein paar Hintergrund-Informationen zur Genese dieser Patek Philippe Boutique in Hamburg geben?

Bernhard Stoll: Patek Philippe ist einer der ältesten Uhrenpartner von Juwelier Wempe – und einer der erfolgreichsten. So gesehen war es nur eine Frage der Zeit, bis wir in Hamburg, unserem Stammsitz, den richtigen Standort für eine Boutique finden.

Aus unseren regulären Uhren- und Schmuckboutiquen haben wir Patek Philippe komplett ausgelagert und führen die Uhrenmarke nun exklusiv in diesem Geschäft. Ab sofort gibt es in Hamburg nur noch zwei Verkaufspunkte für Patek Philippe. Den zweiten unterhält ein Mitbewerber.

Mit welchen Gefühlen ist die Geschäftsleitung von Wempe an dieses Projekt herangegangen? Skeptisch  oder eher zuversichtlich?

Bernhard Stoll: Zuversicht gehört zwingend zu meinem Job. Trotzdem hatten wir schon ein wenig Sorge, weil Hamburg im Vergleich zu München oder Frankfurt nicht ganz so viel internationalen Tourismus hat. Aber schon nach vier Wochen sehen wir, wie gut die Boutique sowohl von Einheimischen als auch von Touristen angenommen wurde.

Würdest du sagen, dass die Eröffnung dieser Boutique das Verhältnis zwischen dem Familienunternehmen Wempe und den Familienunternehmen Patek Philippe verstärkt hat?

Bernhard Stoll: Mit Sicherheit. Hier in Hamburg findest du die einzige deutsche Boutique, welche ausschließlich Patek Philippe führt. Alle anderen Boutiquen dieser Marke sind irgendwie an bestehende Geschäfte angeschlossen. Die Form, die wir in Hamburg gefunden haben, ist Ausdruck der engen Kooperation zwischen beiden Häusern.

Entscheidet die Boutique selbständig über ihren Uhrennachschub oder läuft das über die Zentrale in der Hamburger Steinstraße?

Bernhard Stoll: Wie haben bei Wempe einen Zentraleinkauf, aber die Boutique wird dabei natürlich besonders berücksichtigt. Aber die Versorgung klappt bestens und Patek Philippe selbst trägt erheblich dazu bei, dass es der Boutique nicht an guter Ware mangelt.

Wir sind die einzige deutsche Boutique, welche ausschließlich Patek Philippe führt.

Bernhard Stoll

Juwelier Wempe

In der Boutique habe ich eine sehr gefragte Minutenrepetition mit ewigem Kalender entdeckt. Könnte das Münchner Geschäft an der Maximilianstraße diese Uhr abrufen, wenn es einen Kunden dafür hat?

Bernhard Stoll: Das geht bei den exklusiven Stücken aus der Boutique leider nicht. So etwas wäre nur in seltenen Ausnahmefällen, vielleicht bei einer der Damenuhren, möglich.

Wie schnell muss man sein, um ein besonderes Stück in dieser Boutique zu ergattern?

Bernhard Stoll: Bei den besonderen Stücken hier in der Boutique darf man nicht lange zögern, denn sonst gehören sie schlichtweg einem anderen. Zum Beispiel hat unser erster Kunde uns schon am Tag vor der Eröffnung auf das Stück angesprochen, das er unbedingt haben wollte.

Um die Innenarchitektur und Ausstattung der Boutique sich Patek Philippe wegen der Corporate Identity aller Wahrscheinlichkeit nach selbst gekümmert.

Bernhard Stoll: Du sagst es. Patek hat einschlägig erfahrene Teams und Schweizer Ladenbauer, die alles perfekt erledigen.

Wie zufrieden bist du mit dem bisherigen Erfolg der Boutique?

Bernhard Stoll: Ich hätte nie gedacht, dass die Hamburger Patek Philippe aus dem Stand heraus derart regen Zuspruch erfährt. Neulich hatte ich den Deutschland-Geschäftsführer von Patek Philippe Yannick Michot am Telefon, der ebenfalls sehr zufrieden war. Das stimmt mich zuversichtlich für die Zukunft. Schließlich hat die offizielle Eröffnung noch nicht einmal stattgefunden.

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