Taucheruhr von TAG Heuer

TAG Heuer Aquaracer Professional 200 – nimmt’s sportlich

TAG Heuer baut seine Phalanx an Taucheruhren weiter aus und lanciert unterhalb der Aquaracer Professional 300 eine gleichermaßen sportliche, wasserdichte und doch alltagstaugliche Reihe an Modellen. Das ist über die TAG Heuer Aquaracer 200 und die unterschiedlichen Modelle zu wissen.

von | 28.01.2022

Taucheruhren wie die TAG Heuer Aquaracer Professional 200 stehen in der Gunst der Käufer weit oben – und damit im Fokus der großen Uhrenmarken. Auch TAG Heuer setzt stark auf dieses Segment und hat zu Beginn des Jahres 2021 mit der 43 mm großen, bis 300 Meter wasserdichten Aquaracer Professional 300 ein Modell aufgelegt, dass den Freunden des Tauchsports eine ausgewachsene Taucheruhr mit professionellen Taucheigenschaften liefert. Also abgesehen von der Tatsache, dass die meisten Taucher heutzutage einen Tauchcomputer nutzen und die Uhr am Handgelenkt eine reine Vorsichtsmaßnahme für den Ausfall des Tauchcomputers darstellt.

Aber zurück zu den TAG Heuer Taucheruhren. Durch die notwendigermaßen robuste Ausführung der Aquaracer 300 fehlte im Portfolio ein Uhrenmodell, dass den, nennen wir ihn mal Wassersportler abdeckt. Also ein sportlicher Uhrenträger, der die Uhr am Arm über und unter Wasser tragen möchte und der erwartet, dass diese alle Aktivitäten klaglos mitmacht. Gleichwohl wollen solch aktive Uhrenträger nicht unbedingt ein Modell von hohem Gewicht oder massiver Größe, dass sich schier zum Auftrainieren des Oberarms eignet. Vielmehr sollte es eine sportliche alltagstaugliche Uhr sein, die auch im zivilen Businessumfeld eine bella figura abgibt.

Für diese Lifestyle-affinen Taucher und Sportler hat TAG Heuer die Aquaracer Professional 200 überarbeitet und im Jahr 2022 in einer breiten Anzahl von Modellvariationen lanciert. Dabei wurden wichtige, markante Gestaltungsmerkmale der Uhr beibehalten, gleichzeitig wurde das Modell über eine Vielzahl von kleinen up-dates und Verbesserungen ins Hier und Jetzt gebracht. Insbesondere die breite Auswahl an Zifferblattvariationen, Bandvarianten und unterschiedlichen Werken soll schließlich eine sportlich-wasserfeste Option für ein breites Publikum sein. ​

Zifferblattausschnitt der Aquaracer Professional 200

Das strukturierte Zifferblatt hebt sich von den rautenförmigen Indexen stark ab.

TAG Heuer Aquaracer Professional 200

Die unmittelbar am stärksten auffallenden Gestaltungsmerkmale der TAG Heuer Aquaracer Professional 200 von 2022 sind zunächst das 40 mm große und mit 11 mm Bauhöhe angenehm schlanke, gebürstete Edelstahlgehäuse. Seine 12 gleichseitigen Kanten sind leicht abgeschrägt. Damit spielt das Modell mit den Anfängen des Taucheruhrenmodells von 1995.
Die Schwertzeiger und das Datum bei 6 Uhr in Verbindung mit der lamellenförmig strukturierten Zifferblattoberfläche sorgen für eine attraktive Optik, für die gute Ablesbarkeit im Wasser oder an Land sorgt wiederum die Ausstattung mit Leuchtmasse in den rautenförmigen Indexen. Ohne Leuchtmasse hingegen sind die eingravierten Zahlen auf der einseitig drehbaren Lünette. Diese geriffelte Lünette ist anders als beim Modell 300 aus Stahl und nicht aus Keramik.

Auf dem massiven Gehäuseboden trägt die Aquaracer 200 eine stilisierte Kompassrose. Damit unterscheidet sich das 200er Modell ebenfalls von der professionelleren Aquaracer Professional 300, die auf ihrem Boden einen stilisierten Taucherhelm zeigt. Wobei – dank des Stahlbodens und der verschraubten erreicht die Uhr eine gute Wasserdichtigkeit von bis zu 200 Meter und Tauchgänge von 20 bis 30 Meter sind kein Problem.

TAG Heuer Aquaracer Professional 200 seitliche Ansicht

Die seitliche Ansicht der TAG Heuer Aquaracer Professional 200 zeigt die flachere Bauweise

TAG Heuer Aquaracer Professional 200

Lifestyle für sie und ihn in 40 mm oder 30 mm Größen

Die Aquaracer trägt so sehr die Handschrift von TAG Heuer wie die TAG Heuer Carrera oder die Monaco.

Frédérique Arnault

CEO , TAG Heuer

Es handelt sich jedoch um eine sehr breit einsetzbare Uhr, die letztendlich auch an Land für Zuverlässigkeit und eine gehörige Portion Chic sorgen soll. Hierfür ist eine Vielzahl von Zifferblattvarianten zuständig. Diese bieten weiße, silbrige oder schwarze Zifferblätter und die Zeiger variieren ebenfalls. Ganz im Trend liegen nicht zuletzt die Varianten mit fumé-farbigem Zifferblatt sowie die dreigliedrigen Armbänder. Überdies sind die insgesamt 11 Modelle nicht nur großen Handgelenken vorbehalten, sondern es gibt auch 30 mm Varianten, die für zartere Handgelenke jeglichen Geschlechts und jeglicher Selbstfindungform vorgesehen sind.

Stilisierte Windrose auf dem Gehäuseboden der TAG Heuer Aquaracer 200

Beitragsbild Beschreibung Lorem Ipsum

Wie groß die Rücksichtnahme der TAG Heuer Manager auf die unterschiedlichen Kundenwünsche sind ist daran zu erkennen, dass es auch ganz unterschiedliche Uhrwerke sind, mit denen die TAG Heuer Aquaracer Professional 200 Modelle ausgestattet werden. Es gibt Modelle mit Quarz-Uhrwerk, und Modelle mit dem Calibre 5, welches auf dem von vielen Uhrenmarken geschätzten Kaliber Sellita SW200-1 basiert.
Dieses 4 Hz-Werk vertraut dabei dem sportlichen Alltag des Trägers, denn mit bis zu 38 Stunden Gangreserve wäre bei wenig Bewegung ein häufiges Nachstellen der Uhr notwendig. Aber wem dies zu stressig ist, der kann sich ja jederzeit für eines der Quarzwerke entscheiden.
Die Preise der verschiedenen Herrenmodelle liegen zwischen 1.950 Euro und 2.600 Euro. Damenmodelle mit reichlich Diamantbesatz kommen gar auf bis zu 4.450 Euro.

Geschichte der TAG Heuer Aquaracer und Heuer Referenz 844

Die erste echte Taucheruhr von Heuer war das Modell Heuer 844. Sie wurde von Jack Heuer im Jahr 1979 lancierte, war ein großer Erfolg – und kam im richtigen Moment. Denn obwohl Heuer mit seinen Werbeträgern Mario Andretti und Jochen Rindt prominente Unterstützer hatte, setzten die aufkommenden Quarzuhren Heuer enorm zu.
Der Erfolg ließ sich auf zwei Faktoren zurückzuführen. Zum einen profitierte die Heuer 844 vom Trend zu soliden, hochwertigen wie preiswerten Taucheruhren. Zum anderen bot die Heuer 844 ein markantes, gefälliges Design.

Ein Problem für Jack Heuer war jedoch der Umstand, dass der Hersteller noch keine Erfahrung mit dem Bau von Taucheruhren hatte und die Herstellung der Uhren an den französischen Hersteller Georges Monnin vergeben hatte – was übrigens dazu führt, dass die ersten Uhren heute von vielen Sammlern als Heuer Monnin 844 bezeichnet werden. Als der weitere Erfolg der Heur 844 Taucheruhr absehbar war sah Heuer schließlich den Zeitpunkt gegeben, die Herstellung der Uhren wieder in die Schweiz zu verlagern.

Die ersten Heuer 844 Modelle

Die ersten beiden Varianten der in Frankreich hergestellten 844 tragen den französischen Schriftzug „200 metres professionel“. Allerdings war dies das französische Wort „professionel“ an Stelle des englischen Ausdrucks „professional“. Typisch für diese Modelle ist auch die rote 24-Stunden-Anzeige. Die späteren Schweizer Varianten führen die Bezeichnung „200 Meter Professional“ und „Swiss Made“. Diese Modelle haben jedoch keine roten 24-Stunden-Markierungen auf dem Zifferblatt.

Im Jahr 1995 erfolgt dann die Modell Aktualisierung und die TAG Heuer Aquaracer Professionel erhielt ihr typische, auch bei der neuen Aquaracer Professional 200 beibehaltene Lünette von 12 gleichen Seitenlängen

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Kommentare zu diesem Beitrag

1 Kommentar

  1. Uhrenkosmos Favicon

    guten morgen! aus dem beitrag ergeben sich für mich ein paar fragen – vielleicht auch, weil ich kein uhren-nerd bin. 1: wo erfahre ich ‚etwas‘ mehr zum ungewöhnlichen (zweischaligen?) boden der uhr? 2: auch in anderen beiträgen zum thema ist von verschiedenen werken die rede, aber so, dass man als leser glauben kann, es gäbe mehr als genau ein automatik- und ein quarzwerk. wieviele sind es also? 3: warum hat der hersteller auf die ausstattung mit der supertollen gleitschließe verzichtet? 4: wie kommt man bei TAGHeuer darauf, für die 200er variante in quarz so unverschämt viel geld zu verlangen und die automatik-variante immer noch mit einer so unverschämt kurzen gangreserve auszurüsten? mein aktueller eindruck ist: das beste an der neuen serie ist das modell ohne datumsanzeige und der generelle verzicht auf die fragwürdige lupe. und zum schluss noch: sind 30 mm statt 36 mm bei diesem uhrentyp eine kluge entscheidung? aber wahrscheinlich wären drei größen (30, 35, 40 mm) unwirtschaftlich. ich wünsche ihnen einen angenehmen tag und würde mich über eine antwort auf diese mail sehr freuen.

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  1. guten morgen! aus dem beitrag ergeben sich für mich ein paar fragen – vielleicht auch, weil ich kein uhren-nerd bin. 1: wo erfahre ich ‚etwas‘ mehr zum ungewöhnlichen (zweischaligen?) boden der uhr? 2: auch in anderen beiträgen zum thema ist von verschiedenen werken die rede, aber so, dass man als leser glauben kann, es gäbe mehr als genau ein automatik- und ein quarzwerk. wieviele sind es also? 3: warum hat der hersteller auf die ausstattung mit der supertollen gleitschließe verzichtet? 4: wie kommt man bei TAGHeuer darauf, für die 200er variante in quarz so unverschämt viel geld zu verlangen und die automatik-variante immer noch mit einer so unverschämt kurzen gangreserve auszurüsten? mein aktueller eindruck ist: das beste an der neuen serie ist das modell ohne datumsanzeige und der generelle verzicht auf die fragwürdige lupe. und zum schluss noch: sind 30 mm statt 36 mm bei diesem uhrentyp eine kluge entscheidung? aber wahrscheinlich wären drei größen (30, 35, 40 mm) unwirtschaftlich. ich wünsche ihnen einen angenehmen tag und würde mich über eine antwort auf diese mail sehr freuen.

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