Nomos Limited Edition

Nomos Autobahn Director’s Cut: Bauhaus meets 70th

Wie macht man aus einer erfolgreichen Uhr eine noch erfolgreichere? Nun, in gleicher Weise wie bei erfolgreichen Filmen. Man nimmt das Original, gibt was dazu, verändert aber auch nicht zuviel. Mit Stil und einer Prise Ironie macht das auch Nomos mit den drei Modellen der Limited Edition Nomos Autobahn Director's Cut. Schauen Sie selbst.

Autobahn

​Ob die Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen nun kommt oder nicht. Das wird der Nomos Autobahn Director’s Cut Edition egal sein. Ihr Reiz liegt nicht im Rausch der Geschwindigkeit, als vielmehr in ihrem bunten dynamischen Design. Womit sie wieder einiges gemein haben mit den staugeplagten Luxus-Boliden auf deutschen Autobahnen. Denn diese glänzen nicht selten mit dynamischen Karrosserien, schleichen dann aber im Schneckentempo durch den schleppenden Berufsverkehrs. Da bieten doch die Nomos Modelle uneingeschränkt freie Fahrt für’s Handgelenk.

 
Widmen wir uns lieber der Gestaltung der drei neuen Modelle und der amüsant-ironischen Benennung „Director’s Cut“, die der Nomos Designer Werner Aisslinger der Nomos Autobahn Kollektion angedeihen hat lassen.
Designer Werner Aisslinger hat die Nomos Autobahn gestaltet

Der Designer Werner Aisslinger mit Uhr und fahrbarem Untersatz

Nomos Autobahn Director's Cut am Handgelenk

Geben auch zum klassischen Outfit eine gute Figur ab: Die Nomos Modelle der Autobahn Director's Cut

Nomos Autobahn Director’s Cut

An der grundsätzlichen Gestaltung der erfolgreichen Nomos Autobahn neomatik wurde dankenswerterweise wenig verändert. Das schlichte  41 mm Stahlgehäuse baut nur 10,5 mm hoch und beschränkt sich auf unauffällige Bandanstöße. In seiner Form sind auch der Gehäuserand und die Lünette reduziert und lassen das gewölbte Zifferblatt größer erscheinen. Selbst die Krone zum Aufziehen und Einstellen der Uhr ist recht schmal gehalten, um den designorientierten Gesamteindruck der Uhr nicht zu stören.

Obwohl der Ausdruck Bauhaus-Design doch allerortens gebraucht, um nicht zu sagen überstrapaziert wird, wirken die Uhren mit ihrem tachoartigen Zifferblatt, der kleinen Sekunde bei der 6 wie der fortlaufenden Datumsanzeige unten wie bestes Industriedesign. Womit man beim klassischen Problem eines Director’s Cut wären. Wie macht man Gutes besser?

 
Nomos Autobahn Neomatik

Das "normale" Autobahn Neomatik Modell von Nomos

Form und Funktion

Also da wäre zunächst die Option der Funktion. Allerdings ist man mit dem Nomos Kaliber DUW 6101, das aus 188 Komponenten gebaut wird, bestens versorgt. Das auf dem Kaliber 3001 basierende Automatikwerk mit wahlweisem Handaufzug und eigenem Schwing- und Hemmungssystem arbeitet perfekt und ist ohne jegliche Anpassung in den Modellen zu verbauen. Überdies bietet das bei 3 Hertz arbeitende Uhrwerk mit 42 Stunden Gangautonomie mit seinen 100 Meter Wasserdichtigkeit des Stahlgehäuses mit Saphirglasboden bestens ausgestattet. Entsprechend war dies eher keine Option.
Bliebe also für die Nomos Autobahn Directors’s Cut Modelle nur die Findung einer neuen Form übrig und schon war man bei den drei Farbvarianten der Nomos Edition: Grau mit Schwarz, Orange mit Weiß und Gelb mit Blau. Dabei erhielt jede Variante die Kennzeichnung einere Autobahn. Es gibt also die orange-weiße A3, die blau-gelbe A7 und die schwarz-graue A9. Wie bei den anderen Modellen haben die Stunden- und Minutenzeiger jeweils eine andere Farbe. Doch damit nicht genug.
Nomos DUW 6101

Das Kaliber Nomos DUW 6101 mit Dreiviertelplatine und Nomos-eigenen Hemmung

Seitliche Ansicht des superflachen DUW 6101

Superflach und auf die Nomos Autobahn neomatic abgestimmt: Seitliche Ansicht des DUW 6101

Saphirglasboden DUW 6106 Nomos

Der Blick durch den Saphirglasboden auf das Kaliber 6106 Autobahn Director's Cut Edition

Need for speed

Farbe allein macht aber noch keinen perfekten Director’s Cut. Es war klar, hier musste noch ein stilistisches Ausrufezeichen her und das Design-Team von Nomos war durchaus kreativ. Entsprechend erhalten die auf jeweils 175 Exemplare limitierten Nomos Autobahn Director’s Cut ein Metall-Armband im besten Auto-Style der 70-er Jahre. Womit wohl endgültig der Ausdruck Director’s Cut zu rechtfertigen ist.
Der Zeit angepasst ist natürlich der Preis der Uhren. Jedes der 3 Modelle ist zum Preis von 3.800 Euro erhätlich.

Racing Style des Armbands der Nomos Autobahn Limited Edition

Racing Style mit dem gelochten Armband der Nomos Autobahn Limited Edition

Detailansicht der Autobahn Director's Cut

Die Detailansicht der neuen Farbvariante der Nomos Autobahn Director's Cut Neomatik

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