Interview mit dem Cohiba Manager Javier Terrez
Javier Terrez und wie die Zigarre zu Zenith kam

Die weltbeste Habanos-Marke und eine weltberühmte Uhrenmanufaktur feiern den 50. Geburtstag von Cohiba mit einer limitierten Edition des legendären Chronographen El Primero. Was beide verbindet? Leidenschaft und eine Vision.

Javier Terrez und wie die Zigarre zu Zenith kam

Zum Geburtstag von Cohiba gibt es ein besonderes Geschenk: Den Chronographen El Primero von Zenith

Die Uhrenmarke Zenith und Cohiba, den Hersteller feinster Zigarren, verbindet eine gute Partnerschaft. Wie kam es zur Zusammenarbeit zwischen Habanos und Zenith? Immerhin ist es ja die erste Uhrenmarke, mit der Sie kooperieren.

JT: Die Idee zur Kooperation kam von Jean-Claude Biver, der mich per eMail kontaktierte. Dadurch traten wir in eine rege  Mail-Korrespondenz, welche darin mündete, dass mir Jean-Claude Biver die Namen Zenith und Aldo Magada nannte.

Wie ging es weiter?

JT: Am 9. September 2015 trafen wir uns dann in Spanien zu einem Dinner.

… und die Chemie stimmte.

JT: Ja. Wir stellten fest, dass wir als anerkannte Luxusmarken gemeinsame Werte und Leidenschaften teilen. Und damit ging das Projekt an den Start.

Verantwortet von wem?

JT: Von Aldo und mir. Wir haben richtig angeschoben. Jean-Claude Biver hingegen hat sich herausgezogen.

Alleine konnten Sie das aber nicht machen, oder?

JT: Nein, definitiv nicht. Wir haben Teams auf beiden Seiten gebildet, die in den vergangenen Monaten sehr hart gearbeitet daran haben, dass das Projekt zeitgerecht in Kuba über die Bühne gehen kann.

Wie lange hat es denn bis zur Unterzeichnung des Vertrags gedauert?

JT: Ende 2015 war alles in trockenen Tüchern. Das ging verhältnismäßig schnell, denn unsere Big Bosse haben schnell erkannt, worum es geht, dass es sich um eine win-win-Situation handelt.

Der Vertragspartner von Zenith ist Habanos?

JT: Genau, denn Habanos ist Eigentümer von Cohiba.

Wie lange läuft der Vertrag?

JT: Das ist vertraulich. Aber abhängig von den Resultaten der Kooperation denken wir natürlich über eine Verlängerung nach.

Reden wir über die Zenith Cohiba Uhren. Hatten Sie einen Einfluss auf das Design?

JT: Aber klar doch. Zenith schlug das Modell vor. Dann haben wir über beispielsweise die Farben und Platzierung unseres Cohiba Logos nachgedacht. Es lief alles sehr harmonisch ab.

Für ein nächstes Projekt wird alles in gleicher Weise ablaufen?

JT: Aber sicher. Wir sind Zigarren-Experten. Zenith besitzt die Uhren-Expertise. Beides führen wir zusammen.

Welche Vorteile ergeben sich für Cohiba durch die Kooperation mit einer Uhrenmarke.

JT: Wir kooperieren grundsätzlich nur mit Spitzenmarken. Zenith ist eine sehr exklusive Marke. Mit ihr erreichen wir ein sehr spezielles Publikum. Die Exklusivität beider Marken zusammen bewirkt den intendierten Schub.

Haben Sie eine persönliche Beziehung zu Uhren und Luxusuhren im Besonderen?

JT: Nein, nicht wirklich. Ich besitze diese Armbanduhr. Das war ein Geschenk meiner Frau. Ich liebe sie und deshalb trage ich sie immer.

Zwischen dem Rollen einer Zigarre und der Assemblage einer mechanischen Uhr gibt es in meinen enge Bezüge. Beiden ist kunstfertige Handarbeit.

Sehen Sie das auch so?

JT: Auf jeden Fall. In jeden Fall verlangt die Herstellung nach viel Knowhow, Fingerfertigkeit und Leidenschaft. Da gibt es wirklich sehr enge Drähte zwischen beidem.

Waren Sie schon einmal in Le Locle bei Zenith, um die Entstehung einer Uhr zu beobachten?

JT: Ehrlich gesagt nein. Ich bin natürlich eingeladen, aber ich hatte bis jetzt noch keine Gelegenheit, in den Jura zu reisen. Ich sollte eines Tages aber unbedingt dort gewesen sein.

Vielleicht ändern Sie dann Ihre Meinung über mechanische Luxusuhren. Zenith ist sehr speziell, hat eine lange Tradition und fertigt nur mechanische Uhren.

JT: Sie haben mich noch einmal überzeugt, dass ich Zenith bald einen Besuch abstatten sollte.

Könnten Sie unseren Leserinnen und Lesern bitte kurz erläutern, wie es zur Zusammenarbeit zwischen Habanos und Zenith kam? Immerhin ist es ja die erste Uhrenmarke, mit der Sie kooperieren.

JT: Die Idee zur Kooperation kam von Jean-Claude Biver, der mich per eMail kontaktierte. Dadurch traten wir in eine rege eMail-Korrespondenz, welche darin mündete, dass mir Jean-Claude Biver die Namen Zenith und Aldo Magada nannte.

Wie ging es weiter?

JT: Am 9. September 2015 trafen wir uns dann in Spanien zu einem Dinner.

… und die Chemie stimmte.

JT: Ja. Wir stellten fest, dass wir als anerkannte Luxusmarken Werte und Leidenschaften teilen. Und damit ging das Projekt an den Start.

Verantwortet von wem?

JT: Von Aldo und mir. Wir haben richtig angeschoben. Jean-Claude Biver hingegen hat sich herausgezogen.

Alleine konnten Sie das aber nicht machen, oder?

JT: Nein, definitiv nicht. Wir haben Teams auf beiden Seiten gebildet, die in den vergangenen Monaten sehr hart gearbeitet daran haben, dass das Projekt zeitgerecht in Kuba über die Bühne gehen kann.

Wie lange hat es denn bis zur Unterzeichnung des Vertrags gedauert?

JT: Ende 2015 war alles in trockenen Tüchern. Das ging verhältnismäßig schnell, denn unsere Big Bosses haben schnell erkannt, worum es geht, dass es sich um eine win-win-Situation handelt.

Der Vertragspartner von Zenith ist Habanos?

JT: Genau, denn Habanos ist Eigentümer von Cohiba.

Wie lange läuft der Vertrag?

JT: Das ist vertraulich. Aber abhängig von den Resultaten der Kooperation denken wir natürlich über eine Verlängerung nach.

Reden wir über die Zenith Cohiba Uhren. Hatten Sie einen Einfluss auf das Design?

JT: Aber klar doch. Zenith schlug das Modell vor. Dann haben wir über beispielsweise die Farben und Platzierung unseres Cohiba Logos nachgedacht. As lief alles sehr harmonisch ab.

Für ein nächstes Projekt wird alles in gleicher Weise ablaufen?

JT: Aber sicher. Wir sind Zigarren-Experten. Zenith besitzt die Uhren-Expertise. Beides führen wir zusammen.

Welche Vorteile ergeben sich für Cohiba durch die Kooperation mit einer Uhrenmarke.

JT: Wir kooperieren grundsätzlich nur mit Spitzenmarken. Zenith ist eine sehr exklusive Marke. Mit ihr erreichen wir ein sehr spezielles Publikum. Die Exklusivität beider Marken zusammen bewirkt den intendierten Schub.

Haben Sie eine persönliche Beziehung zu Uhren und Luxusuhren im Besonderen?

JT: Nein, nicht wirklich. Ich besitze diese Armbanduhr. Das war ein Geschenk meiner Frau. Ich liebe sie und deshalb trage ich sie immer.

Zwischen dem Rollen einer Zigarre und der Assemblage einer mechanischen Uhr gibt es in meinen enge Bezüge. Beiden ist kunstfertige Handarbeit.

Sehen Sie das auch so?

JT: Auf jeden Fall. In jeden Fall verlangt die Herstellung nach viel Knowhow, Fingerfertigkeit und Leidenschaft. Da gibt es wirklich sehr enge Drähte zwischen beidem.

Waren Sie schon einmal in Le Locle bei Zenith, um die Entstehung einer Uhr zu beobachten?

JT: Ehrlich gesagt nein. Ich bin natürlich eingeladen, aber ich hatte bis jetzt noch keine Gelegenheit, in den Jura zu reisen. Ich sollte eines Tages aber unbedingt dort gewesen sein.

Vielleicht ändern Sie dann Ihre Meinung über mechanische Luxusuhren. Zenith ist sehr speziell, hat eine lange Tradition und fertigt nur mechanische Uhren.

JT: Sie haben mich noch einmal überzeugt, dass ich Zenith bald einen Besuch abstatten sollte.

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