Breitling Duograph Monopusher
Der Breitling Duograph macht aus zwei eins

Sportlichkeit und funktionelle Zeitmessung gehören bei Breitling zur DNA der Marke. Der Breitling Duograph bietet dank Monostopper ausgezeichnete Stoppeigenschaften, der Look hingegen wirkt klassisch-sportlich. Warum diese Kombi überzeugt…

Der Breitling Duograph macht aus zwei eins

Der Breitling Duograph Chronograph ist sportlicher als es das klassische Aussehen scheinen mag - dank Monopusher und Venus Kaliber ist das Messen von Zeiten und Zwischenzeiten problemlos möglich

Chronographen wie der Breitling Duograph sind gleichermaßen funktionale wie vielseitige Uhren. Seit mehr als 150 Jahren ist ihre hohe Bedeutung in der Uhrmacherei unumstritten. Das wusste auch Léon Breitling, der im Jahr 1884 den ersten Breitling Chronograph selbstbewusst mit seiner Signatur versah.

Im frühen 20. Jahrhundert offerierte er auch Breitling Rattrapante-Taschenuhren. Der Schleppzeiger lässt sich nämlich unabhängig vom Chronographenzeiger anhalten und nach dem Ablesen wieder mit ihm synchronisieren. Auf diese Weise ist das Erfassen von Zwischenzeiten oder das simultane Stoppen zweier Begebenheiten mit gleichem Beginn ohne weiteres möglich.

Als Enkel Willy Breitling 1932 in dritter Generation das Ruder ergriff, ging es mit den chronographischen Innovationen Schlag auf Schlag. Ein Patent von 1934 bezog sich auf Armbandchronographen mit zwei separaten Drückern, einer für Start und Stopp der andere zum Nullstellen. Im Gegensatz zu anderen renommierten Fabrikanten, die Valjoux-Rohwerke verbauten, kaufte Willy Breitling ab den 1930-er Jahren hauptsächlich beim Rohwerkehersteller Venus ein. Möglicher Weise war er deshalb einer der ersten, die in den Genuss des 1944 vorgestellten Venus Kalibers 179 mit 31,6 mm Durchmesser und 7,2 mm Bauhöhe kamen. Kein Wunder, dass man während der Basler Uhrenmesse besagten Jahres das brandneue Modell Breitling Duograph bewundern konnte.

Breilting Duograph 

Wie der Name bereits verheißt, handelte es sich bei dem Breitling Chronographen um einen Doppelzeiger-Chronographen, der sich mit einem Lederband am Handgelenk befestigen ließ. Mit Hilfe dieses Kalibers waren allem Anschein nach erstmals relativ große Stückzahlen möglich. Relativ deshalb, weil originäre Armbanduhren dieses Typs immer teuer und deshalb auch selten waren. Die Rattrapante Addition. also die eines simpel wirkenden Schleppzeiger-Mechanismus verteuerte den einfachen Chronographen nämlich um etwa 50%.

Die wichtigste Besonderheit des klassisch runden Breitling Duograph bestand im patentierten einteiligen Kronendrücker für den Rattrapante. Er ersetzte zweiteilige Konstruktionen, bestehend aus Krone und integriertem Drücker. Nicht alltäglich war schließlich auch der 45-Minuten-Totalisator. Breitling produzierte den  Breitling Duograph zwei Jahrzehnte lang in verschiedenen Ausführungen.Erst im Jahr 1962 beendete Venus schließlich das Schleppzeiger-Engagement durch das Ende der Belieferung mit Rohwerken.

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