IWC Chronograph mit Stopper in Krone

IWC Portofino Monopusher: Purist von mediterraner Leichtigkeit

Schnörkellos, elegant und mit schlanker Linie, so präsentiert sich die klassische Portofino-Zeitmesser-Reihe aus dem Schweizer Uhrenhaus IWC seit über drei Jahrzehnten. Ohne den Charakter der Schlichtheit aufzugeben, überrascht auch die Neuen die Fans mit technischen Raffinessen und Features. Das nennen wir Unterstatement at its best!

Sie lieben zeitlose Eleganz? Portofino liefert!

Aufgeräumt, mit dezentem Luxus gepaart mit einem Hauch von mediterraner Lässigkeit. Die Erfolgsgeschichte des IWC Portofino Monopusher begann bereits 1984 mit der Referenz 5251. Im überaus schlichten, sachlich runden und deshalb irgendwie an eine Taschenuhr erinnernden Gehäuse, tickte das rund 38 Millimeter große Handaufzugskaliber 9521. Seine Genese verknüpft sich dann tatsächlich auch mit den an einer Kette getragenen Zeitmessern der Schaffhauser Manufaktur IWC. Der Unterschied zum Basiskaliber 952 äußerte sich jedoch in einer Mondphasenanzeige. Mit einem Durchmesser von 46 mm trat die neue „Portofino“, deren Name folglich an das Mittelmeeridyll der italienischen Region Ligurien erinnerte, indes prominent aber keineswegs aufdringlich in Erscheinung. Die nachfolgend anhaltende Beliebtheit der Uhrenfamilie zeigt ebenfalls, dass große, dezent-elegant gestaltete Armbanduhren durchaus immer Konjunktur besitzen. Sie trotzen vielmehr dem Zeitgeist, wie sich gerade während der „Watches & Wonders“ 2015 zeigte.

Optimiertes Goldstück – wer würde da nicht schwach werden?

In Hongkong präsentierten sich dann 2013 die Portofino-Referenzen 515103 (Weißgold) und 515104 (Rotgold) nach einem durchaus ausgiebigen Optimierungsprozess der asiatischen Öffentlichkeit. Bei ihnen erfolgt jedoch die Steuerung des Schaltrad-Chronographen nur noch über einen in die Aufzugs- und Zeigerstellkrone integrierten Drücker. Die Manufaktur-Mechanik, welche ihren Energienachschub durch Drehen besagter Krone erhält, gestattet deshalb das Stoppen von Zeitintervallen bis hin zu 60 Minuten. Konkret handelt es sich hierbei um das komplett selbst entwickelte und auch gefertigte Handaufzugskaliber 59360. Welches mit acht Tagen Gangautonomie, vier Hertz Unruhfrequenz, Sekundenstopp, sowie Datums- und Gangreserveanzeige aufwartet. Dieses Uhrwerk mit rückwärtig montiertem Chronographen-Schaltwerk ist überdies ein Derivat der bewährten Kaliberfamilie 59000. Das von den IWC-Uhrmachern selbstverständlich sorgfältig veredelte Uhrwerk umfängt ein 45 mm großes Gehäuse, natürlich mit Sichtboden. Dessen Wasserdichte reicht übrigens bis drei bar Druck.

Der Glasboden gibt den Blick auf die feine Veredelung des Werkes frei

Der Glasboden gibt den Blick auf die feine Veredelung des Werkes frei

Übersicht Portofino Monopusher

  • Kaliber 59360 (Manufaktur)
  • Handaufzug
  • Gangautonomie acht Tage oder entsprechend 192 Stunden
  • Unruh mit variablem Trägheitsmoment, Regulierschrauben auf Unruhreif
  • frei schwingende Breguetspirale
  • Unruhfrequenz vier Hertz oder entsprechend 28.800 Halbschwingungen/Stunde
  • Unruhstopp
  • Chronograph mit Schaltradsteuerung
  • 60-Minuten-Zähler bei „12“
  • Permanentsekunde bei der „6“
  • Gangreserveanzeige
  • Fensterdatum

Gehäuse

  • Durchmesser 45 mm
  • Höhe 13 mm
  • Saphirglas bombiert, beidseitig entspiegelt
  • Saphirglas-Sichtboden
  • wasserdicht 3 bar
  • erhältlich in Weiß- oder Rotgold

Preise:

  • 27.200 Euro Weißgold
  • 26.200 Euro Rotgold

Auch wenn Grau keine wirklich Farbe ist - die Eleganz des Modells besticht

Auch wenn Grau keine wirklich Farbe ist - die Eleganz des Modells besticht

Haben Sie Feedback zu unserem Artikel? Hinterlassen Sie gerne einen Kommentar.

Noch mehr über luxuriöse Uhren

Doxa Uhren und die Geschichte der Uhrenmarke Doxa seit 1889

Liebhabern historischer Armbanduhren sind Doxa Uhren natürlich ein Begriff. Bis 1889 reicht die Geschichte dieser Schweizer Uhrenmarke zurück. Ihre Biographie enthält viele sammelnswerte Zeitmesser. In drei Teilen schildert der Uhrenkosmos den bewegten Lebenslauf des Unternehmens.

Doxa Geschichte 1 C Uhrenkosmos

Tudor Geschichte: Die Tudor Chronographen und das Heritage Design

Ab 1989 gehörten überfrachtete Zifferblätter bei den Tudor-Chronographen vorübergehend der Vergangenheit an. Das frühe 21. Jahrhundert hingegen war von einer gestalterischen Beliebigkeit. Mit dem Thema Heritage besann sich Tudor jedoch erfolgreich der guten alten Zeiten.

Die drei Tudorchronographen

Die Venus von La Chaux de Fonds mit Vollkalender und Mondphase

Der Vintage Chronograph Venus der 50er Jahre glänzt mit Mondphase und Vollkalendarium. Die Uhr von Les Fils de Paul Schwarz-Etienne besticht durch ihre wohlklingende Namensgebung und feine technische Komplikationen. Uhr wie Marke haben eine spannenden Geschichte.

Die aufgesetzten Stundenindexe bestehen aus 18karätigem Gold

Cartier: Luxus-Uhren mit Ecken und Kanten

Er war ein Vorreiter der Armbanduhr mit Formgehäuse – Louis Cartier. Während Taschenuhren bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts ausschließlich rund waren, entwarf der Designer Luxus-Uhren fürs Handgelenk in neuen geometrischen Formen. Seine Entwürfe haben bis heute Bestand und lassen sich in Modellen wie Cartier Santos, Tank, Tonneau bestaunen. Auch die Linie Cartier Drive baut darauf auf.

Cartier Uhren mit Formgehäuse in Kissen- und Tonneauform

Kommentare zu diesem Beitrag

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.