Hublot Classic Fusion Arturo Fuente Edition

Hublot Classic Fusion Arturo Fuente: 3 Sondermodelle

Was haben Zigarren und Uhren gemeinsam? Offenbar eine ganze Menge. Zum 20. Geburtstag der Zigarrenmanufaktur Arturo Fuente kreiert Hublot drei charismatische Armbanduhren. Eine Kooperation mit Zündstoff – im wahrsten Sinne des Wortes.

Auf den ersten Blick haben die Uhren von Hublot und die Zigarren von Arturo Fuente Zigarren mit Uhren wenig gemein. Die einen überdauern eine kleine Ewigkeit, die anderen sind nach dreißig Minuten verschwunden.  Umso erstaunlicher die Partnerschaft der beiden Premiummarken. Wer allerdings einen Blick hinter die Kulissen der Zigarrenfertigung wirft, stößt schnell auf Ähnlichkeiten: Ebenso wie man Uhren aus verschiedenen Komponenten zusammensetzt, werden auch feine Zigarren aus unterschiedlichen Blättern gerollt. Mindestens vier Sorten werden pro Zigarre kombiniert. Und: Beim Herstellungsprozess hat Handarbeit einen hohen Stellenwert. Vielleicht ist es also gar nicht so verwunderlich, dass sich Hublot mit der Dominikanischen Zigarrenmanufaktur Arturo Fuente zusammengetan hat. Das Ergebnis: Die Hublot Classic Fusion Fuente 20th Anniversary Special Edition.

Pionier der High-End-Zigarren

Bei ihren Kooperationen ist für Jean-Claude Biver und seinen Nachfolger Ricardo Guadalupe eine Mischung aus Charisma und Philanthropie ausschlaggebend. Die Hublot-Chefs wollen anlässlich ihres Erfolgs etwas zurückgeben. So denkt und handelt auch Carlos Fuente Junior, der es gerne hat, wenn man ihn Carlito nennt.

Er hat Arturo Fuente zu einem Globalplayer in Sachen Fine Smoke entwickelt. Jedes Jahr verlassen rund dreißig Millionen Zigarren aller Preisklassen die Produktionsstätten des Hauses, vom preisgünstigen Massenprodukt bis hin zur absoluten High-End-Zigarre. Auch die Banderolen und die Holzkisten für die Marken-Zigarren werden selbst entworfen und hergestellt. Etwa 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verdienen so ihr täglich Brot.

Viel Präzision und Handarbeit: Bei genauerem Hinsehen, scheinen Luxusuhren und High-Class-Zigarren gewisse Ähnlichkeiten zu haben.

Einsatz für den guten Zweck

Im Zentrum einer weitläufigen Tabakplantage zwischen Santiago und Santo Domingo liegt das malerische Hazienda Fuente. Die Plantage, auf der heute etwa 600 Menschen arbeiten, entstand in der Dominikanischen Republik sozusagen aus dem Nichts. Carlito Fuente und seinem Pioniergeist ist es zu verdanken, dass hier inzwischen auch Tabak für allerfeinste Deckblätter gedeiht. Zuvor mussten die edlen Sorten in die Dominikanische Republik importiert werden.

Von Schulen und angemessener ärztlicher Betreuung – den Säulen für wirtschaftliche Blüte – war in dieser Gegend noch keine Rede, als Fuente begann, seine ambitionierten Pläne in die Tat umzusetzen. Also rief Fuente die „Cigar Family Charitable Foundation“ ins Leben. Das aktuellste Projekt: ein neuer Kindergarten.

Teure Zigarre trifft Luxusuhr

Nun feiert Opus X, das Zigarren-Flaggschiff von Arturo Fuente, seinen 20. Geburtstag. We will never rush the hands of time“, lautet das Motto der Zigarrenmanufaktur.  Auch bei Hublot herrscht diese Maxime. Aus diesem Anlass entwickelte Hublot eine passende Armbanduhr, von der es drei Serien mit jeweils zwanzig Exemplaren gibt. Vom Verkaufserlös spendet Hublot einen Teil für das neue Projekt der Stiftung.

Die limitierte Hublot Classic Fusion Fuente 20th Anniversary Special Edition präsentiert sich mit Schalen aus rotem „King Gold“ oder gebürstetem Titan. Die Laser-Gehäusegravuren zeigen in dem Buchstaben X verschlungene Tabakblätter. Dazu gibt es eine ungravierte Keramik-Version. Das X der Zigarren-Banderole schmückt auch das blaue Zifferblatt. Am Boden der Uhr findet sich eine exklusive Illustration der Familie Fuente mit der Inschrift Château de la Fuente, Fuente Fuente Opus X 20 Years sowie die Seriennummer der Edition des Modells. Jede der 45 Millimeter großen Automatik-Armbanduhren ist in ein Etui eingebettet, das der Kunde – wie kann es bei dieser Kooperation anders sein – als Humidor nutzen kann.

 

Preise der Classic Fusion Fuente 20th Anniversary Special Edition: 

  • Keramik: 13.400 Euro
  • Titan: 14.400 Euro
  • King Gold: 30.000 Euro

Haben Sie Feedback zu unserem Artikel? Hinterlassen Sie gerne einen Kommentar.

Noch mehr über luxuriöse Uhren

Doxa Uhren und die Geschichte der Uhrenmarke Doxa seit 1889

Liebhabern historischer Armbanduhren sind Doxa Uhren natürlich ein Begriff. Bis 1889 reicht die Geschichte dieser Schweizer Uhrenmarke zurück. Ihre Biographie enthält viele sammelnswerte Zeitmesser. In drei Teilen schildert der Uhrenkosmos den bewegten Lebenslauf des Unternehmens.

Doxa Geschichte 1 C Uhrenkosmos

Tudor Geschichte: Die Tudor Chronographen und das Heritage Design

Ab 1989 gehörten überfrachtete Zifferblätter bei den Tudor-Chronographen vorübergehend der Vergangenheit an. Das frühe 21. Jahrhundert hingegen war von einer gestalterischen Beliebigkeit. Mit dem Thema Heritage besann sich Tudor jedoch erfolgreich der guten alten Zeiten.

Die drei Tudorchronographen

Die Venus von La Chaux de Fonds mit Vollkalender und Mondphase

Der Vintage Chronograph Venus der 50er Jahre glänzt mit Mondphase und Vollkalendarium. Die Uhr von Les Fils de Paul Schwarz-Etienne besticht durch ihre wohlklingende Namensgebung und feine technische Komplikationen. Uhr wie Marke haben eine spannenden Geschichte.

Die aufgesetzten Stundenindexe bestehen aus 18karätigem Gold

Cartier: Luxus-Uhren mit Ecken und Kanten

Er war ein Vorreiter der Armbanduhr mit Formgehäuse – Louis Cartier. Während Taschenuhren bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts ausschließlich rund waren, entwarf der Designer Luxus-Uhren fürs Handgelenk in neuen geometrischen Formen. Seine Entwürfe haben bis heute Bestand und lassen sich in Modellen wie Cartier Santos, Tank, Tonneau bestaunen. Auch die Linie Cartier Drive baut darauf auf.

Cartier Uhren mit Formgehäuse in Kissen- und Tonneauform

Kommentare zu diesem Beitrag

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.