Luxusstahluhren

Stahl-Barone: Jaeger-LeCoultre Memovox Polaris, Parmigiani Fleurier Tonda 1950 und Vacheron Constantin FiftySix

Die 3 klassischen Zeitmesser Jaeger-LeCoultre Memovox Polaris, Parmigiani Fleurier Tonda 1950 und Vacheron Constantin FiftySix aus markantem Stahl sind und bleiben wundervoll. Drei Gründe, warum Sie noch in diesem Jahr Ihrer Sammelleidenschaft für hochqualitative Uhren aus Stahl nachgehen sollten.

Immer schön flach halten

Im ersten Moment entsteht bei der Nennung dieser der 3 Marken zunächst Ehrfurcht: Jaeger-LeCoultre Memovox Polaris, Parmigiani Fleurier Tonda 1950 und Vacheron Constantin FiftySix sind drei Manufakturen, die für die hohe Kunst des Kaliberbaus und der Finissierung stehen. Gleichwohl bieten diese Schweizer Luxusmarken mit ihren 3 Stahluhren Einstiegsmodelle, die absolut alltagstauglich sind und für jede Gelegenheit passend.

Parmigiani Fleurier Tonda 1950

Bei der 40 Millimeter großen Tonda 1950 aus dem Hause Parmigiani Fleurier erinnern die markanten Bandanstöße an das im Namen verewigte Jahr. Darüber hinaus versorgt ein Mikrorotor das Automatikkaliber PF702 mit frischer Energie. Wegen seiner geringen Bauhöhe von nur 2,6 Millimetern kann man den 30 mm großen, mit drei Hertz tickenden Mikrokosmos durchaus als kompliziert bezeichnen. Ganz nach dem Motto: Je flacher, desto geringer die Toleranzen.
Für ein Exemplar des Uhrwerks mit 48 Stunden Gangautonomie braucht es dementsprechend 146 Komponenten. Am Handgelenk trägt die bis drei bar wasserdichte Stahluhr mit Sichtboden insgesamt 8,2 Millimeter auf.

Die automatische Parmigiani Fleurier Tonda 1950 in Stahl

Jaeger-LeCoultre Memovox Polaris

Jaeger-LeCoultre hingegen bejaht die Frage, ob man im Smartphone-Zeitalter noch einen Armbandwecker braucht, in Gestalt der für 12.800 Euro erhältlichen Memovox Polaris. Die „Stimme der Erinnerung“ gibt es seit 1951. 1965 und 1968 brachten neue „Polaris“-Modelle, deren Produktion jedoch 1970 endete. Danach fertigt die Manufaktur 1.000 Uhren zum 50. Geburtstag.
Geändert am markanten Design dieses Jaeger-LeCoultre Klassikers mit insgesamt drei Kronen hat sie jedoch nichts: oben zum Einstellen der Weckfunktion, in der Mitte zum Bedienen der innen liegenden Drehlünette sowie unten zum Richten der Zeiger. Die Wasserdichte des 42 mm Stahlgehäuses reicht bis 20 bar Druck. Beim 7,45 mm hohen Automatikkaliber 956 bewirkt des Weiteren eine Tonfeder angenehme Klangfülle.

Jaeger-LeCoultre Memovox Polaris

Eine neuaufgelegte Jaeger-LeCoultre Uhr Memovox Polaris. Der Anlass des 50. Jubiläums der Uhr ist auf dem Stahlboden eingraviert

Den Stahlbohlden der Polaris Memovox ziert ein Taucherhelm

Vacheron Constantin FiftySix

Weniger als 12.000 Euro muss berappen, wer sich fortan eine echte Vacheron Constantin im Retrolook ans Handgelenk schnallen möchte. Der scharf kalkulierte Preis ist unter anderem bedingt durch den Verzicht auf das Genfer Siegel. Das stählerne Einsteigermodell der 40 mm großen FiftySix kommt mit dem Automatikkaliber 1326. Durchbrochener Kugellagerrotor aus 22-karätigem Gold, Selbstaufzug vom Typ „Magic Lever“, zwei seriell geschaltete Federhäuser, 48 Stunden Gangautonomie, Sekundenstopp, Fensterdatum, 26,2 mm Durchmesserund 4,3 mm Bauhöhesind dem mit vier Hertz tickenden, nach hauseigenen Standards modifizierten und feinbearbeiteten Mikrokosmos zu Eigen. Als Basis dient das Kaliber 1904 der Konzern-Schwester Cartier.

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