Omega Speedmaster Luxus-Edition

Omega Speedmaster Kaliber 321 Canopus: Weißgold und Onyx

Omegas startet das Jahr 2022 mit einer aufwendigen Luxusversion der allerersten Speedmaster Referenz 2915-1 aus dem Jahr 1957. Dafür kleidet die Bieler Manufaktur seine Omega Speedmaster Kaliber 321 Edition in edles Canopus Weißgold. Aber auch die sonstigen Komponenten und Werkstoffe sind vom Feinsten. So sieht diese neue knapp 80.000 Euro teure Speedmaster aus.

von | 05.01.2022

Mit der neuen Omega Speedmaster Kaliber 321 in Canopus Gold unterstreicht die Marke Omega die Bedeutung der Speedmaster in ihrem Produktportfolio. Also nicht dergestalt, dass man sich für diese neue Speedmaster nun bedeutende Innovationen vorgenommen hätte. Warum auch. Die Uhr ist ein absoluter Uhrenklassiker und von ihrem Imagewert das wichtigste Modell. Stattdessen hat die Mannschaft um den Omega CEO Raynald Aeschlimann nach allem Ausschau gehalten, was schön, gut und teuer ist.

Entsprechend hat die Uhr die gleichen Ausmaße von 38.6mm Durchmesser und 14mm Höhe wie das Original der Omega Referenz 2915. Auch das Werk ist das vor 3 Jahren wiedereinführte historische Calibre 321. Allerdings, frei nach dem Motto „pimp my watch“, liefert Omega die Speedmaster Calibre 321 mit einer aufwendigen, hauseigenen widerstandsfähigen Canopus Weißgoldlegierung und einem wunderschönen, schwarzglänzend poliertem Onyx-Zifferblatt mit Keramik Tachymeterskala aus.

Omega Speedmaster Kaliber 321

Kochrezepte beginnen meist mit den Worten: Man nehme – vor dieser Frage stand wohl auch die Bieler Uhrenmanufaktur. Gleichzeitig galt es den Umstand zu berücksichtigen, dass innerhalb des Premiumsegments der Luxus- und Ultraluxusbereich besonders gut funktioniert. Entsprechend entschied man sich für das aufwendige Kaliber 321 und packte es in ein Speedmaster-Gehäuse in der Größe der historischen Omega Referenz 2915. Um sich dabei nicht künstlich im Design einzuengen, bzw. um eine große Anzahl weiterer künftiger Editionen zu ermöglichen, wurde deshalb das Design des Zifferblatts modern und aktuell gehalten.

Besonders ins Auge sticht dabei das Zifferblatt. Dieses wird aus dem Achat-Edelstein Onyx geschnitten und so lange poliert, bis es einen schimmernden schwarzen Glanz aufweist. Die Indizes und Zeiger des Zifferblatts sind wie bei einem der Hauptwettbewerber von Omega bereits üblich aus massivem Weißgold. In der Kombination mit dem Canopus-Gold des Gehäuses und des Armbands wirkt die Speedmaster in der Tat so wesentlich luxuriöser als die technisch vergleichbaren Modelle.

Calibre 321

Uhrenliebhaber alter Modelle kennen sicher noch das Omega „Arbeitstier“ Kaliber 861. Dieses Uhrwerk mit Säulenrad und horizontalere Kupplung war einst die Basis des Kalibers 321, das durch die Speedmaster zu Weltruhm kam.  Allerdings war es recht aufwendig, empfindlicher und auch in der Herstellung teurer als das Kaliber 861. Entsprechend wurden ab Ende der 60er Jahre die Speedmastermodelle mit dem Kaliber 861 ausgeliefert.

Im Jahr 2019 kam es dann bei Omega zu einer Wiederaufstehung der Caliber 321. Dabei wurde die Grundkonstruktion des Ur-Kalibers mit Handaufzug mit seinen Brücken, Platinen und Zahnrädern beibehalten. Dank moderner Fertigung sind die modernen 321-Werke sogar noch präziser und feiner gebaut. Dabei wird der Aufbau des Kalibers wie der Uhr von einem einzigen Uhrmacher vorgenommen. Er prüft unter anderem auch die angegebene Gangautonomie von 55 Stunden.

Mythos Speedmaster

Uhrenliebhaber werden an diesem besonderen Speedmaster Modell sicher ihre Freude haben. Etwas verhaltener dürften allenfalls die Reaktionen auf den von Omega aufgerufenen Preis für diese Luxus-Edition der Speedmaster Calibre 321 ausfallen. Während die Stahlveriante mit dem „historischen“ Werk bei 13.800 Euro liegt und auch die Platin-Veriante der Speedmaster 321 mit Onyx-Zifferblatt und Mond-Meteorit Totalisatoren zum Preis von 58.200 Euro angeboten wird, liegt der Omega Speedmaster Kaliber 321 Canopus Preis bei stattlichen 80.000 Euro.
Omega muss jedoch sicher nicht in eine Onyx-schwarze Zukunft blicken. Dafür ist die weltweite Speedmaster-Manie zu groß und sind viele Bankkonton zu gut gefüllt.

Omega Speedmaster Moonwatch

Und wer die Geschichte der Omega Moonwatch kurz nachlesen möchte, bzw. sich über die zwei weiteren Uhrenklassiker von Panerai und Junghans interessiert, wird hier fündig.

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