Nomos Glashütte

Nomos Metro 38: Täglich Hand anlegen

Die Nomos Metro 38 ist nicht nur einen Uhrenklassiker im Angebot der Uhrenmanufaktur aus Glashütte. Auch das Werk hat sich systematisch zum Manufaktur-Kaliber entwickelt. So hat sich die feine Technik Schritt für Schritt weiterentwickelt.

von | 28.06.2021

Das Kaliber ∝ (Alpha), welches den schlichten aber doch beeindruckenden Uhrendesign-Klassiker Metro 38 mit tickendem Leben erfüllt, blickt im Haus Nomos auf eine 12-jährige, von kontinuierlicher Evolution geprägte Geschichte zurück. Diese betrifft sowohl die Namensgebung wie auch das äußere Erscheinungsbild. Am Anfang, man schrieb das Jahre 1992, als Nomos Glashütte mit seiner puristischen Tangente für einiges Aufsehen sorgte, hieß das 23,4 mm große und 2,5 mm flache Handaufzugswerk Peseus 7001. Als Hersteller zeichnete Eta verantwortlich.

Seit Aufnahme der Produktion im Jahre 1971 waren damals bereits mehr als 2,2 Millionen Exemplare entstanden. Obwohl dieses Faktum den mit drei Hertz tickenden Mikrokosmos gewissermaßen adelt, mochte sich Nomos auf Dauer nicht mit der eidgenössischen Standardware zufrieden geben. Aus diesem Anspruch entwickelte sich eine Philosophie.

Der Aufstieg zur vollwertigen Manufaktur

Die erste aufgewertete Version namens 1T stach unter anderem durch matt vergoldete Platine, Brücken und Kloben, zum Teil gebläute Schrauben, Sonnenschliff auf Sperr- und Kronrad sowie ein Triovis-Feinregulierung ins Auge. Eine spezielle Zugfeder gewährleistete 43 Stunden Gangautonomie. Die aus 99 Bauteilen assemblierten Version 1TS hatte überdies einen Unruhstopp. Das Jahr 2004 stand im Zeichen des Werks 1TS Super 30, welches neben einer individuellen Nummer erstmals den griechischen Buchstaben ∝ auf der von Nomos selbstgefertigten Platine trug.

Ab dem Folgejahr 2005 glänzte Nomos durch die eigenständige Fertigung des gesamten Gestells inklusive der signifikanten Glashütter Dreiviertel-Platine. Das seitdem erhältliche ∝ Alpha machte Nomos Glashütte endgültig zu einer Uhrenmanufaktur, die den Namen in jeder Hinsicht verdient. Genau dieses Uhrwerk, dessen eidgenössisches Schwingsystem eine Stunde durch 21.600 Halbschwingungen definiert, findet sich in der stählernen Metro 38 mit 38,5 mm Durchmesser.
Diese bezahlbare Glashütter Uhrmacherkunst zeigt sich überdies durch den Saphirglasboden des bis drei bar wasserdichten Gehäusebodens.

Haben Sie Feedback zu unserem Artikel? Hinterlassen Sie gerne einen Kommentar.

Noch mehr über luxuriöse Uhren

Die TAG Heuer Aquaracer Professional 200 nimmt’s sportlich

TAG Heuer baut seine Phalanx an Taucheruhren weiter aus und lanciert unterhalb der Aquaracer Professional 300 eine gleichermaßen sportliche, wasserdichte und doch alltagstaugliche Reihe an Modellen. Das ist über die TAG Heuer Aquaracer 200 und die unterschiedlichen Modelle zu wissen.

TAG Heuer Aquaracer Professional 200

Audemars Piguet Royal Oak 16202ST: Eine 39 mm Royal Oak Jumbo zum Jubiläum

Wer eine klassische Audemars Piguet Royal Oak besitzt kann sich glücklich schätzen. Mit Fug und Recht gilt diese Armbanduhr mit unverwechselbarem Bullaugen-Design als Ikone. 2022 feiert sie ihr 50. Jubiläum. Ein wunderbare Anlass, um mit der Audemars Piguet Royal Oak 16202ST-OO-1240ST-01 eine neue Version des legendären 39 Millimeter Royal Oak Jumbo zu präsentieren

Audemars Piguet Royal Oak

3 x Hublot Big Bang Integral Time Only: Keramik, Titan und Gelbgold

Seit den Anfängen gibt es bei den Hublot Big Bang Chronographenstopper, seit 2020 gibt es die Big Bang Integral mit integriertem Gliederband. Die Hublot Big Bang Integral Time Only Version Uhrenlinie verzichtet nun auf die Chronographenfunktion und setzt auf ein flaches Automatikwerk für Stunde, Minute, Sekunde und Datum. Verfügbar sind die 3 Modelle in Keramik, Titan oder Gelbgold.

Hublot-Big-Bang-Time-Only-C-Uhrenkosmos.jpg

Zenith Defy Skyline und Zenith Defy Revival A3642

Die Uhrenlinie Defy gehört zu Zenith wie das Salz zum Ozean. 2022 widmet sich die Manufaktur dieser Uhrenlinie in mehrfacher Hinsicht. Die Zenith Defy Revival A3642 erinnert an ein markantes Modell von 1969. Die Gegenwart und Zukunft leben in Gestalt der neu gestalteten Zenith Defy Skyline. Der Uhrenkosmos richtet seinen Blick auf beide Armbanduhren. Sie kosten 6.800 bzw. 8.300 Euro.

Zenith Defy A3642 Revival and Zenith Defy Skyline C Uhrenkosmos

6 attraktive IWC Chronographen der Portugieser und Pilot’s Watch

Chronographen gehören zu den beliebtesten Komplikationen bei Uhren. Einer der ausnehmend erfolgreichen Chronographen-Anbietern ist die Uhrenmanufaktur IWC aus Schaffhausen. Wir haben 6 interessante und schöne IWC Chronographen ausgesucht und einen kurzen Blick auf deren Design und Technik geworfen.

IWC Chronographen

Kommentare zu diesem Beitrag

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.