Neue Bronze Gold Legierung

Omega Seamaster 300 Bronze Gold: Ein echtes Glanzstück

Nicht genug, dass in diesem Jahr wohl endlich der neue James Bond Film „No time to die“ ausgestrahlt wird und damit die Seamaster Kollektion besondere Aufmerksamkeit genießt. Nein, für Tauchsportler mit dem Wunsch nach etwas besonderem hat die Swatch Gruppe ein neues Modell, die Omega Seamaster 300 Bronze Gold lanciert. Das gilt es über das "Korinthische Gold" aus Biel zu wissen.

von | 30.03.2021

Omega Seamaster Modelle

Natürlich ist die Omega Seamaster Reihe ein fester und wichtiger Bestandteil des Omega Taucheruhren-Angebots. Bemerkenswert und wirklich markant machen die Omega Seamaster 300 Bronze Gold mehrere Kriterien. Zum einen ist das das neue, patentierte Gehäusematerial aus Bronze-Gold. Zum anderen wurde diese Seamaster mit dem höherwertigen Omega Co-Axial Master Chronometer Kaliber 8912 ausgestattet. Zusätzlich fällt optisch der gelungene Vintage-Look sowiedas dünnere, gewölbte Saphirglas auf. Hierfür haben die Entwickler von Omega mit einigen Design-Details früherer Seamaster Modelle gespielt und eine sehr gefällige Interpretation gefunden.

Um die Innovation des Gehäusematerials zu verstehen, gilt es einen kurzen Blick auf die Legierung Bronze zu werfen. Bronze-Legierungen haben eine lange Tradition und das Material wird gerne im maritimen Umfeld verwendet, widersteht es Meerwasser weitgehend unbeschadet. Wobei diese Erkenntnis nicht neu ist, denn Bronzelegierungen wurde bereits in der Antike für Statuen, Gefäße oder Werkzeug verwendet.
Wurde dem Werkstoff noch Gold oder Silber hinzugegeben, im Altertum nannte man es mitunter das Korinthische Erz oder Korinthisches Gold, so erhöhte sich seine farbige Wirkung wie die Widerstandskraft gegen eine etwaige Oxidation. Allerdings muss man wissen, dass im Altertum der Experimentierfreude kaum Grenzen gesetzt waren – historische Münzen können hiervon beredte Kunde tun, aber das ist ein anderes Thema.

Omega Seamaster 300 Bronze Gold

Die Uhrenmanufaktur Omega ging es bei der Entwicklung der patentierten Seamaster 300 Bronze Gold Legierung weniger um einen etwaigen Experimentierdrang. Vielmehr galt es, dem Nachteil der klassischen Bronze-Legierungen in Form einer vorschnellen Bronze-Patina oder gar einer Grünspan-Entwicklung Einhalt zu bieten und den Tragekomfort der Uhren zu erhöhen.
Hierfür wurde die Bronzelegierung mit 37,5 % 9-karätigem Gold sowie Palladium und Silber angereichert. Dadurch entstand ein sehr warmes wie widerstandsfähiges Gold, dessen Farbigkeit zwischen einem 18K Mondschein Gold und einem 18K Sedna Gold liegt. Passenderweise wurde bei der Omega Seamaster 300 Bronzegold auch der Ring der Lünette aus brauner Keramik gefertigt.

Gleichgeblieben ist allerdings die Ausstattung der Lünette wie der Zeiger und Indexe mit SuperLuminova-Leuchtmasse. Dadurch wird eine hervorragende Ablesbarkeit der Uhr im Dunkeln erreicht. Weniger der Ablesbarkeit denn dem guten Aussehen der Uhr ist die Gestaltung des Zifferblattes geschuldet. Omega verwendet hierfür eine gängige Bronze-Legierung (CuSn8), die einem besonderen Alterungsprozess unterworfen wird, damit Zifferblatt und Gehäuse wie die Lünette farblich miteinander harmonieren.

Co-Axial Master Chronometer

Doch damit nicht genug. Omega hat dieses besondere 41 mm große Taucheruhrenmodell mit seiner Wasserdichtigkeit von bis zu 300 Metern mit dem anspruchsvollen und aufwendigen Kaliber Omega Co-Axial Master Chronometer Kaliber 8912 ausgestattet. Es erfüllt die Omega Master-Chronometer-Vorgaben und zeichnet sich durch eine hohe Ganggenauigkeit, geringe magnetische Empfindlichkeit sowie seine Robustheit aus. Die Gangreserve beträgt absolut ausreichende 60 Stunden. Diese Faktoren ermöglichen es Omega auch, diese Omega Seamaster 300 mit einer 5-Jahresgarantie auszustatten.
Technikfreunde können das Werk durch einen entspiegelten Saphirglasboden eingehend betrachten. Länger sinnieren wird der eine oder andere womöglich beim Preis dieser Uhr. Die Omega Seamaster 300 Bronze Gold kostet 11.300 Euro.

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