Datumsanzeige

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Die Datumsanzeige auf einer Armbanduhr ist auf zwei Arten möglich: analog durch einen Zeiger oder digital durch eine mit Ziffern bedruckte Scheibe.

Zeiger und Ring drehen sich innerhalb von 31 Tagen einmal um ihre Achse. Jeden Tag gegen Mitternacht werden sie über das Zeigerwerk um eine Position weitergeschaltet.

Datumsanzeige

Das Datum auf einer Uhr kann entweder analog oder wie hier digital angezeigt werden.

Analoge Datumsanzeige per Zeiger

Armbanduhren mit Datumsanzeige durch Zeiger gibt es seit etwa 1915. Die Zahlen von 1 bis 31 sind dafür auf das Zifferblatt gedruckt – die Spitze des Zeigers weist jeweils auf das aktuelle Datum.

Digitale Anzeige im Datumsfenster

Seit Mitte der 30er Jahre wurde die analoge Datumsanzeige auf der Uhr sukzessive von der Armbanduhr mit digitaler Datumsanzeige abgelöst. Auf der Vorderseite der Uhr befindet sich dafür ein Ring mit aufgedruckten Ziffern. Durch einen Ausschnitt im Zifferblatt, ein kleines Datumsfenster also, erscheint das entsprechende Tagesdatum. Praktisch: Wenn Ziffern und Fenster nicht gerade mikroskopisch klein sind, lässt sich das Datum schnell und einfach ablesen. Oft wird zusätzlich auch eine Lupe ins Glas eingeschliffen.

Weitere Datumsanzeigen auf der Armbanduhr

Digitale Datumsanzeigen müssen nicht zwangsläufig auf einen Ring gedruckt sein. Es gibt auch solche, die dafür auf zwei Scheiben, zwei konzentrisch angeordnete Ringe oder eine Scheibe und ein Kreuz zurückgreifen. Eine(r) davon indiziert die Zehner, die oder der andere die Einer. Erreicht die Einer-Indikation die Ziffer neun, wird die Zehner-Anzeige jeweils um eine Position fortgeschaltet. Die sogenannten Großdatumsanzeigen lassen sich wesentlich besser ablesen als die normalen Indikationen mit kleinem Fenster.

Nachjustieren erforderlich

Fast alle hochwertigen Armbanduhren besitzen eine Datumsanzeige.  Doch auch bei Luxusuhren muss der Besitzer von Zeit zu Zeit Hand anlegen.

Alle normalen Datumsanzeigen in mechanischen Uhren müssen in Monaten mit weniger als 31 Tagen von Hand korrigiert werden. Das geschieht über einen Drücker im Gehäuserand, über Krone und Zeigerwerk (Schnellschaltung durch Hin- und Her-Bewegen der Zeiger zwischen etwa 22 und 24 Uhr). Bei modernen Konstruktionen funktioniert es mit Hilfe einer speziellen Schnellschaltung direkt über die Aufzugskrone. Dazu wird diese in eine mittlere Position gebracht und darin so lange gedreht, bis die Datumsanzeige stimmig ist.

Datumswechsel: Schleicher oder Springer?

Auf einer analogen Armbanduhr gibt es zwei Arten von Datumsschaltungen: die schleichende und die springende Anzeige. Schleichende Datumsanzeigen werden über einen längeren Zeitraum hinweg geschaltet. Das Uhrwerk hat schlichtweg nicht genügend Kraft, um den Schaltvorgang ad hoc durchzuführen. Bei springenden Datumsanzeigen wird dem Uhrwerk im Laufe des Tages sukzessive Kraft entnommen und in einer Feder gespeichert. Exakt um Mitternacht wird die Energie freigegeben: Die Datumsanzeige der Uhr springt dann sofort auf die nächste Zahl.