Vertikalkupplung

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Ein vertikale Kupplung verbindet das laufende Uhrwerk mit dem Chronographenwerkteil.

Chopard Chronographenkaliber L.U.C 10 CF VertikalkupplungBei der Vertikalkupplung oder auch vertikalen Kupplung dreht sich ein Rad des Chronographen ständig mit und ist ununterbrochen mit dem Sekundenrad verbunden. Dabei liegen die Räder, wie der Name bereits besagt, über- und nicht nebeneinander (Horizontalkupplung). Bei der Betätigung des Chronographen wird nun mittels einer Feder und der daraus entstehenden Haftreibung das drehende Rad mit der Chronographenmechanik verbunden. Entsprechend beginnt das Chronographenwerk die Zeit zu stoppen. Wird über einer Zange die Verbindung über die Verbindungsscheibe gelöst, stoppt der Chronographenzeiger.  

Die erste Vertikalkupplung soll übrigens der Schweizer Werkbauer Pierce gefunden haben. Er stellte im Jahr 1936 eine entsprechende Mechanik vor. Diese hatte jedoch noch einige Anlaufschwierigkeiten. Heute werden Vertikalkupplungen aufgrund ihrer kompakten Bauweise als die bessere Lösung angesehen.