Mocha Mousse
Mit gleich drei Armbanduhren, einem Meister Chronoscope, einem max bill Chronoscope und einer Meister fein Automatic huldigt die deutsche Traditionsmarke dem Pantone Farbton des Jahres. Bevor wir näher auf das Mechanik-Trio im Junghans Mocha Mousse Farbton aus Schramberg eingehen, heißt es einen Blick zu werfen auf besagte Farbe des Jahres, die das Pantone Color Institute kürt.
Ihre Wirkung entfaltet Mocha Mousse sie weit über die Modebranche hinaus. Schon seit den 1960er-Jahren dient das auf dem Pantone-Matching-System (PMS) beruhende Farbsystem dazu, Farben weltweit exakt zu definieren und zu reproduzieren. Der Sinn und Zweck dahinter: Mit Hilfe der PMS-Nummer sollen beispielsweise ein Fabrikant in Deutschland, ein Druckereibetrieb in Tschechien und ein Webdesigner in den USA unabhängig von Monitoren, Papierqualitäten oder geografischen Unterschieden exakt denselben Farbton treffen.

Für 2025 fiel die Wahl auf den Farbton 17-1230 Mocha Mousse. Laut Pantone spiegelt der warme, satte Braunton mit rötlich-mauvefarbigen Untertönen eine Sehnsucht nach Wärme, Naturverbundenheit und einfachen sinnlichen Freuden wider. So gesehen dient Mocha Mousse als symbolisches Gegengewicht in einem Jahr, das bekanntlich von geopolitischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten sowie globalen Spannungen geprägt ist. Mocha Mousse steht für ein Zurück zum Ursprünglichen, zur Behaglichkeit, sowie zur materiellen wie emotionalen Ruhe.
Braun steht traditionell für Bodenständigkeit und für Erdverbundenheit. Braun ist eine Alternative zu Schwarz, die nicht kalt, sondern warm und einladend wirkt. Bei Textilien, Leder, Automobilinterieurs oder in der Innenarchitektur erlebt Kaffeebraun schon seit geraumer Zeit eine Renaissance. Mocha Mousse, die Farbe des Jahres 2025 ergänzt diese Entwicklung um ein bewusst stilisiertes Statement: nicht rustikal, sondern modern, mäßig gesättigt und geprägt von einem raffinierten Understatement-Ton.
Nicht zuletzt deshalb erkannten die Produktgestalter des Hauses Junghans diese Trendfarbe als attraktive Möglichkeit, Stil und Zeitgeist mit Uhrendesigns zu verbinden: Durch Lederbänder in einem gedeckten Braunton werden Junghans Mocha Mousse Markenikonen zum modischen, aber dennoch diskreten Statement.

Junghans Meister Chronoscope
Bei Junghans heißen Uhren mit integrierter Stoppfunktion nicht Chronograph, sondern Chronoscope. Der Grund: Sie schreiben gemessene Zeitintervalle nicht auf, sondern zeigen sie nur an. Das Moucha Mousse Meister Chronoscope Modell greift die beschriebene Farb- und Stilthematik zurückhaltend auf. Diese Edelstahl-Armbanduhr mit knapp 41 Millimeter Durchmesser kombiniert den Look einer klassischen Dresswatch mit – Funktionalität. Über dem hellen Zifferblatt wölbt sich ein kratzfestes Saphirglas. Durch den Sichtboden zeigt sich die Rotorseite des Automatikkalibers J880.1 mit rund 48 Stunden Gangautonomie, vier Hertz Unruhfrequenz, Fensterdatum, Kulissenschaltung, 30-Minuten- und 12-Stunden-Zähler. Als Lieferant fungiert der Schweizer Werkefabrikant Sellita. Dort trägt das Uhrwerk die Bezeichnung SW500.

Das augenfällige Rundschliff-Zifferblatt in einem saphirgrauen Farbton kontrastiert mit dem braunen Straußenlederband, welches eine warme, behagliche Mocha Mousse-Stimmung verstrahlt. Kurzum: Bei diesem Zeitmesser trifft funktionale Mechanik auf eine sinnliche Farbwelt. Dem nassen Element widersetzt sich die Schale bis zu fünf Bar Druck. Zu haben ist die Referenz 27/4224.02 für unverbindliche 2.340,- Euro.


Junghans max bill Chronoscope
Als Mitglied der erfolgreichen, nach dem Architektur- und Industriedesign-Pionier Max Bill benannten Uhrenlinie steht das max bill Chronoscope für minimalistische Klarheit. Form folgt Funktion. Zifferblatt und Typografie sind reduziert, sachlich und ohne überflüssige Elemente. In diesem Fall präsentiert Junghans eine weitere Zeit-Ikone mit einem Lederband, das den warmen Braunton der Pantone-Kür zwar aufnimmt, aber mit einem helleren Akzent ans Handgelenk bringt. Auf diese Weise verstrahlt das Ensemble eine luftige Leichtigkeit. Das charakteristische Edelstahlgehäuse mit pilzförmigen Drückern misst exakt 40 mm und hält fünf Bar Wasserdruck aus.

Das matt versilberte Zifferblatt geht auf ein Design von Max Bill zurück. Ins Auge stechen die markante Typografie und in diesem Zusammenhang die besonders gestaltete 4. Beim verbauten Automatikwerk setzt Junghans auf Bewährtes. Und das heißt wie schon im Fall des Mocha Mousse Meister Chronoscope J880.1. Allerdings fehlen hier die Permanentsekunde bei „9“ gegenüber die Wochentagsindikation. Die unverbindliche Preisempfehlung für die Referenz 27/4502.02 liegt bei ca. 2.345,- Euro.

Junghans Meister fein Automatic
Eine weitere Variante des tickenden Trios, Meister fein Automatic getauft, richtet sich an Liebhaberinnen und Liebhaber puristischer Dresswatches. Mit einem 39,5 Millimeter großen, bis zu fünf Bar wasserdichten Sichtboden-Edelstahlgehäuse und einem gewölbten Saphirglas, das sich organisch in die Gehäuseform einfügt, folgt diese Armbanduhr den Designcodes der Meister-Linie mit klarer, zurückhaltender aber dennoch ausdrucksstarker Ästhetik. Das schwarze Zifferblatt mit Sonnenschliff erzeugt Tiefe und Eleganz gleichermaßen.

Zur dunklen Scheibe mit augenfälliger Indexierung, vor dem schlanke Stabzeiger für Stunden, Minuten und Sekunden drehen, passt vorzüglich das mittelbraune Lederband mit bombierter Oberfläche. Sein Farbton nimmt natürlich Bezug zur Junghans Mocha Mousse Farbigkeit. Ebenfalls von Sellita, dort SW200-1, stammt das Automatikwerk vom Kaliber J800. Nach Vollaufzug durch den beidseitig wirkenden Kugellagerrotor stehen rund 38 Stunden Gangautonomie zur Verfügung. Diese Referenz 27/4154.00 ist erhältlich für unverbindliche 1.440,- Euro.

Wie man noch, frei, kreativ und schillernd mit Pantone-Farben umgehen kann, zeigt der Künstler Felipe Pantone mit der Zenith Defy Skyline Tourbillon. Hier stellen wir die Uhr vor.







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