Etwa 4.400 neue Dollar-Millionäre habe er geschaffen, hörte man Elon Musk den Börsengang seines SpaceX am 16. Juni dieses Jahres kommentieren. Er bezog sich damit auf seine Angestellten, die er vorher mit Anteilen bezahlt hatte. Tech, Rüstung und Energie setzen ihre Rally fort und die Party dazu geht ebenfalls weiter. Wo die einen hohe Benzin- und Kaffeepreise beklagen, jammern die anderen über lange Wartelisten für limitierte Zeitmesser, Handtaschen oder Fahrzeuge. Musks 4.400 neue Millionäre addieren sich zu den 400.000, die vorher schon allein in New York City lebten.

Uhren Auktionen 2026 – gigantisches Wachstum und kein Ende
Hält man sich also vor Augen, dass von Patek Philippes‘ quintessenzieller Armbanduhr, dem Modell 11518,vor 80 Jahren gerade einmal 280 Stück hergestellt wurden, wird klar, warum der Preis der heute verbliebenen Exemplare nur noch weiter steigen kann. Das High-End-Segment ist der Motor einer historischen Entwicklung, deren Startschuss das Auktionshaus Phillips im letzten Jahr, wenig überraschend eben in New York, setzte. Vor Weihnachten wurden in der Park Avenue erstmals über 40 Millionen US-$ in einem einzigen Sale umgesetzt.
Im ersten Halbjahr 2026 erzielten allein die Live-Auktionen der Häuser Antiquorum, Christies, Monaco Legend Group, Phillips und Sotheby’s zusammen ca. 640 Millionen Euro und damit über 220 Millionen oder 50% mehr als im Vorjahr. Dazu kommen noch viele kleinere Sales und die Online-Auktionen. Klassische Uhren werden zum Milliardengeschäft!

Phillips Watch Auctions
Phillips hat sich in seiner mittlerweile zehnjährigen Partnerschaft mit Aurel Bacs und Livia Russo zum klaren Marktführer entwickelt und der Vorsprung wächst in diesem Jahr weiter. Die Anzahl der Lose stieg um moderate 4% oder 26 Uhren. Der durchschnittliche Preis pro Uhr stieg dagegen um nahezu 80% auf unfassbare 280.000 Euro.
Das heißt nicht, dass jeder, der den Auktionssaal betreten will, eine viertel Million übrig haben muss, denn der Durchschnitt wird durch das High-End-Segment getrieben. Auf Phillips Auktionen werden die höchsten Preise für die besten Stücke ihrer Art erzielt und diese Dynamik befeuert sich von selbst. Egal, ob neu oder vintage, Technik oder Style, Phillips ist zurzeit die erste Adresse für Einlieferungen aller Art, wie einige Highlights aus dem Frühjahr beweisen.

Wachsende Bedeutung moderner Uhrmacherkunst
Natürlich profitierte Phillips von der Erfahrung, die Aurel Bacs und Livia Russo von Christie’s mitbrachten. Zusätzlich wurde aber konsequent in die Entwicklung der Contemporary Haute Horlogerie investiert. Schon im ersten Katalog vor zehn Jahren kamen 6 Uhren von Franҫois-Paul Journe vor. Damals erzielten sie zusammen etwa 230.000 Euro, was einem Durchschnittspreis von 38.000 Euro entsprach.
Im Juni Sale dieses Jahres erzielten 17 Journe Lose, umgerechnet über 25 Millionen Euro, im Durchschnitt also 1,5 Millionen. Im Mai 2015 ging die günstigste Journe noch für 20.000 Euro, im Juni 2026 waren es schon 150.000 Euro und beide Uhren waren „Chronomètres Souverains“ in Platin.
So wundert es nicht, dass der aktuelle Weltrekord für eine FP Journe in diesem Jahr von Phillips aufgestellt wurde. Umgerechnet ca. 12 Millionen Euro wurden für den Chronomètre à Résonance aus der ersten Serie („Souscription“) fällig (wir berichteten bereits auf addisontime.com darüber).
Phillips in Association with Bacs & Russo, Spring Watch Auctions
https://www.phillips.com/auction/CH080226
https://www.phillips.com/auction/HK080226
https://www.phillips.com/auction/NY080126
Monaco Legend Group Exclusive Watches Auctions
Monaco Legend Auctions (MLG) war 2019 noch der Newcomer unter den Top-Häusern. Die Geschichte geht aber viel weiter zurück und begann Ende der 1980er Jahre in Mailand. Davide Parmegiani hat sich als Händler über viele Jahre die Qualitätsführerschaft im italienischen Markt für Vintage-Uhren aufgebaut. Meiner Meinung nach geben Italiener pro Kopf schon immer mehr für schöne Uhren aus als irgendein anderes Volk unter der Sonne. Wenn ich eine seltene Uhr suche, finde ich sie dort oder in den USA.
Als Davide Parmegiani das Standbein mit den Uhren für die MLG aufbaute, war er schon ‚The Big Boss‘, wie er von seinen „Followern“ gerne genannt wird. Trotzdem konnte er sich seine Passion für Vintage-Uhren erhalten, die ihn mit Liebhabern auf beiden Seiten des Ozeans verbindet. So schafft er es immer wieder, vorher nie gesehene Stücke ans Licht zu fördern und zu nachhaltigen Preisen zu vermarkten.
MLG Exclusive Watches, Spring Auctions
https://www.monacolegendauctions.com/auction/exclusive-timepieces-40
https://www.monacolegendauctions.com/auction/exclusive-timepieces-41

Christie’s Rare Watches
Christie’s war traditionell der Platzhirsch und verfügt noch immer über generationenüberdauernde Verbindungen zu wohlhabenden Familien, die für klassische Uhren genauso wichtig sind, wie ein starkes Netzwerk aus Sammlern und Händlern. Das Augenmerk auf Qualität hat sich bei Christie’s nicht geändert und so eine Basis des Vertrauens erhalten, die auch heute noch dazu führt, dass dem Haus wertvolle Stücke eingeliefert werden. So gelang es, eine der wenigen bekannten „Crash London“ Cartiers anzubieten und für 1,6 Millionen Schweizer Franken zu verkaufen.
Vielleicht noch bedeutender war ein früher und einzigartiger Audemars Piguet Chronograph mit Le Coultre Ebauche in einem „Coussin Tortue“ Gehäuse aus Platin (wir berichteten darüber). Liegt das Schwergewicht bei der Monaco Legend Group auf Vintage-Uhren, deckt Christie’s das gesamte Spektrum ab und profitiert so auch vom „Independent Boom“, wie der Verkauf eines frühen FP Journe Tourbillon Souverain („T-Series“) mit Messing-Uhrwerk für 2.5 Mio Euro bewies.
Christie’s Rare Watches Spring Auctions
https://www.christies.com/en/auction/rare-watches-31080/
https://www.christies.com/en/auction/important-watches-featuring-kronos-titans-of-time-the-eternity-and-the-chronicle-collections-31132/
https://www.christies.com/en/auction/important-watches-30715/

Sotheby’s Important Watches
Sotheby’s ist ähnlich lang etabliert wie Christie’s und hat in der Vergangenheit bereits bedeutende Uhren versteigert. Das berühmteste Beispiel ist sicher die legendäre Henry Graves „Super Complication“ von Patek Philippe im Jahr 2014. Es tauchten auch davor immer wieder überraschende Lose auf, wie z.B. die Adenauer-Datejust mit beiliegendem Brief von Rolex-Gründer Hans Wilsdorf im Jahr 2011.
Nach mehreren Wechseln in der Kundenbetreuung ging die Bedeutung des europäischen Geschäftes mit klassischen Uhren aber zurück. Zuletzt konnte man aber ein neues Augenmerk auf Qualität und ein Gespür für die Marktentwicklung erkennen. Das gesamte Wachstum des laufenden Jahres erklärt sich aus einem thematischen Teil „Shapes of Cartier“ mit 82 Losen im Rahmen des Hong Kong Sales im April.
Sotheby’s Important Watches, Spring Auctions
https://www.sothebys.com/en/buy/auction/2026/important-watches-4?locale=en
https://www.sothebys.com/en/buy/auction/2026/important-watches-ge2601?locale=en&lotFilter=AllLots
https://www.sothebys.com/en/buy/auction/2026/important-watches?locale=en

Antiquorum Important Modern & Vintage Timepieces
Antiquorum kann für sich beanspruchen, den Auktionsmarkt klassischer Armbanduhren in Europa entwickelt zu haben. Mit thematischen Sales zu Patek Philippe und Rolex schrieb der langjährige Direktor Osvaldo Patrizzi genauso Geschichte, wie mit der Versteigerung der unglaublichen Vintage-Rolex-Sammlung von Guido Mondani im Jahr 2006. Antiquorum Kataloge bieten heute bis zu 700 Lose und mehr. Entsprechend fühlen sich die Live-Sessions im Beau Rivage eher wie Arbeitssitzungen im Vergleich zu den Adrenalin-getränkten Phillips-Veranstaltungen im President Wilson an.
Trotzdem versuche ich, so oft wie möglich dabei zu sein, denn man bietet in Gesellschaft von Kennern und Händlern, die über ihre Leidenschaft den Wert des Geldes nicht vergessen. Das erweist sich an hohen Hammerpreisen genauso wie an niedrigen und es gibt immer wieder interessante Chancen für Fans, die ihr Handwerk verstehen.
Antiquorum Important Modern & Vintage Timepieces, Spring Auctions https://catalog.antiquorum.swiss/en/auctions/monaco_june_2026/lots
https://catalog.antiquorum.swiss/en/auctions/Hong_Kong_May_31_2026/lots
https://catalog.antiquorum.swiss/en/auctions/Geneva_May_9th_10th_2026/lots

Wichtige Trends im Markt für klassische Uhren 2026:
Independents und Contemporary Haute Horlogerie – Franҫois-Paul Journe
Niemandem gelingt es besser, den Etablierten wie Patek Philippe, Audemars Piguet oder Vacheron Constantin ernsthafte Konkurrenz zu bereiten, als Franҫois-Paul Journe. Er hat sein Unternehmen mit strategischem Weitblick, neuen Ideen und handwerklicher Disziplin, bodenständig und nachhaltig aufgebaut. Im selben Atemzug lassen sich nur wenige andere Meister-Uhrmacher nennen.
Journe wurde vom späten George Daniels beeinflusst, der sich seinerseits in der Tradition des großen Breguet sah. Beide bestätigten ihren hohen Anspruch durch bedeutende Patente. Die „Co-Axial-Hemmung“ von Daniels, wird heute in alle Omegas eingebaut und die „Remontoire d’Égalité“- Feder in Journes Tourbillon Souverain machte Berthouds aufwendigen „Chaîne et Fusée“ Schnecken Aufzug, wie ihn A. Lange in seinem legendären Tourbillon Pour le Merite nutzte, überflüssig.

Independents, Philippe Dufour, Rexhep Rexhepi und Bernhard Lederer
Phillippe Dufour repräsentiert dagegen die Tradition der „Paysans-Horlogers“ des Vallée de Joux, die vor allem darin besteht, komplexe Mechaniken zu miniaturisieren, ohne deren Zuverlässigkeit zu beeinträchtigen. Ihm gelang es 1992 als Erstem, die beliebteste Taschenuhrenkomplikation des 19. Jahrhunderts auf ein Armbanduhren Format zu reduzieren: den Minute Repeater mit Grande et Petite Sonnerie.
Damit kam er Patek Philippe zuvor und schloss den Kreis zu legendären Ateliers wie Louis Elisée Piguet oder Golay, die die ‚Hidden Champions‘ der großen Genfer Häuser während der Gründerzeit waren. Uhren von Dufour sind wegen ihres großen Anteils von Handarbeit aber selten. Noch seltener kommen Stücke von unabhängigen Uhrmachern wie Rexhep Rexhepi (Akrivia) oder Bernhard Lederer auf den Markt, die dann aber oft zu außerordentlichen Preisen gehen.

Luxus in Serie: Richard Mille, Greubel Forsey und MB&F
Eine serienmäßige Herstellung von Luxusuhren übereinstimmender Spezifikation bringen dagegen außer Journe nur wenige Unabhängige zustande. Dazu gehören Greubel Forsey mit ihren Tourbillons oder MB&F (Maximilian Büsser & Friends) mit seinen Legacy Machines. Neben der Uhrmacherei gehört auch eine ansprechende, wiedererkennbare Formensprache dazu, die in Bezug zum Objekt steht. Das hatte Daniel Roth schon verstanden, als er für Chaumet die komplizierten Breguet-Armbanduhren der 1980er entwarf und später Modelle unter seinem eigenen Namen entwickelte.
Genau das verschafft auch Richard Mille eine Sonderstellung. Dort werden Uhren als hochgezüchtete Rennmaschinen in postmodernen Tonneau-Gehäusen präsentiert. Das Konzept wird konsequent über alle sichtbaren Elemente durchgehalten, und mit teils schwer zu verarbeitenden Hightech-Materialien umgesetzt. Richard Mille Uhren sprechen eine besondere Kundengruppe an, die bereit ist, Unsummen für diese kreativen und perfekt verarbeiteten Zeitmesser auszugeben.

Die teuersten Modelle laufen am besten:
Patek Philippe Chronographen mit Ewigen Kalendern
Nicht nur die moderne Haute Horlogerie treibt den Wert des Marktes, der Preisanstieg findet auch bei den High-End-Exemplaren der Vintage-Kollektion statt. Ein gutes Beispiel sind ewige Kalender von Patek Philippe aus den 1940er bis 80er Jahren, mit oder ohne Chronograph. Modelle mit Chronograph wurden auf der Basis von Valjoux Ebauches mit Kalender-Modulen von Victorin Piguet in zwei Generationen gebaut. Die erste Generation startete 1941 mit der Referenznummer 1518 und die zweite Anfang der 1950er Jahre mit der Referenznummer 2499. Die Stahlversion des Modells 1518 ist die derzeit wohl wertvollste Vintage-Uhr überhaupt, aber roségoldene Exemplare sind ästhetisch überlegen und ebenfalls selten.
Um die 50 Exemplare vom Modell 1518 soll es geben. Beim Modell 2499 wurde nach kurzer Zeit der Gehäuselieferant gewechselt. Dadurch existieren von der ursprünglichen Variante wohl gerade einmal zwischen 5 und 10 Stück. Kommt derartige Seltenheit mit einem guten Zustand und einer glaubwürdigen Herkunft zusammen, werden größere Summen fällig. Ganz besonders, wenn das Los der Öffentlichkeit vorher noch nicht bekannt war.

Patek Philippe Ewiger Kalender ohne Chronograph
Bei Patek Philippes ewigen Kalendern ohne Chronograph fallen derzeit besonders die frühen automatischen Modelle auf. Etwa 1956 kam das erste Patek Automatik Uhrwerk 12-600 AT in der Referenz 2526 auf den Markt. Es verschwand aber innerhalb weniger Jahre wieder und wurde durch das, vor allem am Rotorlager verbesserte, Uhrwerk 27-460 ersetzt. Auf dieser Basis entstanden die ersten Armbanduhren mit ewigem Kalender (Modell 3448). Ganze drei Uhren mit derselben Uhrwerk-Generation (23-300 Q), aber ohne automatischen Aufzug, sind bekannt (Modell 3449).
Die Variante mit Aufzugsrotor ist besonders begehrt, wenn das Gehäuse aus Weißgold gefertigt wurde oder wenn es ein sogenanntes Doré Dial besitzt. Pateks mit goldenen Zifferblättern sind super selten und von der 3448 wurden insgesamt gerade 586 Stück hergestellt. Nur eine Handvoll davon mit – Doré Blättern – sind bekannt.

Rolex Paul Newman in Gold, Qualität, die zählt
Sind gefragte Vintage Uhren weniger selten, nimmt der Zustand an Bedeutung für die Wertbestimmung zu. Ein gutes Beispiel sind Paul Newman Uhren in Gold. Zwischen 3.000 und 5.000 Uhren mit Newman Blättern soll es insgesamt geben. Wenn man annimmt, dass 5 bis 10 Prozent davon in Goldgehäusen stecken, kommt man bei 150 bis 300 Uhren heraus.
Es tauchen regelmäßig Modelle in Auktionen auf und die Preise dieser Uhren variieren stark. Die Konturen und Proportionen der Gehäuse sind empfindlich gegenüber unsachgemäßer Wartung und Lünetten wurden nicht selten beim Service getauscht. Alles entscheidend ist aber das Zifferblatt. Kleinste Fehler führen genauso zu Abschlägen, wie beschädigte oder erneuerte Leuchtmasse. Perfekte Blätter, führen solche Exemplare dagegen in die siebenstellige Liga.

Cartier
Unter den heute beliebten Uhrenmarken ist Cartier einzigartig. Mit Wurzeln in der Haute Joaillerie und einer langen Geschichte ikonischer Armbanduhren wie Santos, Tank oder Coussin Tortue verfügt die Marke über eine unvergleichliche Heritage, die sie als Zeitmesser und Schmuckstück gleichermaßen glaubwürdig macht und damit den aktuellen Zeitgeist von „Well-to-Do‘s“ bedient.
Besonders gesucht sind die ‚audacious‘ Designs der Londoner Dependance, zu denen auch die Crash gehört. Daneben haben aber auch andere Londoner Designs stark im Wert zugelegt

Haute Horlogerie und Haute Joaillerie
Der Aufschwung von Cartiers im Auktionsgeschäft geht einher mit einem wachsenden Interesse an Designer Uhren, was zeigt, schöne Uhren sind längst nicht mehr nur Männer Accessoires. Die Fans suchen nach ikonischen, aber selten gesehenen Designs, die wie bei Cartiers Crash ausgefallen und/oder typisch für eine Design-Epoche sind.

Magischer King Midas
Daneben kommt es aber auch bei Designer Uhren der Spitzenklasse auf perfekte und luxuriöse Verarbeitung an. In letzter Zeit sind immer mehr Rolex King Midas Uhren aufgetaucht. Die King Midas war zu ihrer Einführung im Jahr 1962 die schwerste goldene Schweizer Uhr und die teuerste im Rolex-Katalog. Das Design wird dem großen Gerald Genta zugeschrieben, der später die Royal Oak und auch die Nautilus entwerfen sollte. Die Glieder des integrierten Armbands der Uhr wurden aus massivem Gold gearbeitet und sind genauso dick wie das Gehäuse selbst.

Bulgaris Schlange, die Serpenti
Welche Bedeutung das Image für den Erfolg eines Loses hat, scheint der Vergleich zweier Uhren in ikonischen ‚Serpenti‘ Gehäusen von Bulgari zu belegen. Die berühmte Schlange aus Gold und Emaille wurde mit den Uhrwerken verschiedener Hersteller umgesetzt. Die Tatsache, in einer Haute Joaillerie Uhr aus den 1960er Jahren ein Omega-Uhrwerk zu finden, belegt den seinerzeitigen Luxusstatus der Marke. Gleichzeitig scheint der zwischenzeitliche Imageverlust aber der wichtigste Grund für den erzielten Preis zu sein, der um die Hälfte unter einem sonst identischen Stück mit Jaeger LeCoultre Uhrwerk im Präsentationskarton lag.

Heißer Herbst?
Es wird spannend, zu verfolgen, ob sich das dynamische Wachstum des Frühjahrs in diesem Herbst fortsetzt. Derzeit laufen Previews verschiedener Auktionshäuser. Phillips hat bereits einen weiteren, frühen Chronomètre à Résonance von FP Journe angekündigt, diesmal den ersten mit kommerzieller Seriennummer!
Ich verabschiede mich dagegen vorerst ins Lala-Land zum Labor-Day-Weekend und melde mich mit dem All-Star-Team aus den Herbstkatalogen zurück.
Happy Summer End,
Ihr Oliver Knop






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