Herausragende Uhren im kunstvollen Rahmen

Luxusuhren 2025: Phantastische Werke für Leonardo da Vinci

Leonardo da Vinci malte Bilder und liebte kühne Erfindungen. Trotzdem hat es nie eine Uhr auf eines seiner Bilder geschafft. Wir holen das mit unserer Aufstellung der besonderen Luxusuhren 2025 nach - war es doch längst überfällig.

von | 01.01.2026

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Luxusuhren 2025

Ist Ihnen bei Ihrem letzten Besuch in den Uffizien beim Betrachten von Leonardos „Verkündigung“ etwas aufgefallen? Dachten Sie kürzlich in Paris vor der Mona Lisa: Da fehlt doch etwas? Nein, ich meine nicht die fehlenden Kronjuwelen von Kaiserin Eugénie. Gemeint ist etwas anderes. Sie und ich, wahre Uhrenliebhaber, hatten beim Blick auf Leonardos Gemälde doch schon immer das Gefühl, dass hier eine kleine Lücke klafft. Ob „Dame mit Hermelin“, „Vitruvianischer Mensch“ oder „Maria im Rosengarten“ – sie alle wären doch noch vollkommener, wäre an ihrem Handgelenk dezent ein kunstvoller, luxuriöser Zeitmesser zu sehen.

Überhaupt: Wie kann es sein, dass ein Maler und Erfinder wie Leonardo da Vinci, der sein Leben mit Farben, Formen und Proportionen finanzierte und in seiner Freizeit erstaunliche Fähigkeiten beim Erfinden von Maschinen zeigte, Uhren so ignorierte? Immerhin gab es sie damals bereits seit zwei bis drei Jahrhunderten. Leonardo, 1452–1519, erlebte sogar noch die Fertigstellung der berühmten Turmuhr von San Marco im Jahr 1499 – eine Uhr, die neben der Tageszeit im 24-Stunden-Format auch Mondphase und Sternzeichen anzeigt.

Sie sehen: Es ist höchste Zeit, Leonardo da Vincis Kunstwerke mit technischen Kunstwerken zu ergänzen. Mit wunderbaren, edlen Zeitmessern, die sich in seine Bilder schmiegen, als wären sie dafür gemacht – und deren Zusammenspiel von Zahnrädern, Getrieben und Spiralen ganz in seinem Sinne gewesen wäre. In Sinne von wahren Uhrenliebhabern sind sie allemal.

Leonardo da Vinci Lange Söhne Richard Lange Ewiger Kalender Terraluna mit Patek Philippe Grandmaster Chime Ref. 6300GR-001

A. Lange & Söhne Richard Lange Ewiger Kalender Terraluna sowie die Patek Philippe Grandmaster Chime Ref. 6300GR-001. Sagen Sie jetzt nicht, das könnte nicht sein. Das Bild wurde hauptsächlich von Andrea del Verrocchio, dem Lehrmeister Leonardo da Vincis und dessen Schüler Lorenzo di Credi geschaffen.

Rückseite Lange Söhne Richard Lange Ewiger Kalender Terraluna und Patek Philippe Grandmaster Chime Ref. 6300GR-001

Ein weiteres Argument hätte Leonardo, der mit bürgerlichem Namen Lionardo di ser Piero hieß, beeindruckt: Anders als alte Bilder bieten hochwertige Uhren auch eine Rückseite, die es wert ist, stundenlang betrachtet zu werden.

Natürlich ist uns bewusst, dass unsere Aufstellung großartiger Meisterwerke einen kleinen Haken hat. Die erste Armbanduhr – lässt man die am Hals getragene Uhr der englischen Königin einmal großzügig beiseite – wurde erst gut 200 Jahre nach Leonardos Tod hergestellt. Entsprechend rechnen wir nicht ernsthaft damit, dass eines unserer Leonardo-für-Fortgeschrittene-Bilder demnächst als „wiederentdecktes Meisterwerk“ für einen Millionenbetrag versteigert wird. Und wenn doch, dann wissen wenigstens Sie, wer der großartige unbekannte Künstler ist, der das Bild rechts neben dem Salvator Mundi gemalt hat.

Luxusuhren 2025

Vitruvianischer Mensch Leonardo da Vinci und Vacheron Constantin Métiers d'Art ribute to The Quest of Time

Ähnlichkeiten dürften nicht von ungefähr bestehen: Der Vitruvianische Mensch von Leonardo da Vinci und die Vacheron Constantin Métiers d'Art Tribute to The Quest of Time.

Rückseite Vacheron Constantin Métiers d'Art ribute to The Quest of Time

Rückseite der Métiers d'Art Tribute to The Quest of Time mit der rotierenden Himmelskarte von Genf.

Vacheron Constantin Métiers d’Art Tribute to the Quest for Time

Mit der Métiers d’Art Tribute to the Quest for Time präsentiert Vacheron Constantin eine kleine limitierte Sonderedition, die eine kunsthandwerkliche Zifferblattgestaltung mit verschiedenen astronomischen Komplikationen verbindet. Trotz der höher aufbauenden Zifferblattgestaltung ist das 43 mm große Goldgehäuse lediglich 13,58 Millimeter hoch. Herzstück dieser scheinbar der Zeichenfeder Leonardos entspringenden Gestaltung ist das eigens entwickelte Manufakturkaliber 3670 mit Handaufzug. Es besteht aus 512 Komponenten und schwingt bei einer zügigen Frequenz von 5 Hertz. Dank zweier, in Serie geschalteter Federhäuser bietet die Uhr eine erstaunliche Gangreserve von rund sechs Tagen.

Die Zeitanzeige übernehmen zwei retrograd arbeitende Zeiger in Armform. Wobei der Träger der Uhr einer kontinuierlich laufenden klassischen stets aktuelle Zeitanzeige im „Active“-Modus und dem energiesparenden Modus der Aktualisierung der Zeitanzeige auf Abruf mit Hilfe eines Drückers wählen kann. Ergänzt wird die frontale Zeitanzeige durch einer kugelförmigen Mondphase mit Mondaltersindikation. Dreht man die Uhr, zeigt sich unter dem gläsernen, bis 30 m wasserdichten Gehäuseboden eine in Echtzeit rotierende Himmelskarte, die den Genfer Nachthimmel abbildet. Eines ist sicher – hätte Leonardo solch eine Uhr besessen, wäre er Kopernikus und seinem Buch „Über die Umläufe der Himmelskörper“ sicherlich zuvorgekommen.

Leonardo da Vinci Dame mit dem Hermelin und Patek Philippe Minute Repeater Split-Seconds Chronograph Ref. 5308G-001

Leonardo da Vinci Dame mit dem Hermelin: So bedeutend Cecilia Gallerani für Ludovico Sforza, den Herzog von Mailand war, so wichtig dürfte einem Uhrenliebhaber seine Patek Philippe Minute Repeater Split-Seconds Chronograph Ref. 5308G-001 am Handgelenk sein.

Patek Philippe Grande Complication Ref. 5308G-001

Die Patek Philippe Minutenrepetition Split-Seconds Chronograph Perpetual Calendar, kurz Referenz 5308G-001 genannt, vereint 4 Haute-Horlogerie-Komplikationen in einem 18-karätigen Weißgoldgehäuse mit 42 Millimetern Durchmesser und wuchtigen 17,71 Millimetern Bauhöhe. Die Neuheit des Jahres 2025 zeigt ein klassisch proportioniertes Gehäuse mit konkaver Lünette und skelettierten Bandanstößen. Gehäuse wie Glasboden sind bis zu 30 Meter wasserdicht. Das eisblau ausgeführte Zifferblatt mit Sonnenschliff trägt aufgesetzte, facettierte Stabindizes aus Weißgold. Im Inneren arbeitet das Automatikkaliber R CHR 27 PS QI mit dezentral gelagertem Platin-Microrotor. Das Werk schwingt mit beschaulichen 21.600 Halbschwingungen pro Stunde und bietet eine Gangreserve zwischen 38 und 48 Stunden, natürlich abhängig vom Ausmaß der Nutzung der Komplikationen.

Wobei für einen Uhrenliebhaber mit Spieltrieb einiges geboten wird. So kombiniert die Uhr Minutenrepetition, Schleppzeiger-Chronograph mit Monopusher-Bedienung sowie 60-Minuten- und 12-Stunden-Zähler, Ewigem Kalender mit Anzeigen für Wochentag, Datum, Monat, Schaltjahr und Tag-/Nacht-Indikation in Fenstern, kleine Sekunde bei 6 Uhr sowie Mondphase. Haben wir etwas vergessen? Zur Uhr gibt es ein marineblau gefärbtes Alligatorlederband mit Faltschließe aus Weißgold, dass  die Grand Complication kompletiert. Der Listenpreis beträgt, ohne Dame mit Hermelin, 1.216.710 Euro.

Leonardo da Vinci Johannes der Täufer II mit FP Journe Chronographe Rattrapante Ref. CMS-CM

Leonardo da Vinci Johannes der Täufer II mit FP Journe Chronographe Rattrapante Ref. CMS-CM. Da bekommt das Journe Motto Invenit et Fecit doch eine ganz neue Dimension.

F.P. Journe Chronographe Rattrapante

Der F.P. Journe Chronographe Rattrapante Ref. CMS/CM aus der LineSport-Kollektion ist ein 44 Millimeter großer, 12,1 Millimeter hoher Split-Seconds-Chronograph mit Monopusher-Bedienung und Großdatum. Das matt gehämmerte Gehäuse aus 18 Karat Roségold mit passendem Metallband, Keramik-Tachymeterskala und Saphirglasboden verfügt über ein dunkles Zifferblatt mit arabischen Ziffern, helle Totalisatoren und Großdatum bei 6 Uhr. Unter dem F.P. Journe Markenzeichen steht das  Invenit et Fecit-Motto der Marke.

Im Inneren arbeitet das Handaufzugskaliber 1518 mit Säulenrad, direkter Chronographen-Kopplung, Rattrapante-Funktion, 21.600 Halbschwingungen pro Stunde und rund 80 Stunden Gangreserve. Die Platinen und Brücken bestehen ebenfalls aus 18 Karat Roségold. Das hier vorliegende Modell sollte direkt bei FP Journe noch für unter 100.000 Euro zu haben sein. 

Luxusuhren 2025 Jaeger-LeCoultre Reverso Tribute Duoface

Leonardo da Vinci Madonna mit der Nelke mit Jaeger-LeCoultre Reverso Tribute Duoface Tourbillon in Stahl.

Jaeger-LeCoultre Reverso Tribute Duoface Tourbillon in Stahl

Mit dem Modell Tribute Duoface kombiniert Jaeger-LeCoultre das ikonische, rechteckige Reverso-Gehäuse mit einem recht groß dimensionierten, jedoch nur 3,9 mm hohen Tourbillon. Die Front zeigt ein schlicht gehaltenes, anthrazitfarbenes Zifferblatt mit schlanken Indizes und Zeigern. Dreht man das Gehäuse erblickt man ein zweites, deutlich aufwendigeres Zifferblatt mit zweiter Zeitzone sowie Tag-/Nachtanzeige. Die Reverso Tribute Duoface Tourbillon in Stahl misst 45,5 × 27,4 mm bei einer Bauhöre von rund 9,1 mm.

Die Wasserdichtigkeit der Uhr beträgt bis zu 30 Meter, wobei das mitgelieferte schwarze Alligatorlederband nun nicht wirklich für das Wasser gemacht ist. Wer sich für eine der Jaeger-LeCoultre Reverso Tribute Duoface Tourbillon Uhren interessiert, sollte sich direkt an Jaeger-LeCoultre wenden. Dort erfährt man auch den Preis, der, wie man so schön sagt, gut unterrichteten Kreisen nach bei rund 130.000 Euro liegt.

Leondaro da Vinci Mona Lisa mit A. Lange Söhne 1815 Rotgold Opener

La Gioconda mit Jaeger-LeCoultre Reverso Tribute Duoface Tourbillon.

A. Lange & Söhne 1815 Rotgold

Das Modell 1815 in Rotgold (Ref. 235.032) von A. Lange & Söhne ist eine klassisch proportionierte Dreizeigeruhr mit kleiner Sekunde und Handaufzugswerk und gehört einfach in die Aufstellung unserer Luxusuhren 2025. Das Gehäuse aus 18 Karat Rotgold, wobei es auch frühere Modelle in einem warmen Gelbgoldton gibt, misst 38,5 Millimeter im Durchmesser, ist 8,8 Millimeter hoch, besitzt ein entspiegeltes Saphirglas vorne und ist bis 3 bar wasserdicht.

Unter dem gedeckt gehaltenen Massivsilber-Zifferblatt mit arabischen Ziffern, Eisenbahn-Minuterie und gebläuten Zeigern arbeitet das unter dem Saphirglasboden sichtbare Manufakturkaliber L051.1 mit Handaufzug, 21.600 Halbschwingungen pro Stunde und 55 Stunden Gangreserve. Zum Preis von rund 27.500 Euro erhält der Käufer automatisch ein braunes Alligatorlederband mit Dornschließe aus Rotgold.

Leonardo da Vinci Schule Madonna Litta mit Van Cleef & Arperls Lady Arpels Pont des Amoureux

Leonardo da Vinci Schule Madonna Litta mit Van Cleef & Arpels Lady Arpels Pont des Amoureux

Van Cleef & Arpels Lady Arpels Pont des Amoureux

Für eine Damenuhr ist die Van Cleef & Arpels Lady Arpels Pont des Amoureux mit ihrem 38 Millimeter großen, bis 30 Meter wasserdichten Weißgoldgehäuse nicht sehr klein. Das liegt zum einen daran, dass die Lünette mit ihren 122 Diamanten im Gesamtgewicht von rund 2,8 Karat Raum beansprucht. Zum anderen benötigt auch das automatische Manufakturkaliber Q020 von Valfleurier Platz, treibt es doch die beiden retrograden Anzeigen für Stunden und Minuten an, deren Liebende sich zweimal am Tag, jeweils um 12 Uhr, in der Mitte der Brücke begegnen.

Wem diese Zuwendung zu selten ist, der kann die Animation per Drücker jederzeit auslösen und die kleine Szene nach Belieben wiederholen. Nun können Sie einwenden, dass Zuwendung auf Knopfdruck allenfalls bei Uhren gut funktioniert. Als Uhrenplattform interessiert uns daher mehr die technisch reizvolle, gegenläufig retrograde Zeitanzeige und das sanft schimmernde Zifferblatt aus dunkelblauem Emaille. Dafür werden mehrere Email- und Lackschichten nacheinander sorgfältig aufgetragen und gebrannt. Wer sich für diese romantische Botschaft und Art der Zeitmessung interessiert, kann die Uhr mit Lederband zum Preis von 153.000 € erwerben. Sicherlich auch eine besondere Uhr in unserer Riege der Luxusuhren 2025.

Wer es eher mit einem musikalischen Werk hält, der wird hier mit der Van Cleef & Arpels Lady Arpels Ballerines Musicales glücklich. Das bietet die Uhr. 

Leonardo da Vinci Verkündigung Patek Philippe 27000M-001 Tischuhr und Vacheron Constantin’s La Quête du Temps

Leonardo da Vinci Verkündigung komplettiert mit der Patek Philippe Ref. 27000M-001 Tischuhr und Vacheron Constantin’s La Quête du Temps. Der einstige Kaufpreis des Bildes, dank der großflächigen Verwendung von Lapislazuli Blau, wie der Kaufpreis der beiden hat etwas gemeinsam: Der Kaufpreis einst wie heute entspricht in etwa dem Gegenwert eines hochwertigen Einfamilienhauses.

Patek Philippe Grandmaster Chime

Bei der PP Referenz 6300GR-001 handelt es sich um ein 47,7 Millimeter großes, wende-fähiges Meisterstück in Weiß- und Roségold. Das guillochierte Gehäuse im „Clous de Paris“-Dekor birgt gleich 2 Zifferblätter. Das Hauptzifferblatt zeigt die aktuelle Zeit, eine zweite Zeitzone, sowie die Gangreserveanzeige des Werks  und Grande/Petite Sonnerie, rückseitig ein dunkles Ewiger-Kalender-Layout mit Großdatum. Im Inneren arbeitet das Handaufzugskaliber 300 GS AL 36-750 QIS FUS IRM mit 20 Komplikationen, darunter Grande und Petite Sonnerie, Minutenrepetition, Alarm mit Zeitschlag, Datumsrepetition, Ewiger Kalender, zweiter Zeitzeiger, Tag-/Nacht-Indikatoren sowie separate Gangreserven für Geh- und Schlagwerk.

Das Werk schlägt mit 21.600 Halbschwingungen pro Stunde, bietet bis zu 72 Stunden Gangreserve für die Zeitfunktion und etwa 30 Stunden für das Schlagwerk. Ein braunes Alligatorlederband mit Bicolor-Faltschließe komplettiert diese Grande Complication, deren offizieller Preis bei Patek Philippe mit 3.105.045 Euro angegeben wird. Ich bin sicher, was die letzten 45 Euro betrifft, wird Patek sicher mit sich reden lassen.

Patek Philippe 6300GR-001 

Technischer Steckbrief

Antrieb & Basis
Handaufzugswerk (Manual winding)
Kaliber 300 GS AL 36-750 QIS FUS IRM

Schlagwerk- und Akustikfunktionen
Grande Sonnerie
Petite Sonnerie
Minutenrepetition mit Schlag auf drei klassische Gongs
Schlagwerksmodus-Anzeige
Alarm mit Zeitschlag
Alarm Ein/Aus-Anzeige in einem Fenster
Datumsrepetition
Anzeige der Gangreserve für Uhrwerk und Schlagwerk
Anzeige der Schlagwerks-Isolierung
Zeitzonen und Zeitfunktionen
Zweite Zeitzone
Tag-/Nacht-Anzeige für die zweite Zeitzone
24-Stunden- und Minutenzifferblatt
Kalender und astronomische Funktionen
Ewiger Kalender
Anzeige von Tag, Datum (auf beiden Zifferblättern), Monat und Schaltjahr per Zeiger
Vierstellige Jahresanzeige in einem Fenster
Mondphasenanzeige
Bedien- und Zustandsanzeigen
Kronenpositionsanzeige (Remontoir/Heure/Aiguilles)

Technische Kenndaten des Werks
Durchmesser: 37 mm
Höhe: 10,7 mm
Einzelteile: 1.366
Lagersteine: 108
Frequenz: 25.200 Halbschwingungen/Stunde (3,5 Hz)
Spirale: Spiromax

Patek Philippe 27000M-001 Tischuhr und Vacheron Constantin’s La Quête du Temps

Zeitmessende Kunstwerke: Die Patek Philippe 27000M-001 Tischuhr und der Vacheron Constantin’s La Quête du Temps Glasturm.

Vacheron Constantin La Quête du Temps

Die Vacheron Constantin La Quête du Temps ist eine astronomische Präzisionsuhr. Man könnte sie auch ein Statement von Vacheron zum 270. Geburtstag der Manufaktur nennen. Im Glasdom inszeniert die Manufaktur eine „Astronom“ in Menschengestalt, der auf Knopfdruck oder zu einer programmierten Zeit eine animierte Sequenz ausführt, dabei Stunden, Minuten, Tag/Nacht und Mondphase anzeigt und von einer eigens komponierten Melodie begleitet wird.

Die Uhr, soweit man bei einem Objekt von 1,07 Meter Höhe und 51 cm Breite von Uhr sprechen kann, besteht aus 1.020 Komponenten und wiegt über 250 kg. Sie vereint eine retrograde Stunden- und Minutenanzeige, einen Ewigen Kalender mit Sonnenaufgangs und Sonnenuntergangsanzeige, eine korrekte, dreidimensionale, astronomische Mondphase mit eigener retrograder Bahn, ein groß dimensioniertes Tourbillon sowie eine Himmelskarte mit Sternzeit, Jahreszeiten, Datum und Tierkreiszeichen. Um zumindest die wichtigsten Funktionen aufzuzählen.

Insgesamt 5 Federhäuser sorgen für bis zu 15 Tage Gangreserve, zusätzliche Federhäuser versehen die Mondbahn, Kalender-Schnellkorrektur und den Astronomen mit Energie. Damit ist La Quête du Temps eine der komplexesten jemals gebauten Uhren von Vacheron Constantin – eine Mischung aus astronomischem Instrument, Kunstobjekt und hochfeiner Automatenuhr.

Um die Beschreibung aller Funktionen nicht in die Länge zu ziehen, hier die wichtigsten Funktionen:

Vacheron Constantin La Quête du Temps

Technische Daten

Merkmal Spezifikation
Höhe 1,07 Meter
Breite 51 cm
Gewicht über 250 kg
Komponenten 1.020
Kaliber 9270
Gangreserve 15 Tage
Federhäuser 5 (Hauptwerk) + zusätzliche für Mond, Kalender-Korrektur und Automat

Zeitanzeige

Funktion Ausführung
Stunden Retrograd, schwerkraftgesteuert (keine Rückstellfeder)
Minuten Retrograd, schwerkraftgesteuert
24-Stunden-Anzeige Tag-/Nacht-Symbol mit gravierter Sonne/Mond-Darstellung
Zeit auf Abruf Durch Astronom-Automaten, zeigt auf römische Stunden- und arabische Minutenskalen

Ewiger Kalender

Funktion Ausführung
Wochentag Fensteranzeige
Monat Fensteranzeige
Datum Retrograd
Schaltjahr Separate Indikation
Sonnenaufgang Lokale Zeitanzeige
Sonnenuntergang Lokale Zeitanzeige
Schnellkorrektur Eigenes Federhaus für tageweise Vorstellung

Mondanzeigen

Funktion Ausführung
Mondphase Dreidimensional (eine Seite gold, eine schwarz), astronomisch korrekt
Mondlauf Retrograd, eigenes Federhaus im 3D-Mondkörper
Synchronisation Gekoppelt mit Sternzeit-Himmelskarte

Astronomische Anzeigen

Funktion Ausführung
Planisphäre Rückseitige Himmelskarte (Nordhalbkugel) in Echtzeit
Sternzeit Rotation einmal pro siderischem Tag (23h 56min 4s)
Jahresring Monatsindikation
Jahreszeiten Markierung inkl. Äquinoktien
Tierkreiszeichen Astrologische Zeichen auf äußerem Ring

Regulierung & Antrieb

Funktion Ausführung
Tourbillon Ca. 17 mm Unruhdurchmesser, Sekundenanzeige, mit Baguette-Diamanten gerahmt
Gangreserve-Anzeige Geteilt: 0–7,5 und 7,5–15 Tage
Aufzug Schlüsselaufzug über Basis
Schwerkraft-Systeme Für retrograde Stunden-, Minuten- und Mondanzeigen

Automation

Funktion Ausführung
Astronom-Automat Humanoide Figur mit 144 programmierbaren Gesten
Steuerung 158 Nocken für Bewegungssequenzen
Animationssequenz Zeigt Zeit, Tag/Nacht und Mond, aktivierbar auf Abruf
Musik Metallophon und Rohre, gesteuert von gezahntem Zylinder
Weckfunktion 24-Stunden-Zylinder zur Programmierung automatischer Animation

 

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